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Nach G20: Verkehrsbehörde zieht Bilanz

Die Verkehrsbehörde hat nach dem G20-Gipfel Bilanz gezogen: Vier Linienbusse wurden mit Feuerwerkskörpern beschossen, bei der S-Bahn gab es an einem Tag 233 Ausfälle.
Christian Hinkelmann
Menschenmassen warten im Sommer auf S-Bahn im Hamburger Hauptbahnhof
Menschenmassen warten im Sommer auf S-Bahn im Hamburger Hauptbahnhof

Der G20-Gipfel in Hamburg hat die Verkehrsunternehmen im HVV vor schwierige Herausforderungen gestellt (Protokoll: Siehe hier).

Jetzt hat die Verkehrsbehörde Bilanz für NahverkehrHAMBURG gezogen. Demnach waren Schnellbahnen und Busse teilweise erheblich von den Auswirkungen des Gipfels betroffen.

Kritischster Tag bei der S-Bahn war demnach der vergangene Freitag – der Tag, an dem morgens Gewalttäter eine Spur der Verwüstung durch Altona zogen und am Abend schwere Ausschreitungen im Schanzenviertel stattfanden. Laut Meldungen der Deutschen Bahn bei Twitter fuhren deswegen am Abend über Stunden gar keine S-Bahnen mehr im Innenstadtbereich.

233 ausgefallene S-Bahn-Fahrten an nur einem Tag

Insgesamt sind laut Verkehrsbehörde 233 S-Bahn-Fahrten an diesem Tag entweder ganz oder teilweise ausgefallen. Die Pünktlichkeit lag nur bei 78,17 Prozent. Normalweise liegt sie bei rund 95 Prozent (Gesamtwert 2016). Größere Beschädigungen an Fahrzeugen und Stationen sind  bisher nicht bekannt.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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