Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

GAL will S-Bahn nach Kaltenkirchen anschieben

Hamburgs Grüne wollen, dass die Bürgerschaft möglichst bald über die Einführung einer S-Bahn-Linie auf der AKN-Strecke nach Kaltenkirchen entscheidet. Bislang hatte sich das Parlament noch nicht mit dem Thema befasst – obwohl die Zeit drängt.
Christian Hinkelmann
Fotomontage: S-Bahn auf AKN-Strecke am Haltepunkt Burgwedel in Hamburg
Fotomontage: S-Bahn auf AKN-Strecke am Haltepunkt Burgwedel in Hamburg
Foto: Christian Hinkelmann

Hamburgs Grüne wollen den Bau einer S-Bahn-Linie auf der AKN-Strecke nach Kaltenkirchen vorantreiben.

Das fordert die GAL-Fraktion in einem entsprechenden Bürgerschaftsantrag (Drucksache 20/1804).

Demnach soll der Senat möglichst bald eine Kostenschätzung für das Bauprojekt vorlegen – noch bevor das Hamburger S-Bahn-Netz ausgeschrieben wird und bevor die AKN mit dem Ersatz ihrer alten Fahrzeugflotte beginnt.

Die GAL verweist in ihrem Antrag darauf, dass die alten Dieseltriebwagen der AKN in wenigen Jahren das Ende ihrer maximalen Lebensdauer erreichen und dringend durch Neubauten ersetzt werden müssen. Damit steht die AKN vor einer langfristigen Richtungsentscheidung: Noch einmal neue Dieseltriebwagen bestellen, die dann mindestens 30 Jahre lang genutzt werden müssen oder die Strecke jetzt elektrifizieren und in das Hamburger S-Bahnnetz integrieren.

Mit ihrem Antrag tragen die Grünen ein Thema ins Parlament, mit dem sich die Bürgerschaft bislang nicht befasst hat (Drucksache 20/312), obwohl die AKN zu 50 Prozent der Stadt Hamburg gehört.

Im April dieses Jahres verwies der Senat darauf, dass man erst nach dem Abschluss der erforderlichen Prüfungen zeitnah eine Entscheidung treffen werde. Welch…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Wird er bald stillgelegt und abgerissen? Der Bahnhof in Scharbeutz an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein.

Ist die Bäderbahn-Stilllegung nicht rechtens?

Die von der Deutschen Bahn forcierte Stilllegung der Bäderbahn in der Lübecker Bucht ist juristisch derzeit wohl kaum möglich, meinen mehrere Eisenbahn- und Verwaltungsrechtler. Sollte die Bahn daran festhalten, würden sich die Planungen für die Fehmarnbelt-Hinterlandanbindung mit hoher Wahrscheinlichkeit zusätzlich verzögern. Die DB hat unterdessen vorgesorgt und überrascht mit einem neuen Detail.

Ein Radweg in der finnischen Stadt Oulu. Der Winterdienst gilt dort gilt weltweit als Vorbild.

Wo ein Wille ist, gibt es auch einen gut gepflegten Radweg

Während Hamburgs Radweg-Winterdienst immer wieder für Ärger sorgt, gibt es im Norden Finnlands eine Großstadt, die in dieser Disziplin sehr erfolgreich ist. Sie setzt auf strenge Vorgaben, hohe Strafen, ein innovatives Feedback-Modell und Schwarmintelligenz. So sieht ihr Erfolgsrezept aus und das kann Hamburg davon lernen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert