Gestörte Weichen behindern S-Bahn-Verkehr in Harburg bis heute Nacht

Wer mit der S-Bahn von der Innenstadt Richtung Stade und zurück will, muss noch bis in die Nacht mit massiven Behinderungen rechnen. Grund sind zwei kaputte Weichen.
Menschenmassen warten im Sommer auf S-Bahn im Hamburger Hauptbahnhof
Menschenmassen warten im Sommer auf S-Bahn im Hamburger Hauptbahnhof

Der S-Bahn-Verkehr zwischen der Hamburger Innenstadt und Neugraben ist seit heute Früh massiv gestört und wird es auch noch den ganzen Tag über bleiben.

Schuld sind zwei Weichen im Bereich der Haltestelle „Harburg-Rathaus“. Bei einer Routine-Untersuchung sind in der vergangenen Nacht so gravierende Schäden festgestellt worden, dass eine Weiche gar nicht mehr und die andere nur noch mit geringer Geschwindigkeit befahren werden darf.

Das teilte ein Bahn-Sprecher auf NahverkehrHAMBURG-Anfrage mit. Demnach kann die Strecke deswegen seit heute Früh um 5 Uhr nur noch sehr eingeschränkt befahren werden.

S31 fährt heute gar nicht nach Harburg

Die Verstärkerlinie S31, die zusammen mit der S3 normalerweise einen 5-Minuten-Takt über die Elbe ermöglicht, fuhr heute Morgen im Berufsverkehr gar nicht und wird auch während der Hauptverkehrszeit heute Nachmittag nicht fahren, erklärte der Bahn-Sprecher weiter.

Fahrgäste müssen bis zu zwei Mal umsteigen

Dazu musste auch die S-Bahnlinie S3 aufgrund der kaputten Weichen zweimal unterbrochen werden. Wer von der Innenstadt Richtung Stade will, muss in Harburg Rathaus in eine Pendelbahn umsteigen, die nur bis Neugraben fährt. Dort ist noch einmal ein Umstieg in die S3 bis Stade nötig. Auch in der Gegenrichtung müssen alle Fahrgäste bis heute Nacht zweimal umsteigen.

S3 ist heute mit längeren Zügen unterwegs

Zur Kompensation werden laut Bahn auf der Linie S3 so viele …

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9 Antworten auf „Gestörte Weichen behindern S-Bahn-Verkehr in Harburg bis heute Nacht“

… soviele Langzüge wie möglich…Wie viele sind denn möglich? Gegen 13.50 jedenfalls war es nicht möglich, denn es fuhren nacheinander 2 Normalzüge von Wilhelmsburg Richtung Harburg. Mir ist auch sonst der Einsatz der Langzüge rätselhaft. Wochentags bin ich um 16.08, 17.08 und 18.08 auf der S3 ab Hbf Richtung Harburg jedenfalls keinem begegnet.

Das mit den Vollzügen hat wohl heute morgen nicht so geklappt. Es ist einfach nur traurig zu sehen, wie es den Verantwortlichen offensichtlich völlig egal ist, wie die werktätige Bevölkerung zur Arbeit und die Schüler zur Schule kommen. Wenn Nachts bei der Schau die Weichen als unbefahrbar erkannt werden, waren sicherlich 3 Stunden Zeit um um 7:20 ab Veddel einen ergänzenden Ersatzverkehr auf die Beine zu stellen. So sind eben viele Fahrgäste am Bahnsteig stehen geblieben, die sich nicht wie ich unter dem Fluchen der anderen Fahrgäste noch hinein gezwängt haben.
Mathias.

Es ist unglaublich und durch nicht s mehr zu rechtfertigen! Unsere Freizeit, unsere Arbeitszeit, man geht 2 Stunden vorher (Buxtehude) los, um pünktlich zur Arbeit zu kommen… erlebt täglich neue Störungen und zahlt dafür monatlich 145 Euro!!

Wir haben die Nase endgültig voll!!

Der Artikel greift nur einen Bruchteil der Meldungen vom Twitterkanal HVV Störungsmeldungen auf.
Und auch der ist nicht vollständig – meine heutige Verspätung auf Arbeit ging da unter. Im Vergleich zu Harburg und Bergedorf heute morgen sind meine 20 Minuten wohl eher harmlos.
Was ich auch überhaupt nicht verstehen kann: warum fuhr die S31 zur NVZ bis BT (immerhin!) aber nicht mehr zur HVZ. Kann die S11 dann nicht zwischen BT und Hbf auf das linke Gleis wechseln? Als S1 durch den Tunnel und die S2 als S21 nach Altona fahren? Kann die S31 nicht in Hasselbrook wenden? Scheitert es daran, dass man sie dann als S11 anzeigen müsste? Und deshalb auch nicht in Barmbek wenden kann? Oder in Ohlsdorf oder in Poppenbüttel? Oder in Bergedorf als S21? Oder ganz einfach hinter dem Hbf auf dem Abstellgleis?
Pannenmanagement sieht jedenfalls anders aus. Ich verstehe das einfach nicht. Ich verstehe schon, dass kaum Reserven vorhanden sind und zudem am Hbf ein Gleis gesperrt ist. Trotzdem denke ich, dass die Probleme heute besser gelöst werden konnten. Aber ich bin ja kein Fachmann, ich gespannt, was die Fachmänner unter den Kommentatoren zu sagen haben!

Heute morgen gegen 9 Uhr in Wilhelmsburg auf der Anzeige:

S3 Pinneberg 4
S3 Pinneberg
S3 Pinneberg 26

Die in 4 Minuten kommende Bahn war zum Glück ein Langzug, ähnelte aber trotzdem einem Viehtransport. Zum Glück konnte ich mich noch reinquetschen. Veddel blieben dann bestimmt 3/4 der Fahrgäste auf dem Bahnsteig stehen.

Abends gegen 19 Uhr auch totales Chaos. Es kamen 3 Züge nach Bergedorf innerhalb von 5 Minuten (kleines Detail am Rande: An einer Tür eines neuen 490ers war das “Tür unbenutzbar”-Schild, wie wir es von den 472ern kennen), danach eine proppenvolle S3 nach Buxtehude und 1 Minute später eine S3 nach Stade.

Das mit dem fehlenden Ersatzverkehr ist mir auch unbegreiflich. Spätestens ab mittags wusste man doch bestimmt, dass die Reparatur sich hinziehen wird. Da wäre ein SEV ab Veddel über Hammerbrook zum Berliner Tor sicher entlastend gewesen.

Wollen wir mal hoffen, dass der Weichenschaden über Nacht behoben werden kann.

Ach Leute!, das war doch heute am 4. Juni gar nicht (soooooo) schlimm. Der ÖPNV in Hamburg(er) Süden ist implodiert und ich habe dann einfach in Harburg mal den IC 208 nach Kiel Hbf benutzen (dürfen), da ja alle Fahrkarten für Fernverkehrszüge freigegeben wurden. Die Dame im 2te-Klasse-Großraum hat zwar ein wenig verdutzt geguckt, als ich mich da einfach mal reingesetzt habe, aber der Zug kam pünktlich am Hauptbahnhof an. Die ältere Dame hat brav ein Buch gelesen und hat nicht den Eindruck hinterlassen, dass sie schon seit Freiburg(Breisgau) Hbf im Zug saß. Wenn denn, Hut ab!

Schön, mal wieder im Intercity der DB zur Arbeit zu fahren, bei 15km Luftlinie…

Heute wahr wohl “the commuters very dark black tuesday ever” im Süden von Hamburg. Kann sein, dass es noch schlimmere Tage gab. Egal. Nicht weiterlesen. Meine Story kommt jetzt (Nur zur Info. Muss keiner lesen, mir geht es gut, Cheffe war fein damit…, mir wurde nicht gekündigt)

JETZT NICHT WEITERLESEN, wenn es nicht interessiert…

KVG 248 Abfahrt 9.43: 15 Minuten Verspätung. Eine Joggerin erzählt “Der hat eine Türstörung, kommt wohl nicht mehr”. Er kommt trotzdem. Mit besagten 15 Minuten. Anschluß Metronom 09.04 nicht zu schaffen, der ist ist nämlich pünktlich.

HHA 443 Notfallverbindung nach S-Harburg: Fährt leider an der ersten gemeinsamen Haltestelle mit dem 248 5 Sekunden vorher weg; aufgrund Ortskenntnissen einen flotten Sprint durch die Fussgängerzone gemacht und so in einer Minute eine Zwischenhaltestelle wettgemacht und erreiche den trotzdem noch. (Super, noch einen Sitzplatz ganz hinten gefunden; das Altersheim hatte mit der 9-Uhr Tageskarte schon fast alles für den Tagesausflug belegt)…

S3/S31 Harburg 09:40: S31 verkehrt gar nicht. S3 wegen Weichenstörung mit enormen Verspätungen. Sehr freundliche und deutliche Ansagen der S-Bahn. Sogar in Englisch für jeden sehr gut zu verstehen (Hut ab! Danke!) … S3 Pinneberg kommt mit 15 Minuten Verspätung. Bringt aber nichts; Bahnsteig überfüllt; Zug bereits ebenso… Was jetzt? Siehe nächster Absatz…

Hamburg-Harburg: Gleis 1&2. Zigarettenpause (Ja scheisse ich weiß; ich versuche ja mein Bestes). Der Metronom wurde wieder mal vom DB-Fernverkehr ausgebremst. RB3 15 Minuten Verspätung. Dann nehme ich halt den IC 208, der ist pünktlich. (Story siehe oben). Im Waggon-Übergang bzw. vor den Ausstiegen unterhalten sich lautstark zwei Fahrgäste, dass es “früher ja deutlich besser war; und die Bahn vollkommen heruntergespart wurde”… Keine Einwendung; bin froh, dass der Herr Mehdorn nicht bei der Hochbahn zum Einsatz kam; dann würden in Hamburg wohl heute fast 50% weniger Busse fahren und alle U-Bahn-Linien im 60-Minuten-Takt fahren. (Hoch lebe die Deutsche Bahn AG, AIR Berlin und der BER)… Danke Herr Mehdorn!

Hamburg Hbf: Da aufgrund des besoffenen Penners (“Polizeieinsatz – Personen im Gleis”) ja auch der Citytunnel der S-Bahn gesperrt war, bin ich dann mal mit U2 und U3 weiter…

Was für ein Spass! Egal, Hauptsache der Rotarier-Club und die japanischen Touristengruppen blockieren mit ihren Selfies das alles noch mehr… Schöne Pfingsten Euch allen!

Aber keine Sorge, nachdem Rot-Grün die letzten Jahre bezüglich ÖPNV in Hamburg, außer einer lächerlichen Busspur, nichts auf die Beine gestellt haben… wofür zahle ich Steuern…. haben die Grünen jetzt die Lösung gefunden: Eine Seilbahn. 🙂 Wie geht es nun weiter: Jetzt beraten sie und prüfen bis zum St. Nimmerleinstag und am Ende wandert diese “verrückte” Idee (wieder) in die Schublade. Wir haben uns aber in die Köpfe der Menschen gebracht… Toll.
Des Weiteren wollte ich anmerken, was wohl passiert, wenn eines Tages (sollte es soweit kommen) die ewig versprochene und wichtige S4 auch noch auf diesen Gleisen am HBF hält?? Noch mehr Menschen, noch mehr Chaos.
Baut endlich Querverbindungen und eine Stadtbahn!

Was wirklich an einer “Bahnsteigbelastung” durch die S4 dran ist, wurde hier aber schon mehrfach – auch von anderen Wandsbekern – analysiert. Deren ist eben nicht so.

Das interessante ist eher, das das nicht unbedingt was mit was kaputtem zu tun hat, sondern bei einer Routinekontrolle im Stellwerk bemerkt wurde, das die vorgeschriebenen Inspektionen der Weichen seit “längerer Zeit” nicht erfolgt sind. DAS EBA hat dann die erfolgten Maßnahmen angeordnet, aus Sicherheitsgründen.

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