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Gigantischer Tunnel: Neue Idee für Hauptbahnhof-Ausbau in Hamburg

LINKE legt Untersuchung für einen 14 Kilometer langen Fernbahntunnel vor, der von Harburg über den Hauptbahnhof bis nach Rothenburgsort führen soll. Der Plan hat Stärken – aber auch Schwächen. Und er erinnert an eine alte Idee aus Berlin.

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Der Hamburger Hauptbahnhof - der meistgenutzte Bahnhof Deutschlands.
Der Hamburger Hauptbahnhof – der meistgenutzte Bahnhof Deutschlands.

Dass der Hamburger Hauptbahnhof mit mehr als einer halben Million Passagieren am Tag völlig überlastet ist, ist seit Jahren allgemein bekannt.

Doch wie sich das Problem lösen lässt, darüber gehen die Meinungen auseinander: Gütergleise in Bahnsteiggleise umwandeln, Haupthalle vergrößern, S-Bahn-Gleise unter die Erde verlegen, um Platz für zusätzliche Fernbahngleise zu schaffen, endende Regionalzüge durchbinden und selbst über eine komplette Verlegung des Verkehrsknotens weiter an den Stadtrand wurde schon nachgedacht.

Alle diese Ansätze haben eins gemeinsam: Sie sind allesamt aufwändig, sehr teuer und brauchen viele Jahre Zeit, bis sie für die Fahrgäste einen Nutzen bringen. Konkrete Entscheidungen, Finanzierungen und Zeitpläne gibt es zu keiner der Ideen. Deswegen tritt Hamburg in dieser Frage seit anderthalb Jahrzehnten gewissermaßen auf der Stelle.

Heute ist der bunte Strauß an Ausbau-Ideen um einen Vorschlag reicher geworden. Es geht um einen 14 Kilometer langen Fernbahntunnel von Harburg unter der Hamburger Innenstadt hindurch bis nach Rothenburgsort und ein neues Kellergeschoss im Hauptbahnhof.

Die Idee stammt – mitten im Bürgerschaftswahlkampf – von der Hamburger LINKEN und basiert auf einer Untersuchung zweier Autoren, die in den vergangenen Jahren bereits mit Papieren zu einer verkürzten S-Bahnlinie S4 und einer Straßenbahn statt der im Bau befindlichen U-Bahnlinie U5 auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Neuer Tunnelvorschlag für Hamburgs Hauptbahnhof

Der neueste Vorschlag des Autorenpaars Dieter Doege und Jens Ode klingt gigantisch: Um den überfüllten Hamburger Hauptbahnhof zu entlasten, schwebt…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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