Hadag tauft neue Hafenfähre auf den Namen „Kehrwieder“

Der Öffentliche Nahverkehr auf der Elbe bekommt Verstärkung: Seit heute ist die neue Hafenfähre "Kehrwieder" offiziell in Betrieb. Das Schiff bietet Platz für 400 Passagiere.
Christian Hinkelmann
Die Hadag-Hafenfähre Kehrwieder am Tag ihrer Taufe am 9.11.2018
Die Hadag-Hafenfähre Kehrwieder am Tag ihrer Taufe am 9.11.2018

Die Hadag-Reederei hat ihre Flotte im Hamburger Hafen verstärkt. Heute wurde die neue Hafenfähre „Kehrwieder“ an den Landungsbrücken offiziell getauft. Patin ist die Hadag-Schiffsführerin Lydia Lehmann.

Das neue Schiff ist knapp 30 Meter lang und rund 8,5 Meter breit und bietet Platz für bis zu 400 Passagiere.

Hadag verzichtet beim Neubau auf den Bord-Kiosk

Außerdem verfügt das Schiff über mehr Stellplatz für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle sowie Gehhilfen. Im Gegenzug müssen die Fahrgäste allerdings auf ein traditionelles Komfortmerkmal verzichten: Zum ersten Mal verzichtet die Hadag bei einem Schiff dieser Größe auf einen Bord-Kiosk.

Äußerlich gleicht die Hafenfähre mit ihrer Bügeleisenform ihren zahlreichen Vorgängern vom Typ 2000, tatsächlich handelt es sich aber um den weiterentwickelten Typ 2020, der etwas größer ist und über einen dieselelektrischen Antrieb verfügt.

Das Schiff wurde auf der Hamburger Werft Pella Sietas gebaut. Vor anderthalb Jahren wurde bereits das weitgehend baugleiche Schiff „Elbphilharmonie“ in Betrieb genommen.

Hintergrund sind die seit Jahren stark steigenden Fahrgastzahlen im Hamburger Hafennahverkehr.

Korrekturhinweis:
In einer früheren Version dieses Artikels, die kurzzeitig online war, wurde b…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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Eine Antwort auf „Hadag tauft neue Hafenfähre auf den Namen „Kehrwieder““

Ist bekannt, warum auf den Kiosk verzichtet wurde? Soll die Fähre auf weniger touristischen Linien eingesetzt werden (wo der Verzicht auf einen Kiosk sinnvoll erscheint)?

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