„Hamburg muss schnell 30 neue S-Bahn-Züge bestellen“

Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert, dass Hamburg so schnell wie möglich 30 zusätzliche S-Bahn-Züge bestellt, um den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden.
Christian Hinkelmann
Ein S-Bahn-Zug der Baureihe 474 fährt aus dem Bahnhof Elbgaustraße heraus
Ein S-Bahn-Zug der Baureihe 474 fährt aus dem Bahnhof Elbgaustraße heraus

„Die Nachfrage steigt, die S-Bahnen sind voll, der Bedarf nach mehr Kapazität ist da“, so Birger Wolter und Stefan Barkleit vom Pro Bahn-Landesverband.

Mit den zusätzlichen Zügen soll einerseits die Reserve im S-Bahn-Fahrzeugpark aufgestockt werden – andererseits könnte damit auch die geplante neue Linie S32 eingeführt werden. Sie soll die oft überfüllten Züge zwischen der Innenstadt und Harburg entlasten.

Der Verband schlägt vor, dass der Senat die zusätzlichen Züge über die kürzlich gegründete städtische Fahrzeuggesellschaft selbst kauft – unabhängig von der laufenden Ausschreibung des S-Bahn-Verkehrs.

Hintergrund: Die S-Bahn-Hamburg GmbH will erst neue Züge bestellen, wenn sie die Ausschreibung gewonnen hat. Dies kann noch Monate dauern.

 

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Strategieschwenk bei der Hamburger S-Bahn? (Foto: Christian Hinkelmann)

Hamburger S-Bahn: Behörde plant offenbar historischen Kurswechsel

Die Hamburger Verkehrsbehörde hat sich offenbar zu einem grundlegenden Strategiewechsel bei der S-Bahn entschieden. Er würde die Machtbalance zwischen Stadt und Deutscher Bahn spürbar verschieben. Für die Branche ist das eine Zäsur – und für Fahrgäste könnte sich langfristig viel ändern.

Bahn-Probebetrieb zwischen Uetersen und Tornesch im Februar 2020. (Foto: Christian Hinkelmann)

Bahnstrecke nach Uetersen steht vor dem Aus

Obwohl das Land Reaktivierungspläne hat, droht der Bahnstrecke zwischen Tornesch und Uetersen die Stilllegung. Bis wann die Entscheidung fallen soll und was das für einen möglichen zukünftigen Personenverkehr bedeutet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner