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Hamburger stehen pro Jahr bis zu 3,3 Tage im Stau

Hamburg steht immer länger im Stau. Bis zu 32 Verspätungs-Minuten sammelt jeder Autofahrer während der Hauptverkehrszeiten pro Stunde. Regelmäßige Pendler verbringen hochgerechnet pro Jahr 3,3 Tage im Stau. Das geht aus einer europaweiten Studie des Navigationsgeräte-Herstellers Tom Tom hervor.
Christian Hinkelmann
Stau auf Hamburgs Straßen
Stau auf den Straßen in Hamburg durch immer mehr Autos

Hamburg gehört zu den führenden Stau-Städten in ganz Europa. Das geht aus einem neuen Index des Navigationsherstellers Tom Tom hervor, bei dem Echtzeit-Bewegungsdaten aus 58 europäischen Großstädten verglichen wurden.

Demnach verlängerte sich die Fahrzeit der Hamburger Autofahrer in den Monaten April, Mai und Juni um 32 Prozent, wenn die Straßen verstopft waren. Das sind fünf Prozent mehr als noch im Quartal davor.

Auffallend: Die meisten Zeitverluste im Stau entstanden nicht auf den Autobahnen (27 Prozent) in und um Hamburg, sondern auf den Stadtstraßen (36 Prozent). Umgerechnet in Minuten sammelte somit jeder Autofahrer im Schnitt pro Stunde bis zu 32 Minuten Verspätung an.

Hochgerechnet auf ein ganzes Jahr werden die Zahlen noch drastischer.

Demnach verbringt jeder Hamburger, der täglich eine halbe Stunde zur Arbeit pendelt, im Schnitt bis zu 80 Stunden oder 3,3 Tage im Stau. Diese Zahl wird in Deutschland aktuell nur noch von Stuttgart (90 Minuten) überboten.

Die längsten Staus in Hamburg gab es laut Tom Tom-Index montagsmorgens sowie freitagsabends im Berufsverkehr, wobei die Fahrzeitverzögerungen morgens mit maximal 50% etwas niedriger waren als am Abend (56 Prozent). Die wenigstens Staus gab es dagegen freitagsmorgens und montagsabends.

Im Vergleich mit allen anderen untersuchten deutschen Großstädten belegt Hamburg Platz 2 der Staustädte.

Deutschlands Stau-Städte:

Platz Stadt

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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