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Hamburgs Hauptbahnhof: Ein Konstruktionsfehler seit 1906

Der Hamburger Hauptbahnhof ist chronisch überlastet. Doch das Problem ist kein neues: Historische Dokumente zeigen, dass der Bahnhof schon bei seiner Eröffnung vor rund 120 Jahren zu klein war. Eine Analyse der Fehlplanungen, die bis heute für Verspätungen sorgen – und warum die Kunsthalle abgerissen werden sollte.

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Der Hamburger Hauptbahnhof - der meistgenutzte Bahnhof Deutschlands. (Foto: )
Der Hamburger Hauptbahnhof – der meistgenutzte Bahnhof Deutschlands. (Foto: )

Schieben, schubsen, drängen: 550 000 Menschen quälen sich tagtäglich über die Bahnsteige und durch die Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs. Seit die Deutsche Bahn ihn vor 15 Jahren offiziell als „überlastet“ erklärte, ist das Problem öffentlich bekannt. Der ehemalige Bahnchef Rüdiger Grube bezeichnete ihn sogar mal als den größten „Flaschenhals“ im Netz der Deutschen Bahn. 

Doch was viele nicht wissen: Das Problem ist viel älter. Bisher unentdeckte historische Dokumente, die NAHVERKEHR HAMBURG recherchiert hat, belegen: Der Bahnhof war von Anfang an ein Konstruktionsfehler. Schon vor 115 Jahren war den Verantwortlichen klar, dass der damals frisch eröffnete Bau eine Fehlplanung war.

Lesen Sie hier, was die fünf Geburtsfehler des Hamburger Hauptbahnhofs waren und welche Lösungen schon vor 100 Jahren diskutiert wurden. Darunter: ein Abriss der Kunsthalle und ein Ausbau des Dammtorbahnhofs.

Der Geburtsfehler: Zu klein vom ersten Jahr an

Als der Bahnhof am 5. November 1906 festlich eröffnet wurde, war der Stolz in Hamburg groß. Bürgermeister Johann Heinrich Burchard gab sich in seiner…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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