Heute Klimademonstration in Hamburg: das müssen HVV-Kunden wissen

Weltweit demonstrieren heute Menschen für ein besseres Klima und einen umweltfreundlicheren Verkehr – auch in Hamburg. Hier müssen HVV-Kunden mit Behinderungen rechnen.
Von Christian Hinkelmann
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Ein Linienbus steht in Hamburg an einer Haltestelle

In Hamburg wird heute Mittag voraussichtlich eine der größten Demonstrationen der vergangenen Jahre stattfinden. Um 12 Uhr werden laut Polizei bis zu 30.000 Menschen erwartet, die für einen besseren Klimaschutz und unter anderem einen umweltfreundlicheren Verkehr demonstrieren wollen.

Zu dem Protest haben neben der Fridays-for-future-Bewegung die Umweltschutzverbände BUND und Greenpeace, die Nordkirche, die Gewerkschaften Ver.di, DGB und IG Metall sowie zahlreiche weitere Verbände aufgerufen.

Bekannte Musiker treten auf Klima-Demonstration auf

Vor den Hauptkirchen St. Petri und St. Jacobi soll es heute zudem Klima-Andachten geben. Um kurz vor zwölf sollen dann die Kirchenglocken läuten. Auf den Kundgebungen in Hamburg wollen auch mehrere bekannte Musiker auftreten – darunter Bosse, Mia und Enno Bunger.

Weltweit finden heute ähnliche “globalen Klimastreiks” statt. Hintergrund ist zumindest in Deutschland, dass die Bundesregierung heute den Entwurf ihres Klimaschutzgesetzes vorlegen will. Außerdem beginnt morgen in New York der UN-Klimagipfel.

Diese HVV-Buslinien sind von der Klima-Demo betroffen

Für Autofahrer und Busfahrgäste im HVV bedeutet die heutige Demonstration in der Hamburger Innenstadt vorübergehende Einschränkungen und Fahrplanabweichungen: Mindestens vier Metrobus-, zwei Stadtbus- und vier Schnellbuslinien werden heute zwischen 9 Uhr und 17 Uhr kurzfristig umgeleitet, teilt der HVV auf seiner Website mit. Betroffen sind die Buslinien 4, 5, 6, 17, 34, 35, …

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6 Antworten auf „Heute Klimademonstration in Hamburg: das müssen HVV-Kunden wissen“

Die Leute müssen wissen, dass sich die HOCHBAHN aufs Peinlichste heute die Karten gelegt hat. Leere Züge sind ohne Warnung und ohne Info am leeren Bahnsteig Jungfernstieg vorbei gefahren. Leute klopften von innen am die Türen und wollten raus, die Hochbahn Wache hat zum Teil versucht zu helfen und die Türen zu öffnen, wurden dann von anderen Kollegen wieder weg gezogen, und auf Fragen antwortete man: „keine Ahnung, was hier los ist, wir wissen nix“ der nächste meinte dann, er hätte angewiesen, dass nur noch jeder zweite Zug halten solle, „sinnvoller“ Weise waren das die Züge, die nur bis Farmsen führen. Wer auch immer heute für das Klima die Bahn probiert hat, die Totalversager aus der Steinstraße haben diese Menschen heute wieder ins Auto getrieben. Ich bin dann vom Bahnsteig (der zum Berufsverkehr voller ist) zur S Bahn, die ist nämlich ganz regulär gefahren. Peinlich ist die Hochbahn.

Ein Glück haben unsere Vorfahren die U-Bahn ausgebaut ohne “Mimimi, zu teuer und dauert ja lange”. Eine Tram würde nicht nur mehr Verkehrstote und weniger Fahrgäste bedeuten, sondern auch totalen Stillstand bei solchen Veranstaltungen. Danke Oma und Opa.

Solche Veranstaltungen finden ja nun nicht jeden Tag statt. Und sie ändern nichts daran, dass es Verbindungen/Strecken gibt in denen eine U-Bahn überdimensioniert und ein Bus unterdimensioniert und eine moderne Straßen-/Stadtbahn einfach die sinnvollste Variante ist. Alle 3 Systeme haben ihre Berechtigung.

Das müssen HVV-Kunden wissen:

– S11 fuhr aus “betrieblichen Gründen” nur bis Othmarschen.
– S31 fiel aus “betrieblichen Gründen” komplett (!) aus trotz Berufsverkehr am Freitag trotz ausfallender Busse im Zentrum trotz Demo-Rückreiseverkehr
– 4 nur bis Schlump, die Sperrungen begannen erst Stephansplatz
– 5 nur bis Hoheluftbrücke, die Sperrungen begannen erst Stephansplatz
– U1/U2/U3/U4 fuhren teilweise ohne Halt durch Jungfernstieg wegen überraschender Überlastung
– S-Bahn-Netz morgens komplett zusammengebrochen wegen einer einzigen betriebsfremden Person, die kurz im Gleis war -> 30 Minuten lange Stromabschaltung, Vollsperrung am Hbf, dem Single-Point-Of-Failure.

Ansonsten alles wie immer: verspätet, teuer, voll.

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