Hier hat unsere Radwege-Kritik erste Konsequenzen bewirkt

Seit dem Spätsommer sammeln  NahverkehrHAMBURG-Leser Problemstellen im Hamburger Radwegesystem. Knapp 250 Punkte wurden inzwischen im interaktiven "Ärger-Atlas" notiert. Auf einen der Kritikpunkte haben die Behörden schon reagiert und die Situation vor Ort entschärft.
Von Christian Hinkelmann
Zugewucherter Fahrradweg an der Breitenfelder Straße am Eppendorfer Park
Zugewucherter Fahrradweg an der Breitenfelder Straße am Eppendorfer Park

Hamburgs Weg zur Fahrradstadt ist offenbar noch lang und steinig. Der Eindruck drängt sich mit einem Blick auf unseren interaktiven Ärger-Atlas auf, in dem NahverkehrHAMBURG-Leser seit August Problemstellen im Hamburger Radwegenetz eintragen können. Knapp 250 Kritikpunkte sind inzwischen auf der Stadtkarte vermerkt – und täglich kommen weitere hinzu – von verwirrender Verkehrsführung über blockierte Radwege bis hin zu schlecht geschalteten Ampeln.

Lesen Sie hier im zweiten Teil unserer Auswertung, wo der Schuh besonders drückt:

Ein großes Thema sind schlecht auf Radfahrer abgestimmte Ampelschaltungen. Beispiel Altona: An der Kreuzung Hohenzollerring/Behringstraße müssen Radler in Richtung stadteinwärts drei Ampeln kreuzen, die so schlecht geschaltet sind, dass man an jeder einzelnen Ampel Rotlicht hat. “Die Überquerung der Kreuzung dauert somit mehrere Minuten”, kommentiert ein NahverkehrHAMBURG-Leser die Situation (Details hier).

Der Fahrradverband ADFC bestätigt das: “Die Taktung der Ampeln ist in der Tat sehr schlecht, wegen der Staugefahr auf der Autobahn werden hier Fußgänger und Radfahrende massiv benachteiligt”, so Verkehrsreferentin Stefanie Miczka. “Da die Radwege in der Behringstraße viel zu schmal sind, sollte die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben werden”, fordert sie.

Fr…

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3 Antworten auf „Hier hat unsere Radwege-Kritik erste Konsequenzen bewirkt“

Man muss sich entscheiden : Vorrangschaltung für Biker oder für Busse.
Es ist mir unbegreiflich daß man das Nebeneinander nicht schafft und ein “Siemersplatz”-Szenario schafft, wo sich Biker, Motor-Biker, kreuzende Busse und – nicht zu vergessen – der Individualverkehr mit Ampelschaltung wohlfühlen.
Die Bauarbeiten in der Julius-Vossler Strasse (eine wichtige Ost-West-Achse, wer’s nicht kennt) sind notwendig weil die vorherige Regierung alles hat verkommen lassen. Schlechte Zeiten für 22/39er Freunde.

Und was genau sind die Konsequenzen ausser das an einer Stelle ein paar Schilder aufgestellt wurden und der ADFC nickend zustimmt das es um den Radverkehr nicht besonders gut steht in Hamburg

Angeben, wo etwas behoben wurde kann man allerdings nicht.
Dinge, die gelöst sind werden trotz Überschrift gar nicht erwähnt.
Ob so sinnvoller Journalismus aussieht?

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