Hochbahn schickt Störungsmeldungen jetzt per WhatsApp

Die Hochbahn testet einen neuen Service und schickt Störungsmeldungen der U-Bahn per WhatsApp auf die Fahrgasthandys. Die Meldungen können nach Linie gefiltert werden.
U-Bahn auf Viaduktstrecke am Baunwall im Hamburger Hafen
Eine U-Bahn der Linie U3 auf der bekannten Viaduktstrecke am Baumwall im Hamburger Hafen

Die Hochbahn testet einen neuen Informationskanal für Störungsmeldungen. AB sofort werden Verspätungen und Ausfälle per WhatsApp auf die Handys der Fahrgäste geschickt.

Unter www.hochbahn.de/whatsapp können Kunden die Betaversion des neuen Services in wenigen Schritten abonnieren.

Dabei wählen sie gezielt ihre Stammlinie – U1, U2, U3 oder U4 – aus und starten den künftigen Dienst. Ab dann erhalten Nutzer alle Störungen der ausgewählten U-Bahn-Linie automatisch als Push-Nachricht via WhatsApp.

Service könnte auch auf Buslinien ausgeweitet werden

Der Betatest soll Aufschluss über die Nutzung, Akzeptanz sowie Optimierungsmöglichkeiten des Services geben. Sofern das neue Angebot gut angenommen wird, prüft die Hochbahn die Ausweitung auf Buslinien.

Der neue Informationsdienst via Messenger ist an den bestehenden Twitter-Kanal der Hochbahn geknüpft. Alle hier abgesetzten U-Bahn-Meldungen werden linienrein gefiltert und gelangen automatisch per Push-Benachrichtigung auf die Smartphones der WhatsApp-Abonnenten.

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6 Antworten auf „Hochbahn schickt Störungsmeldungen jetzt per WhatsApp“

Ich habe bewusst keine social media accounts. Was soll also diese kostenlose Werbeaktion für WhattsApp? Dazu noch finanziert mit Steuergeldern, denn der Steuerzahler muss ja die Defizite der Hochbahn ausgleichen… Jetzt soll man zum WhatsApp Abo genötigt werden, nur um die nötigen Störungsinfos zu bekommen! Warum es nicht wie die S-Bahn und die VHH machen, die diese Meldungen auf öffentlich zugänglichen Twitter-Seiten veröffentlichen, die problemlos auch denen zugänglich sind, die wie ich bewusst KEIN Twitter oder WhatsApp account haben wollen?

Dieser Dienst ist eine Ergänzung zu den bestehenden Diensten, unter anderem auch Twitter. Die Hochbahn meldet Störungen über Twitter (https://twitter.com/hochbahn) oder man nutzt gleich die Seite vom HVV (https://twitter.com/hvvstoerungen?lang=de), dort sind dann alle Nachrichten gebündelt. Es hat halt den Vorteil dass man keine Seite aktualisieren muss, sondern die Meldung über Störungen direkt bekommt. Wenn man kein WhatsApp mag, kann man den gleichen Service auch über Telegram bekommen.
Wie Sie sehen, gibt es viele Möglichkeiten, man muss sich nur Informieren.

Ich versteh den Sinn dieser Aktion beim besten willen nicht.
Der Otto-Normal-Bahnfahrer fährt einmal am Tag zur Arbeit und einmal am Tag von der Arbeit nachhause. Dafür bekommt er dann 24/7 Infos von seinen 1-2 Linien wenn irgendwo in Großhansdorf ein Zug ausfällt? Wer möchte sowas?

Wenn dann brauchen die Nutzer individualisierte Infos aber nicht so. Aber wahrscheinlich haben irgendwelchen “Hochen” irgendwo gelesen das man jetzt Social Media machen muss und haben das entschieden ohne Experten zu konsultieren.

Was für ein Gemecker bei manchen Kommentatoren. Ich finde den Whatsapp Service knorke.
Proaktive Störungsmeldungen anstatt bei Twitter suchen zu müssen.

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