Hochbahn soll S-Bahn-Fahrzeugpool aufbauen

Falls die laufende S-Bahn-Ausschreibung scheitert, könnte die Hochbahn eine eigene S-Bahn-Fahrzeugflotte aufbauen und an künftige S-Bahn-Betreiber vermieten. Im Aufsichtsrat ist bereits eine entsprechende Entscheidung gefallen. Das teilte der Hamburger Senat mit.
Von Christian Hinkelmann
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Ein S-Bahn-Zug der Baureihe 474 fährt aus dem Bahnhof Elbgaustraße heraus

Hamburg bereitet sich auf ein mögliches Scheitern der laufenden S-Bahn-Ausschreibung vor. Bei der Hochbahn wird zurzeit die Gründung eines Fahrzeugpools für S-Bahn-Züge in die Wege geleitet. Das geht aus einer Antwort des Hamburger Senats auf die Anfrage der CDU-Politiker Klaus-Peter Hesse und Thilo Kleinbauer hervor (Drucksache 20/3972).

Demnach ist bereits am 19. März im Hochbahn-Aufsichtsrat eine entsprechende vorbereitende Entscheidung getroffen worden. Diese Vorbereitungen gelten für den Fall, dass die laufende Ausschreibung des S-Bahn-Netzes nach drei Verhandlungsrunden ergebnislos scheitert und die Stadt daraufhin beschließt, die Ausschreibung auf Basis eines eigenen Fahrzeugpools zu wiederholen (NahverkehrHAMBURG berichtete).

In diesem Fall würde die Hochbahn, die sich zu 100 Prozent in städtischer Hand befindet, einen Pool von voraussichtlich 172 S-Bahn-Triebwagen aufbauen – plus weiterer Züge für Netzerweiterungen (z.B. S4) und Taktverdichtungen (z.B. S32).

Laut dem Papier soll der Pool nach bisherigen Überlegungen aus der Übernahme von gebrauchten Hamburger S-Bahn-Z…

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