Hochbahn stellt 27 neue Volvo-Hybridbusse in Dienst

Die Hochbahn vergrößert ihre Hybridbus-Flotte und stellt in diesen Tagen 27 neue dieselelektrische Fahrzeuge von Volvo in Dienst – darunter 15 Gelenk- und 12 Solobusse.
Christian Hinkelmann
Busspur in Hamburg
Eine markierte Busspur in Hamburg

Die neuen Volvo-Hybridbusse speichern Bremsenergie in Batterien. Sind die Akkus ausreichend geladen, kann der Bus allein per Elektroantrieb anfahren. Ab einer Geschwindigkeit von ca. 20 Km/h startet der Dieselmotor, der auch während der weiteren Fahrt elektrisch unterstützt werden soll. Dabei werden laut Hochbahn über 20 Prozent Kraftstoff und Abgase eingespart.

Das Verkehrsunternehmen zahlt für die neuen Hybridbusse nach eigenen Angaben 12,5 Millionen Euro. Der Bund unterstützt das Projekt mit einer weiteren Million.

Mit den neuen Bussen besitzt die Hochbahn nun insgesamt 65 Fahrzeuge mit „innovativen Antriebstechnologien“.

Der Hamburger Senat will, dass die Busunternehmen in der Hansestadt ab 2020 nur noch emissionsfreie Busse anschaffen.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „Hochbahn stellt 27 neue Volvo-Hybridbusse in Dienst“

Klasse, „Prius-Busse“ für Hamburg!
Als Fahrer eines Toyota Prius (das erste serienmäßig gebaute Hybridfahrzeug überhaupt) habe ich im Stadtverkehr gegenüber dem vorher gefahrenen Fahrzeug Kraftstoff-Einsparungen von mehr al 50% erreicht. Allerdings hatten beide Fahrzeuge keine Dieselmotoren.
Das Schöne ist, dass es die Hybridtechnik (hoffentlich) erlaubt, kurze Strecken, z.B. in lärmsensiblen Wohngebieten rein elektrisch zu fahren und bei zukünftigen Modellen evtl. den Akku zu vergrößern und die Fahrzeuge als PlugIn-Hybridfahrzeuge (Aufladung der Akkus auch direkt am Stromnetz) auf noch längeren Strecken rein elektrisch zu betreiben und erst auf längeren Strecken die Dieselantrieb zu nutzen. Somit könnte z.B ein Fahrzeug der Linie 5 in der Innenstadt emissionfrei und leise unterwegs sein und im weiteren Verlauf der Fahrt dann den Dieselantrieb nutzen. Der schweizerische Hersteller Hess hat solch einen Doppelgelenkbus, meines Wissens nach, im Programm.
Wenn man es geschickt anstellt, dann könnten PlugIn-Hybridbusse die Ladeinfrastuktur der kommenden Rein elektrisch betriebenen Busse mitnutzen, wären aber nicht zwingend darauf angewiesen. Im Sinne eines möglichst universell nutzbaren Fahrparks mit Sicherheit von Vorteil.

Es ist natürlich zu begrüßen, dass sich die HHA um die Reduzieruzng von Abgasen und Kraftsstoffverbrauch in der Busflotte kümmert.

Überzeugender fände ich es, wenn die HHA mehr Batteriebusse, wie sie kürzlich in Hannover auf der Nutzfahrzeuge-Ausstellung vorgestellt wurden, auf die straße bringen würden. Diese Busse haben eine Reichweite bis 250 km bevor sie wieder aufgeladen werden und es bracuht auch kein abgaserzeugender Verbrennungsmotor dazu geschaltet werden, wenn sie schneller als 20 km/h fahren.

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