Hochbahn verteilt Aufgabenbereiche des Vorstands neu

Die Hochbahn schneidet die Aufgabenbereiche ihres Vorstands neu zu. Nach dem Ausscheiden von Vorstand Ulrich Sieg gelten ab heute folgende Zuständigkeiten:
Christian Hinkelmann
Menschen warten auf der hochbelasteten Metrobuslinie M5 in Hamburg auf ihren Bus
Menschen warten an der Hoheluftbrücke auf einen Bus der Linie M5

Günter Elste, Diplom-Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der Hochbahn seit 1996, übernimmt zusätzlich zu den Bereichen Strategische Unternehmenssteuerung, Vertrieb & Verkehrswirtschaft, Presse & Interne Kommunikation, Konzernintegration & Revision, Marketing & Kommunikation auch den Bereich Verkehrsplanung & Systementwicklung. Ihm ist auch das Beteiligungsunternehmen hySOLUTIONS zugeordnet.

Ulrike Riedel, Diplom-Kauffrau, Hochbahn-Vorstand seit 2009, verantwortet neben dem Personalbereich künftig auch den Bus- und den U-Bahn-Betrieb sowie den Bereich Arbeitssicherheit, Umwelt- und Brandschutz. Darüber hinaus sind die Tochterunternehmen Hamburger Hochbahn-Wache, Jasper, SBG, FFG, HSG und HVW ihrem Ressort zugeordnet.

Helmut König, Diplom-Kaufmann, Hochbahn-Vorstand seit 2010, ist weiterhin für die Bereiche Finanzen & Controlling, Recht & Immobilien, Informationstechnologie sowie den Einkauf verantwortlich. Hinzu kommen die HADAG, die ATG und die Beteiligungsunternehmen Benex, HSF, ZOB und Hansecom.

Jens-Günter Lang, Diplom-Ingenieur, seit 1995 bei der Hochbahn, seit 1. Januar 2014 im Vorstand, verantwortet neben den Bereichen Projektbau/Bahnanlagen und Infrastruktur künftig auch den Bereich Schienenfahrzeuge und die Beteiligung an der TEREG.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Ein S-Bahn-Sonderzug der Linie S4 in Rahlstedt. Bis dieses Bild Alltag wird, dauert es wohl noch viele Jahre. (Foto: Christian Hinkelmann)

S4-Eröffnung rutscht möglicherweise um Jahre nach hinten

Neue Verzögerungen in zwei Planfestellungsverfahren machen die bisherige Zeitplanung für Hamburgs neue S-Bahnlinie endgültig zur Makulatur. NAHVERKEHR HAMBURG erklärt, wann die Strecke wohl öffnen wird und welche Beschleunigungsmöglichkeit es möglicherweise gäbe.

"Jede Minute, die der Bus außerhalb der Haltestellen nicht fährt, ist eine verlorene Minute, in denen die Fahrerinnen und Fahrer Geld kosten, keine Leistung erbringen können und an anderer Stelle fehlen", meint der Hamburger Verkerhsplaner Arne Witte.

Best-of: Busverkehr in Hamburg: „Rote Ampeln verschärfen den Personalmangel“

Zu langsam, zu teuer, zu unattraktiv: Hamburg verschwendet mit seinem derzeitigen Bussystem viel Steuergeld und wertvolles Personal, meint der Verkehrsplaner Arne Witte im NAHVERKEHR HAMBURG-Interview und glaubt, dass die vorhandenen Ressourcen viel effizienter für die Verkehrswende eingesetzt werden könnten. Das sind seine Ideen und Vorschläge.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner