Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir für Sie die relevantesten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.
Holstenstraße: Überraschender Zeitplan für neue S-Bahn-Brücke
Der Abriss der maroden S-Bahn-Brücke an der Holstenstraße kommt zügig voran. Drei der insgesamt fünf Brückenteile sind bereits zerlegt. Bei einem Ortstermin von NAHVERKEHR HAMBURG am Donnerstag fraßen sich schwere Baumaschinen durch den massiven Stahlbeton.
Voraussichtlich bis Ende Mai sollen alle fünf Brückenteile abgetragen sein. Anschließend will die Deutsche Bahn auf den noch intakten Brückenpfeilern provisorische Hilfsbrücken montieren. Da diese etwas kürzer als die ursprünglichen Brückenteile ausfallen werden, muss zusätzlich ein neuer Stützpfeiler errichtet werden.
Mithilfe dieses Provisoriums soll die S-Bahn-Strecke im Laufe des zweiten Halbjahres 2026 wieder vollständig in Betrieb gehen. Dann können alle Linien wieder im regulären Fahrplan fahren. Damit würde auch die im vergangenen Dezember eingerichtete Baustellenlinie S7 wieder entfallen.
Die Hilfsbrücken sollen me…









7 Antworten auf „Holstenstraße: Überraschender Zeitplan für neue S-Bahn-Brücke“
Die S-Bahnbrücken Holstenstraße werden wohl auf Jahre ein Provisorium bleiben. Es ist nicht verständlich, warum die DB nicht sofort eine dauerhalte Lösung einbaut. Oder hofft man dort noch immer auf den VET, dann würden oin der Tat diese Brücken überflüssig, weil dann ab Holstenstraße die S-Bahnzufuhr zum Bahnhof Altona unter der Erde verschwinden soll und dort wo jetzt die Brücken sind das dreistöckige unterirdische Abzweigungsbauwerk entstehen soll? – Es ist schon spannend zu sehen, wie die Stadt von einer Fehlentscheidung zur nächsten sich vorrobbt. Eine neue S-Bahnzuggeneration entwickeln zu wollen, was soll das? Woher hat die Stadt die Expertise die technischen Vorschläge der Industrie sachgerecht zu bewerten? Da werden wieder „Wünsch Dir Was“ Fahrzeuge herauskommen, die im praktischen Einsatz jede Menge Kinderkrankheiten haben werden. Und jede Neuentwicklung kostet wieder viel Geld, was letztendlich über erhöhte Ticketpreise weider von den Fahrgästen aufgebracht werden muss. Aber der Schlüssel für all diese Highflyer-Projekte ist: Wir bekommen Olympia und dann zahlt der Bund sowieso alles. Diese REchnung dürfte allerdings nicht aufgehen.
Seien Sie doch einmal einfach nur froh, dass Sie in Altona so schnell eine Lösung bekommen, die auch dazu noch schnell gebaut wird. Wie lange über die Hilfsbrücken gefahren wird, ist doch egal. Die S-Bahn (an Ihren Compagnon: GmbH) fährt wieder uneingeschränkt und das noch vor der geplanten Zeit. Bei uns wird auch schon jahrelang über Hilfsbrücken gefahren, und das sogar noch „für nichts und wieder nichts“.
Und seien Sie doch einfach mal froh, dass Altona immer in den Berichten so im Mittelpunkt steht. Wenn über meine ÖPNV-Gegend nur ein Zehntel von dem berichtet würde, wie von Ihrer, dann wäre das schon sehr viel. (Das Wenige, was über uns erscheint, ist aber manchem schon zu viel, wie ein Kommentar auf einen Kommentar von mir letztes Jahr beweist.)
Zum Thema Generalsanierung HH-Berlin: Irgendwie eine Blamage der Projektleiter und den Verantwortlichen. Planung und Zeitplan einfach ohne Winter 01.12. bis 01.03. ??
Und weiterhin ist total unklar, was da alles gemacht wird auf der Strecke.
Es wird Zeit, dass die DB wieder lernt, unter dem rollenden Rad eine Generalsanierung zu machen.
S-Bahnbrücke Holstenstraße
Klingt gut aber die Frage an die BVM und an die DB und an die S-Bahn AG: Gibt es noch mehr solche Spannbetonbrücken, die eventuell demnächst hoch gefährdet sind???
In München und in FRankfurt gab es jetzt gerade neue S-Bahn Geschäftsführer. Wie kann denn die S-Bahn Hamburg aus der Krise kommen.
„Schon jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass sich die Baustelle voraussichtlich weit in die 2030er Jahre hineinziehen wird.“
Das einzig Überraschende an dieser Aussage ist, das da irgend jemand überrascht ist.
Nachdem was die Bahn erzählt hat man basierend auf den Wintern der letzen 10 Jahre auf 0 Wochen Frost gehofft und mit drei Wochen Frost geplant. Man hatte letztlich 6-8 Wochen. Das ist die Kategorie von „Planungsfehler“ die passieren darf. Ich glaube da gibt es ganz andere Planungs-Probleme die man eher kritisieren kann.
Es geht doch darum, daß es eigentlich keinen Grund gibt, 5 Jahre im voraus bereits festzulegen, daß eine neue Brücke erst dann gebaut werden kann. Dafür muß es übrrigens nicht einmal eine Baugenehmigung geben.
Toll, dass es mit dem Abriss der kaputten Brücke so schnell voran und dass auch zügig eine Behelfsbrücke gebaut werden soll, damit noch innerhalb des Fahrplanjahres die S7 wieder überflüssig wird. Das beweist wieder einmal, dass, wenn es bereits ein gutes S- (oder U-)Bahn-Netz gibt, alles möglich ist. Damit es noch schneller geht, sollten die Arbeitskräfte von den Bahnbaustellen, die nicht voran kommen und auch nichts bringen werden, abgezogen werden und beim Wiederaufbau der Holstenstraßenbrücke eingesetzt werden.
Vielleicht kann es sogar noch eine Möglichkeit geben, zumindest im eingeschränkten Rahmen den S-Bahn-Verkehr schon vorzeitig auf der S5 Richtung Quickborn aufzunehmen, damit auch die neuen Fahrzeuge schon eingesetzt werden können?