HVV erweitert Handy-Ticket-Angebot

Der HVV hat sein Handy-Ticket-Angebot erweitert. Ab sofort können Kunden mit ihrem Mobiltelefon auch 3-Tage-Karten, Kinderkarten und Zuschläge für die 1. Klasse und Schnellbusse kaufen.
Christian Hinkelmann
Ein Handyticket in der HVV-App vor einem Werbeplakat für E-Tickets
Ein Handyticket in der HVV-App vor einem Werbeplakat für E-Tickets

Bisher hatte der HVV per Handy-Ticket nur die vielgenutzten Einzel-, Tages- und Gruppenkarten sowie Ergänzungstickets für Zeitkarten verkauft.

Das Handy-Ticket kann mit allen internetfähigen Handys genutzt werden. Für Iphone und Android-Smartphones bietet der Verkehrsverbund spezielle Apps an.

Smartphone User, die bereits die Handy-Ticket-App nutzen, müssen die bisherige App löschen und durch die neue App ersetzen, um das erweiterte Angebot nutzen zu können.

Der HVV verkauft nach eigenen Angaben jeden Monat rund 51.000 Fahrkarten per Handy und macht damit einen Monatsumsatz von rund 160.000 Euro.

Das HVV-Handy-Ticket gehört zum „Handy-Ticket-Deutschland“ – und kann in insgesamt 19 Nahverkehrsregionen genutzt werden. Hamburger Kunden können über das Programm also auch Fahrkarten für die Verkehrsverbünde in Köln, Nürnberg und Stuttgart kaufen.

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Bahn-Probebetrieb zwischen Uetersen und Tornesch im Februar 2020. (Foto: Christian Hinkelmann)

Bahnstrecke nach Uetersen steht vor dem Aus

Obwohl das Land Reaktivierungspläne hat, droht der Bahnstrecke zwischen Tornesch und Uetersen die Stilllegung. Bis wann die Entscheidung fallen soll und was das für einen möglichen zukünftigen Personenverkehr bedeutet.

Strategieschwenk bei der Hamburger S-Bahn? (Foto: Christian Hinkelmann)

Hamburger S-Bahn: Behörde plant offenbar historischen Kurswechsel

Die Hamburger Verkehrsbehörde hat sich offenbar zu einem grundlegenden Strategiewechsel bei der S-Bahn entschieden. Er würde die Machtbalance zwischen Stadt und Deutscher Bahn spürbar verschieben. Für die Branche ist das eine Zäsur – und für Fahrgäste könnte sich langfristig viel ändern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner