Immer mehr HVV-Fahrgäste kaufen ihr Ticket per Smartphone-App. Wurden im vergangenen Jahr noch 9,2 Prozent der Einnahmen bei Einzel- und Tageskarten per App erzielt, waren es in diesem Jahr zwischen Januar und August schon 11,6 Prozent.
Das hat der Verkehrsverbund auf NahverkehrHAMBURG-Anfrage erklärt. Besonders hoch sind demnach die App-Verkäufe bei Wochenkarten. Im vergangenen Jahr wurden 23,2 Prozent aller Einnahmen bei diesem Ticket per App generiert, in diesem Jahr waren es bis Ende August schon 24,4 Prozent, also fast ein Viertel.
Bei den Monatskarten wurden in diesem Jahr bis Ende August 4,9 Prozent aller Einnahmen über die HVV-App erzielt. Dieses Ticket ist allerdings auch erst seit Ende 2017 per App erhältlich (siehe hier).
HVV verkauft seine Tickets seit 2012 per App
Der Hamburger Verkehrsverbund verkauft seit 2012 Fahrkarten über seine eigene Smartphone App. Zusätzlich sind HVV-Tickets inzwischen auch über Fremdanbieter-Apps, wie beispielsweise die Deutsche Bahn, Moovel und Qixxit erhältlich.
HVV kehrt zu „Handyticket Deutschland“ zurück
Außerdem will der Hamburger Verkehrsverbund seine Fahrkarten ab dem kommenden Jahr auch wieder über die „Handyticket Deutschland“-App verkaufen. Mitte 2014 hatte sich der Verbund aus strategischen Gründen von dieser Plattform zurückgezogen um sich voll auf seine eigene App zu konzentrieren (
Alle Rechte vorbehalten. Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig. Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.
Der Kopf hinter diesem Artikel
Auch interessant

Warum die Störungsinfos der Hamburger S-Bahn im Ernstfall so oft versagen
Seit Jahren zeigen HVV-Apps bei größeren Störungen S-Bahnen an, die gar nicht fahren. Warum bricht die Fahrgastinformation ausgerechnet dann zusammen, wenn sie am dringendsten gebraucht wird?

Niemand fühlte sich für die Mülleimer zuständig. Also wurden sie abgebaut. Problem gelöst
Zwei HVV-Koordinatoren sollen Ordnung in die Zuständigkeiten an Hamburgs Haltestellen bringen. Ein Ortstermin zeigt, wie viele Akteure dort mitreden – und warum dadurch manchmal schon das einfache Entfernen einer Bananenschale scheitert.

Catcalling in Hamburg: Es passiert auf dem Rad, in der Bahn und mal eben im Vorbeigehen
Für viele Frauen und Mädchen sind anzügliche Blicke, Gesten und Kommentare über ihren Körper Teil des Alltags. Die Hamburgerin Mali-Janice Paede schildert im Interview, wie sie ihr Mobilitätsverhalten anpasst, um Catcalling zu vermeiden, warum die Sicherheitskampagne des HVV aus ihrer Sicht zu kurz greift – und was Hochbahn und Co. ändern müssten, damit Frauen sich in Bussen und Bahnen sicherer bewegen können.






2 Antworten auf „HVV erzielt mehr Einnahmen mit Ticketverkauf per App“
Für eine OysterCard-Funktion braucht es keine baulichen Veränderungen an den Stationen oder Fahrzeugen. Es wäre schön, wenn der HVV endlich eine Smart-Funktion in die App einbauen würde. D.h. wenn ich mehrere Einzelkarten gekauft habe und den Preis einer Tageskarte erreicht habe, habe ich automatisch eine Tageskarte. Das entbindet einen davon, schon morgens die Entscheidung zu treffen – Tageskarte oder Einzeltickets. Man weiß ja nie genau wie das Wetter wird oder ob man abends noch spontan Einkäufe oder Besuche machen will.
ich haette es ja gerne wenn es wie in london waere wo es seit ueber 10 jahren die oyster card gibt das man am automaten aufladen kann und man nicht dieses bankeinzugssystem gibt wie hier.. das man erst mal freischalten muss .ich finde app insofern unpraktisch weil man dann das telefon erstmal rauskramen muss und die app zufrufen.u d es abgesehen von entladener batterie auch ein erhoehtes verlier risiko gibt.