HVV-Fahrplan 2015: Das ändert sich bei Bussen und Bahnen

Der Fahrplanwechsel am 14. Dezember bringt im HVV einige Änderungen mit sich. Auf vielen Linien werden wegen der steigenden Fahrgastzahlen Takte verdichtet und größere Fahrzeuge eingesetzt. Schwerpunkt ist der Busverkehr. Aber auch bei der U-Bahn gibt es Angebotsverbesserungen.
Christian Hinkelmann
Ein U-Bahn-Zug vom Typ DT4 verlässt die Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt in Hamburg
Ein U-Bahn-Zug vom Typ DT4 verlässt die Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt in Hamburg

Der HVV baut sein Angebot zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember aus. Neben Taktverdichtungen und größeren Fahrzeugen kommen neue Nachtverkehre, neue Strecken und neue Liniennummern hinzu.

NahverkehrHAMBURG zeigt die wichtigsten Neuerungen im Bus- und Bahnverkehr:

U-Bahn-Linie U1
Im durchgehenden Nachtverkehr in den Nächten Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen verkehren die Züge der Linie U1 zukünftig auch auf dem Streckenabschnitt zwischen Volksdorf und Ohlstedt. Samstags werden die Fünf-Minuten-Takte zwischen Ohlsdorf und Wandsbek Markt am Abend in beiden Richtungen um etwa eine Stunde bis gegen 20:00 Uhr verlängert.

U-Bahn-Linie U2
Im durchgehenden Nachtverkehr in den Nächten Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen werden die Fahrten von Niendorf Markt nach Niendorf Nord verlängert.

S-Bahn-Linie S3
Morgens werden zusätzliche Züge der S3 um 8:55 Uhr und 9:15 Uhr ab Stade angeboten. Die Gegenzüge erreichen Stade um 8:50 Uhr und 9:08 Uhr.

Neue Linienbezeichnungen im Regionalverkehr

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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14 Antworten auf „HVV-Fahrplan 2015: Das ändert sich bei Bussen und Bahnen“

Ich dachte immer, Hamburg-Kiel bekäme ab Ende 2014 einen “echten” 30-Min-Takt (ohne Umsteigen, aber mit Flügelung in Neumünster). Hatte ich da etwas missverstanden?

Und die Nachtbusse haben weiterhin die Schwachsinnigen 600er Nummern?
In zahlreichen Großstädten und Metropolen beginnen Nachtbuslinien mit einem “N”.
Hingegen ist das “M” vor der Liniennummer für “Metrobus” unbrauchbar. In München kommt man mit zusätzlichen Steckschildern an der Frontscheibe wunderbar aus. Naja, Hamburg halt.

@Johannes: Nein, missverstanden hast du da nichts. Allerdings wurden die hierfür nötigen Doppelstock-Triebzüge bei Bombardier bestellt und werden gewohnt zuverlässig ausgeliefert – also mit deutlicher Verspätung… 😉 Die Flügelzüge wird es dann erst nach Lieferung der Züge (frühestens 2016) geben. (siehe https://test.nahverkehrhamburg.de/nahverkehr-norddeutschland/nahverkehr-schleswig-holstein/item/990-neue-doppelstockzuege-fuer-schleswig-holstein-kommen-erst-2016)

@Johannes: Das verzögert sich, da die Twindexx-Doppelstockzüge noch nicht da sind. Wenn es soweit ist, sollen RE7 und RE70 ja gemeinsam bis Neumünster fahren und dort geteilt werden.

War nicht angedacht, dass der 6er Bus durch das Schanzenviertel nach S Sternschanze fährt?! Welche Gründe spielten eine Rolle, dass man das nun doch nicht umsetzt?

nur kleinkram. ich verstehe nicht. warum z. bsp. der 5 minuten takt der u1 mindestens bis farmsen erweitert wird, statt immer nur bis wandebsk-markt. die u1 geht nach wandsbek-markt durch sehr dicht bewohntes gebiet (dulsberg), geliches gilt für die taktung der u3 bis wandsbek-gartenstadt (dort wird barmbek-nord nur halbwegs bedient)

Es wurde vergessen zu erwähnen, das der RE70 nur noch sehr selten in Pinneberg hält. Die schlimmste Änderung der letzten Jahre, meiner Meinung nach. Sehr viele Pendler steigen von und in die S3 in Pinneberg um…

@Stefan M.:

Die Änderung ist Absicht, um die Fahrzeit des Kieler RE zu kürzen und die Auslastung der Züge im Hamburger Umland besser zu verteilen.

Betroffen davon sind auch nur die Fahrgäste mit Einstieg zwischen Diebsteich und Pinneberg zu Stationen zwischen Neumünster und Kiel. Alle anderen haben oder bekommen Alternativen.

Das “Entschleunigungsprogramm” für den M26 sehe ich kritisch, denn durch die Anbindung von Steilshoop-West verlängert sich die Fahrzeit für die übrigen Fahrgäste. Verkehren dort nicht bereits genug andere Linien?

@ N wie Nachtbus:

Den MetroBuslinien nun endlich ein “M” voranzustellen war überfällig und wird von der Berliner BVG schon lange so praktiziert. Nun fährt der M5 nach Lokstedt, Nedderfeld und der M4 nach Eidelstedt, Wildacket. Äußerst sinnvoll, die Stadtteile (wieder) zu nennen!

Die 600er Nachtlinien haben sich in dieser Struktur seit 1970 bewährt, weil sie nicht liniengleich die Tageslinien abdecken. Ein “N” wäre auch für Ältere und Sehbehinderte kaum von einem “M” zu unterscheiden.

Das Schnellbussystem existiert seit 1955 und hatte immer die 20-40er Liniennummern. Ihnen wie in Berlin ein “X” voranzustellen könnte Sinn machen, um die obere Zeile der Fahrtzielanzeige wieder freizubekommen.

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