HVV ist offenbar deutschlandweit Spitze

Der Verkauf von Zeitkarten ist im HVV stark angestiegen. Im Jahr 2010 verkaufte der Verbund im Schnitt 741.000 Karten im Monat – davon rund 642.000 Tickets im Abonnement.
Christian Hinkelmann
Menschen drängen am S-Bahnhof Stellingen in Hamburg in eine S-Bahn der Linie S21
Menschen drängen am S-Bahnhof Stellingen in Hamburg in eine S-Bahn der Linie S21

Das geht aus dem HVV-Jahresbericht 2010 hervor. Nach Angaben des Verbundes sind die Verkaufszahlen im Vergleich zu anderen deutschen Verkehrsverbünden spitze.

Demnach ist in 2010 vor allem der Verkauf von Semestertickets stark angestiegen. Hintergrund: Die Zahl der Studenten in Hamburg hat im Vergleich zum Vorjahr um knapp sieben Prozent zugenommen. Die Verkaufszahlen des Semestertickets gingen dementsprechend um vier Prozent nach oben.

Auch der Verkauf der CC-Karten und Seniorenkarten hat in 2010 zugenommen.

Ausbaufähig ist dagegen der Ausbildungsverkehr (ohne Semestertickets). Laut HVV sind die Schülerzahlen im gesamten Verbundgebiet gesunken – vor allem im Hamburger Umland. In der Hansestadt gab es dagegen ein leichtes Wachstum.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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