HVV will Preise erhöhen

Der Hamburger Verkehrsverbund will zum Jahreswechsel seiner Preise um durchschnittlich 3,5 Prozent erhöhen. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Demnach erwartet der Verbund dabei Mehreinnahmen von 19,7 Millionen Euro.
Christian Hinkelmann
Fahrkartenautomat an Bushaltestelle in Hamburg
Ein Fahrkartenautomat an der Bushaltestelle "Bezirksamt Eimsbüttel" in Hamburg.

Einzelkarten sollen dem Zeitungsbericht zufolge künftig 2,95 statt bisher 2,85 Euro kosten. Die 9-Uhr-Tageskarte soll um 20 Cent auf 5,80 Euro angehoben werden.

Außerdem steigt erstmals seit 2009 auch der Preis für Kindertageskarten im Gesamtbereich: Statt 2,00 Euro sind künftig 2,20 Euro fällig.

Der HVV hatte seine Fahrkartenpreise zuletzt Anfang des Jahres um durchschnittlich 2,8 Prozent erhöht.

Bevor die neue Preiserhöhung in Kraft treten kann, müssen noch der Senat und die Bürgerschaft zustimmen.

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Dunkel, dreckig, siffig: Der Zugang zum U-Bahnhof Steinstraße mitten in Hamburg ist ein Angsttunnel. (Foto: Thomas Röbke)

Sicherheit im HVV: Warum dieser Tunnel Fahrgäste kostet

Schlecht beleuchtet, ungepflegt, gemieden: Der Zugang zum U-Bahnhof Steinstraße ist für viele ein Angstraum. Die Stadt Hamburg nimmt dem HVV damit Fahrgäste – und schadet der Verkehrswende. Das sind die Gründe.

Bis in die 1960er Jahren fuhren direkt neben dem heutigen Stadion des FC St. Pauli Güterzüge – nur eines von vielen Beispielen, wie sich die Verkehrsinfrastruktur in Hamburg in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

Best-of: Als noch Züge zum Millerntor-Stadion fuhren

Neun Beispiele zeigen anhand von historischen Stadtplänen, wie stark sich die Verkehrswege in Hamburg seit den 1940er-Jahren verändert haben, wo Bahngleise und Straßen verschwunden sind und wo neue dazu kamen. Eine Zeitreise.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner