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Im Sturm: Deswegen führte die HVV-App Fahrgäste in die Irre

Während zwei Orkantiefs über Hamburg zogen und zahlreiche Bahnstrecken nicht befahrbar waren, zeigte die HVV-App munter nicht existierende Züge an. Das waren die Gründe und diese Verbesserungen sind geplant.

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Menschen drängen sich am U-Bahnhof Elbbrücken in Hamburg auf dem Bahnsteig
Menschen drängen sich am U-Bahnhof Elbbrücken in Hamburg auf dem Bahnsteig

„Die HVV-App spinnt. Sie zeigt Züge an, die gar nicht fahren“.

„Die App weiß in der Fahrplanauskunft nichts von Ausfällen.“

„Wenn der Busfahrer dir bessere Informationen über die Lage im HVV gibt als die App, weißt du, dass der HVV mal wieder null auf den Sturm vorbereitet war.“

Wer während der beiden Orkantiefs Ylenia und Zeynep in der vergangenen Woche mit dem HVV unterwegs sein musste und dabei auf verlässliche Informationen über die aktuelle Störungslage hoffe, war in vielen Fällen verlassen: Die Fahrplanauskunft in der HVV-App spuckte munter nicht existierende U- und S-Bahnfahrten auf längst gesperrten Strecken aus, einige Verkehrsunternehmen, wie Hochbahn und S-Bahn, verbreiteten zumindest ihre größeren Störungen per Twitter, andere Unternehmen, wie die AKN und die Nordbahn, dagegen nur auf ihren Websites.

Kurz: Die betroffenen Fahrgäste mussten sich ihre Infos mühsam auf verschiedenen Online-Plattformen händisch zusammensammeln. Ein verlässlicher und kundenzentrierter ÖPNV sieht anders aus – auch in Ausnahmesituationen, wie in der vergangenen Woche.

Was waren die genauen Gründe für diese Kommunikations-Patzer? Was hat da vor allem bei U- und S-Bahn nicht richtig funktioniert? Und wie haben einzelne HVV-Mitarbeitende versucht, die Situation noch zu retten?

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Es war keine gute Woche für den Hamburger Verkehrsverbund: Erst schoss am Donnerstagmorgen mitten auf der stürmischen Elbe eine riesige Welle durch die Fensterscheibe einer Hafenfähre und flutete nicht…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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