Am vollsten waren die Regionalzüge zwischen Pinneberg und Tornesch: Hier waren im vergangenen Jahr jeden Tag im Schnitt 30.000 Menschen unterwegs. Im Jahr 2005 waren es noch knapp Zehntausend weniger.
Das geht aus Zahlen des schleswig-holsteinischen Verkehrsverbunds NAH.SH auf seiner Website hervor.
Auffallend: Nach Übernahme des Regionalverkehrs von Itzehoe und Wrist nach Hamburg durch die Nordbahn Ende 2014 sind die Fahrgastzahlen innerhalb eines Jahres kräftig angestiegen – vor allem zwischen Pinneberg und Hamburg.
Der Grund dürften die vielen neuen Direktverbindungen aus der Region bis nach Altona und zum Hauptbahnhof sein. Seitdem hat die Zahl der ein- und aussteigenden Regionalbahnfahrgäste in Pinneberg deutlich abgenommen – offenbar, weil viele Pendler von Außerhalb auf dem Weg nach Hamburg nicht mehr in Pinneberg in die S-Bahn umsteigen, sondern in den Nordbahn-Zügen sitzen bleiben.
Ganz anders sieht dagegen die subjektive Wahrnehmung der Fahrgäste aus: bei einer repräsentativen Befragung im Kreis Pinneberg gaben nur 4 bis 5 Prozent der Befragten an, dass sie seitdem öfter mit dem Zug nach Hamburg fahren. Der Großteil (45% in Tornesch, 40% in Pinneberg, 33% in Elmshorn) gab an, dass sich an seinem Fahrverhalten nichts verändert hat.
Nur 10 bis 12 Prozent fahren seit Ende 2014 nach eigenen Angaben seltener mit dem Zug in die Hansestadt – vorwiegend aus „persönlichen Gründen“.
Entwicklung der Fahrgastzahlen zwischen Hamburg und Elmshorn
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