In diese Nord-Projekte investiert die Bahn dieses Jahr 170 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr 170 Millionen Euro in die Sanierung ihrer Gleise in Hamburg und Schleswig-Holstein stecken. Lesen Sie, wohin das Geld fließen soll.
Christian Hinkelmann
Ein Regionalzug vom Typ LINT in der Frühlingssonne bei Großenbrode in Schleswig-Holstein
Ein Regionalzug vom Typ LINT in der Frühlingssonne bei Großenbrode in Schleswig-Holstein
Foto: Christian Hinkelmann

Die Deutsche Bahn bringt ihr Gleisnetz in Hamburg und Schleswig-Holstein auf Vordermann und will dafür in diesem Jahr 170 Millionen Euro investieren.

Das Geld stammt aus einem Vertrag zwischen der Deutschen Bahn und dem Bund. Demnach zahlt der Bund jährlich rund 4 Milliarden Euro für die Erneuerung der Bahn-Infrastruktur in Deutschland, die DB muss jährlich im Schnitt noch einmal mindestens 1,6 Milliarden Euro obendrauf legen (siehe hier).

Insgesamt stehen bundesweit also jährlich rund 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung, was im Schnitt knapp 344 Millionen Euro pro Bundesland wären.

Im vergangenen Jahr wurden über diesen Vertrag rund 200 Millionen Euro in die Sanierung des Schienennetzes in Hamburg und Schleswig-Holstein investiert.

Diese Sanierungen sind in Hamburg geplant

Ein Großteil der diesjährigen Summe fließt in die Baustelle am Berliner Tor, wo seit dem vergangenen Jahr zwei Bahnbrücken erneuert werden. Derzeit läuft dort der Teilabriss, Ende des Jahres soll die erste neue Brücke eingeschoben werden. Wegen dieser Baustelle wird der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Lübeck noch bis Jahresende eingeschränkt bleiben, 2020 soll die Baustelle komplett abgeschlossen sein. Kostenpunkt dann insgesamt: 90 Millionen Euro.

Eine weitere Großbaustelle befindet sich in Altona. Dort werden seit dem vergangenen Jahr die S-Bahn-Brücken über dem so genannten Lessingtunnel erneuert. Für den Einbau der neuen Brücken muss der S-Bahnver…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „In diese Nord-Projekte investiert die Bahn dieses Jahr 170 Millionen Euro“

Bei der Sanierung des lessingtunnels wird auch nur wieder halbe Sachen gemacht. Als Minimallösung werden die S-Bahn-Brücken erneuert, für die Sanierung des Lessingtunnels unterhalb der Fernbahngleise tut die DB AG nichts, den soll die Stadt auf ihre Kosten nach der geplanten Schließung des Fern- und REgionalbahnhofs Altona abreißen. SDo kann man sich geschickt seienr Sanierungsverpflichtungen entziehen. Stattdessen wird am Standort Diebsteich ein neuer Bahnhof gebaut, den so keiner braucht und der massive nachteile für die Pendler mit sich bringt. Viel sinnvoller wäre es den Bahnhof Altona dort zu belassen, wo er ist und ihn an Ort und Stelle zu modernisieren, z.B. durch Schaffung neuer Bahjnsteigzugänge vom Lessingtunnel aus. Das würde den Fußweg zum Bahnhof Altona für die Neubürger der Stadtentwicklugnsgebiete “Neue Mitte Altona I+II sowie des Holstengeländes um 400 m verkürzen.

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