Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Kellinghusen bekommt für Bahn-Engagement einen ÖPNV-Preis

Die Stadt Kellinghusen sowie der kaufmännische Verein Kellinghusen haben für ihr Engagement zum Wiederaufbau der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Wrist und Kellinghusen einen ÖPNV-Preis verliehen bekommen.
Christian Hinkelmann
Stillgelegte Bahnstrecke nach Kellinghusen im Bahnhof Wrist in Schleswig-Holstein
Noch enden die Gleise Richtung Kellinghusen in Wrist
Foto: Christian Hinkelmann

Der Preis wurde vom Fahrgastbeirat Schleswig-Holstein vergeben, hinter dem unter anderem die Verbände Pro Bahn, VCD, ADFC und BUND stecken.

Ein weiterer Preis ging nach Glückstadt für den Einsatz um den weiteren Halt der Marschbahn-Züge (Hamburg-Westerland) in der Stadt.

„Sowohl die Stadtverwaltung und die Stadtvertretung der Stadt Glückstadt als auch die Stadtverwaltung und die Stadtvertretung der Stadt Kellinghusen sowie der Kaufmännische Verein Kellinghusen engagieren sich in vorbildlicher Weise für die Bahnanbindung ihrer Stadt. In Glückstadt dafür, dass die Stadt weiterhin über eine sehr gute Bahnanbindung nach Itzehoe und Hamburg verfügt, in Kellinghusen dafür, dass die Bahn nach inzwischen mehr als 38 Jahren in die Stadt zurückkehrt“, so Stefan Barkleit, Vorsitzender des Fahrgastbeirates Schleswig-Holstein.

In Kellinghusen gibt es seit Herbst 2011 Planungen des Landes für eine Reaktivierung der Bahnstrecke Wrist – Kellinghusen. Die 2,9 Kilometer Bahnstrecke soll dazu wieder aufgebaut, elektrifiziert und in Kellinghusen eine neue Bahnstation errichtet werden, so dass die ab Dezember 2014 aus Hamburg-Altona in Wrist endenden Regionalbahnen weiter nach Kellinghusen geführt werden können. Stadtverwaltung…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

S-Bahn am Berliner Tor in Hamburg

Das ist der Grund für die S-Bahn-Vollsperrung im Hamburger Osten

Abrissarbeiten und zusätzliche Weichen für die zukünftige S-Bahnlinie S4 sorgen für die aktuelle Totalsperrung der S1 zwischen Berliner Tor und Barmbek. Und die ersten S4-Gleise werden verlegt – allerdings für einen anderen Zweck. Die Hintergründe.

Sieht deutliches Verbesserungspotenzial beim Hamburger Busverkehr: Verkehrsplaner Arne Witte.

Busverkehr in Hamburg: „Rote Ampeln verschärfen den Personalmangel“

Zu langsam, zu teuer, zu unattraktiv: Hamburg verschwendet mit seinem derzeitigen Bussystem viel Steuergeld und wertvolles Personal, meint der Verkehrsplaner Arne Witte im NAHVERKEHR HAMBURG-Interview und glaubt, dass die vorhandenen Ressourcen viel effizienter für die Verkehrswende eingesetzt werden könnten. Das sind seine Ideen und Vorschläge.

Drei Monate lang dicht: Die Bahnstrecke zwischen Husum und St. Peter-Ording ist nur eine von vielen Verbindungen im Norden, die in den kommenden Jahren monatelang komplett gesperrt werden - vor allem rund um die Stadt Hamburg.

Bahnfrei im Norden: Diese sieben Strecken sind bis 2030 monatelang gesperrt

Auf Bahn-Fahrgäste in der Region Hamburg kommen in den nächsten Jahren massive Einschränkungen und Probleme zu: fünf wichtige Strecken sollen bis 2030 monatelang voll gesperrt werden. Alle Züge fallen aus und werden durch Busse ersetzt. Zwei weitere Strecken im Norden sind schon dicht. Alle anstehenden Langzeit-Sperrungen hier im Überblick.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert