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Die Nord-Ausfahrt am AKN-Bahnhof Eidelstedt Zentrum. Dort, wo das linke Gleis abgeschnitten ist, beginnt die Tieferlegung der Schienen um 20 Zentimeter.

Die Nord-Ausfahrt am AKN-Bahnhof Eidelstedt Zentrum. Dort, wo das linke Gleis abgeschnitten ist, beginnt die Tieferlegung der Schienen um 20 Zentimeter.

Detail-Blick auf das Nordende der beiden Bahnsteige in der Station Eidelstedt Zentrum. Beide Bahnsteige müssen um rund sieben Meter verlängert werden (an der Unterkante im Bild), was weitreichende Folgen hat: Bisher sind die Bahnsteige im Bereich der Treppenaufgänge nur ca. 1,75 Meter breit und dienen nur als Betriebsweg zu Technikräumen. Für den regulären Fahrgastbetrieb müssen die Bahnsteige dort auf eine Breite von ca. 2,60 Meter gebracht werden. Dafür müssen beide Treppenaufgänge um 75 Zentimeter versetzt werden. Das bedeutet: sie werden abgerissen und nach einer Verbreiterung des Trogs wieder neu aufgebaut.

Detail-Blick auf das Nordende der beiden Bahnsteige in der Station Eidelstedt Zentrum. Beide Bahnsteige müssen um rund sieben Meter verlängert werden (an der Unterkante im Bild), was weitreichende Folgen hat: Bisher sind die Bahnsteige im Bereich der Treppenaufgänge nur ca. 1,75 Meter breit und dienen nur als Betriebsweg zu Technikräumen. Für den regulären Fahrgastbetrieb müssen die Bahnsteige dort auf eine Breite von ca. 2,60 Meter gebracht werden. Dafür müssen beide Treppenaufgänge um 75 Zentimeter versetzt werden. Das bedeutet: sie werden abgerissen und nach einer Verbreiterung des Trogs wieder neu aufgebaut.

Die erst im Jahr 2004 neu gebaute AKN-Station Eidelstedt Zentrum ist ein großer Knackpunkt in der S-Bahn-Planung. Obwohl ein S-Bahn-Betrieb damals schon intensiv diskutiert wurde, plante die AKN die Haltestelle ohne spätere Upgrade-Möglichkeit. Die Folge: Die Bahnsteige sind zu kurz für S-Bahnen und die Brücken zu niedrig für eine Oberleitung. Diese Kurzsichtigkeit muss jetzt teuer bezahlt werden. Die Gleise müssen im Bereich der gesamten Station um 20 Zentimeter abgesenkt werden, damit dort eine hängende Stromschiene installiert werden kann (benötigt weniger Platz als eine herkömmliche Oberleitung). Eines der beiden Gleise ist dafür schon entfernt. Außerdem ist eine Verlängerung der Bahnsteige am Nordende der Station nötig.

Die erst im Jahr 2004 neu gebaute AKN-Station Eidelstedt Zentrum ist ein großer Knackpunkt in der S-Bahn-Planung. Obwohl ein S-Bahn-Betrieb damals schon intensiv diskutiert wurde, plante die AKN die Haltestelle ohne spätere Upgrade-Möglichkeit. Die Folge: Die Bahnsteige sind zu kurz für S-Bahnen und die Brücken zu niedrig für eine Oberleitung. Diese Kurzsichtigkeit muss jetzt teuer bezahlt werden. Die Gleise müssen im Bereich der gesamten Station um 20 Zentimeter abgesenkt werden, damit dort eine hängende Stromschiene installiert werden kann (benötigt weniger Platz als eine herkömmliche Oberleitung). Eines der beiden Gleise ist dafür schon entfernt. Außerdem ist eine Verlängerung der Bahnsteige am Nordende der Station nötig.

Vor 24 Jahren wurde die erste Baugenehmigung erteilt – jetzt wird endlich dran gebaut: Ein neuer S-Bahnhof im Süden von Schnelsen.

Vor 24 Jahren wurde die erste Baugenehmigung erteilt – jetzt wird endlich dran gebaut: Ein neuer S-Bahnhof im Süden von Schnelsen.

Blick von der anderen Seite auf die Autobahnunterführung. Hier ist gut zu erkennen, dass bereits beide Gleise auf einer Länge von rund 300 Metern entfernt wurden, um sie knapp einen halben Meter tiefer wieder neu zu verlegen.

Blick von der anderen Seite auf die Autobahnunterführung. Hier ist gut zu erkennen, dass bereits beide Gleise auf einer Länge von rund 300 Metern entfernt wurden, um sie knapp einen halben Meter tiefer wieder neu zu verlegen.

Blick auf den künftigen S-Bahnhof Schnelsen Süd, der über einen Mittelbahnsteig mit der typischen AKN-Ausstattung verfügen wird. Interessanterweise wurde diese Station bereits im Jahr 1999 im Zuge des zweigleisigen AKN-Ausbaus planfestgestellt. Der Bau wurde damals auch begonnen, indem die AKN einen Zugangsweg von der Halstenbeker Straße und ein Entwässerungssystem bauen ließ. Dann wurde der Bau allerdings nicht fortgeführt, weil im eng gestrickten Fahrplan mit den alten Dieseltriebwagen keine Luft für diesen zusätzlichen Halt war. Erst mit den elektrischen S-Bahnen, die deutlich schneller beschleunigen können, wird sich dieses Problem auflösen. Wenn der S-Bahn-Verkehr wie geplant Ende 2028 beginnt, wird der Haltepunkt Schnelsen Süd rund 30 Jahre nach Erteilung der ersten Baugenehmigung endlich in Betrieb gehen – ein Rekordwert in Hamburg.

Blick auf den künftigen S-Bahnhof Schnelsen Süd, der über einen Mittelbahnsteig mit der typischen AKN-Ausstattung verfügen wird. Interessanterweise wurde diese Station bereits im Jahr 1999 im Zuge des zweigleisigen AKN-Ausbaus planfestgestellt. Der Bau wurde damals auch begonnen, indem die AKN einen Zugangsweg von der Halstenbeker Straße und ein Entwässerungssystem bauen ließ. Dann wurde der Bau allerdings nicht fortgeführt, weil im eng gestrickten Fahrplan mit den alten Dieseltriebwagen keine Luft für diesen zusätzlichen Halt war. Erst mit den elektrischen S-Bahnen, die deutlich schneller beschleunigen können, wird sich dieses Problem auflösen. Wenn der S-Bahn-Verkehr wie geplant Ende 2028 beginnt, wird der Haltepunkt Schnelsen Süd rund 30 Jahre nach Erteilung der ersten Baugenehmigung endlich in Betrieb gehen – ein Rekordwert in Hamburg.

Der gegenüberliegende Bahnsteig in Burgwedel muss für den S-Bahn-Betrieb nicht angepasst werden. Er wurde beim zweigleisigen Ausbau der Strecke im Jahr 2012 bereits hoch und lang genug für S-Bahnen gebaut und ist damit eine der wenigen Bauvorleistungen, die in den vergangenen 20 Jahren für die S-Bahn getätigt wurden.

Der gegenüberliegende Bahnsteig in Burgwedel muss für den S-Bahn-Betrieb nicht angepasst werden. Er wurde beim zweigleisigen Ausbau der Strecke im Jahr 2012 bereits hoch und lang genug für S-Bahnen gebaut und ist damit eine der wenigen Bauvorleistungen, die in den vergangenen 20 Jahren für die S-Bahn getätigt wurden.

Der alte Bahnsteig war bisher asphaltiert, was für AKN-Verhältnisse wenig zeitgemäß ist. Nach der Erhöhung soll die Plattform mit Steinen gepflastert werden.

Der alte Bahnsteig war bisher asphaltiert, was für AKN-Verhältnisse wenig zeitgemäß ist. Nach der Erhöhung soll die Plattform mit Steinen gepflastert werden.

Die AKN-Haltestelle Burgwedel ist die nördlichste Station auf Hamburger Gebiet. Hier muss nur der alte Bahnsteig auf der Ostseite (links im Bild) um 20 Zentimeter erhöht und um 28 Meter verlängert werden. Weil der Bahnsteig zwischen zwei Bahnübergängen (Holsteiner Chaussee & Schleswiger Damm) regelrecht eingeklemmt ist, ist nicht genügend Platz für eine Verlängerung nur auf einer Bahnsteigseite. Er soll deswegen auf beiden Seiten wachsen – auf der Südseite um knapp 13 Meter (dafür muss dort eine Fahrradabstellanlage verschwinden) und auf der Nordseite um 15 Meter.

Die AKN-Haltestelle Burgwedel ist die nördlichste Station auf Hamburger Gebiet. Hier muss nur der alte Bahnsteig auf der Ostseite (links im Bild) um 20 Zentimeter erhöht und um 28 Meter verlängert werden. Weil der Bahnsteig zwischen zwei Bahnübergängen (Holsteiner Chaussee & Schleswiger Damm) regelrecht eingeklemmt ist, ist nicht genügend Platz für eine Verlängerung nur auf einer Bahnsteigseite. Er soll deswegen auf beiden Seiten wachsen – auf der Südseite um knapp 13 Meter (dafür muss dort eine Fahrradabstellanlage verschwinden) und auf der Nordseite um 15 Meter.

Die um 20 Zentimeter höhere Bahnsteigkante wird in Schnelsen einfach auf die alte Kante draufgesetzt.

Die um 20 Zentimeter höhere Bahnsteigkante wird in Schnelsen einfach auf die alte Kante draufgesetzt.

Der alte Bahnsteig in Schnelsen ist mit nur 102 Metern außergewöhnlich kurz und muss für den S-Bahn-Betrieb auf der Nordseite um 36 Meter verlängert werden. Glücklicherweise wurde dies schon in der Vergangenheit mitgedacht. Damals hatte man die Gleise so verlegt, dass für die Bahnsteigverlängerung genügend Platz bleibt.

Der alte Bahnsteig in Schnelsen ist mit nur 102 Metern außergewöhnlich kurz und muss für den S-Bahn-Betrieb auf der Nordseite um 36 Meter verlängert werden. Glücklicherweise wurde dies schon in der Vergangenheit mitgedacht. Damals hatte man die Gleise so verlegt, dass für die Bahnsteigverlängerung genügend Platz bleibt.

Auch am AKN-Halt Schnelsen laufen die Bauarbeiten zur Bahnsteigerhöhung und -Verlängerung. Die Zugangsrampe im Süden ist bereits abgetragen und wird neu errichtet. Das alte Dach soll – wie auch an den anderen Stationen – bleiben.

Auch am AKN-Halt Schnelsen laufen die Bauarbeiten zur Bahnsteigerhöhung und -Verlängerung. Die Zugangsrampe im Süden ist bereits abgetragen und wird neu errichtet. Das alte Dach soll – wie auch an den anderen Stationen – bleiben.