Kostenlose Sonderfahren auf stillgelegter Strecke in Rendsburg

An diesem Wochenende fahren anlässlich des Volksfestes "Rendsburger Herbst" auf der stillgelegten Bahnstrecke zwischen dem Rendsburger Bahnhof und dem Ortsteil Seemühlen wieder regelmäßig Personenzüge.
Christian Hinkelmann
Menschen warten auf einen Sonderzug auf einer stillgelegten Bahnstrecke in Rendsburg-Seemühlen in Schleswig-Holstein
Menschen warten auf einen Sonderzug auf einer stillgelegten Bahnstrecke in Rendsburg-Seemühlen in Schleswig-Holstein

Die Bahnen pendeln am Samstag und Sonntag zwischen 11.57 Uhr und 17.57 Uhr im Stundentakt auf der 3,5 Kilometer langen Strecke und halten an den provisorischen Stationen „Büdelsdorf“, „Rendsburg-Mastbrook“ und „Rendsburg-Seemühlen“.

Die Mitfahrt ist kostenlos.

In den vergangenen Jahren war die Resonanz auf die Sonderzüge groß. Im August 2012 nutzten rund 4.000 Menschen das Angebot.

Hintergrund: Das Land Schleswig-Holstein plant eine Reaktivierung der Strecke mit regelmäßigen Fahrten im Stundentakt. Dabei sollen die Regionalbahnen aus Kiel über den Rendsburger Bahnhof bis nach Seemühlen oder sogar bis ins 5 Kilometer entfernte Fockbek weiterfahren.

Die Investitionskosten für das Projekt liegen bei 4 Millionen Euro. Ob und wann es wirklich zu einer Realisierung kommt, ist noch offen.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Endstation: Mecklenburgische Seenplatte. Die letzten Vertreter der Hamburger U-Bahn-Baureihe DT3 warten auf einem Güterbahnhof in Malchow auf ihre Verschrottung.

Best-of: Hier enden Hamburgs alte U-Bahnen in Mecklenburg

Seltener Anblick: Mehrere alte Hamburger U-Bahn-Züge waren vor zwei Jahren auf eigenen Rädern an die Mecklenburgische Seenplatte gerollt – durch Wiesen und Felder. Es war ihre letzte Reise. Sie wurden dort verschrottet. NAHVERKEHR HAMBURG zeigt 30 einzigartige Bilder von der Aktion und vom Transport dorthin.

S-Bahn am Bahnhof Hamburg-Jungfernstieg. (Foto: Christian Hinkelmann)

Das ändert sich am 14. Dezember im HVV – die finale Übersicht

Besseres Nachtbussystem und mehr Regionalzüge zum Hauptbahnhof einerseits und weniger AKN-Züge und ein abgehängter Bahnhof Altona andererseits. Der neue HVV-Fahrplan bringt für Fahrgäste Licht und Schatten. Hier die vollständige Übersicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner