Kurznachrichten aus dem Rushhour-Newsletter

NAHVERKEHR HAMBURG Redaktion
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken
Wintereinbruch wirbelt S-Bahn-Takt durcheinander
  • Die Minustemperaturen und der leichte Schneefall sorgen derzeit auf allen S-Bahn-Linien im Raum Hamburg für erhebliche Störungen.
  • Spitzenreiter waren am frühen Morgen die Linien S2 und S5 mit bis zu 28 Minuten Verspätung.
  • Laut DB werden weitere Informationen aktuell zusammengestellt. Auch im Regionalverkehr gibt es erhebliche Störungen.

Mehr hier: nahverkehrhamburg.de, bahn.de


Masterplan Parken kommt nur langsam voran
  • Seit der Bürgerschaftswahl lässt die von den Grünen geführte Verkehrsbehörde auf Wunsch der SPD alle Parkplätze in Hamburg zählen.
  • Das Vorhaben gestaltet sich so mühsam, dass mit belastbaren Ergebnissen erst im Frühjahr 2026 zu rechnen ist.
  • Weil der Koalitionsvertrag bis zur endgültigen Auszählung einen Parkplatzabbau in der Stadt generell verbietet, liegen zahlreiche fertig geplante Straßenumbauten auf Eis, beispielsweise in der Tresckowstraße, Methfesselstraße und Friedensallee.

Mehr hier: abendblatt.de (Paywall)


Bahn: Wochenlange Vollsperrungen für Neubau der Süderelbbrücken
  • 2028 soll der Neubau der Süderelbbrücken starten, der rund zehn Jahre dauern wird.
  • Die Bahnstrecke zwischen Harburg und Wilhelmsburg muss dafür zweimal jeweils vier Wochen lang voll gesperrt werden.
  • Allein für die ausfallenden S-Bahnen sollen pro Zug sechs Ersatzbusse eingesetzt werden.

Mehr hier: abendblatt.de (Paywall)


Senat nennt 83 Millionen Euro Planungskosten für A26-Ost
  • Laut Senat kostete die Planung der A26-Ost bisher 83 Millionen Euro.
  • Hamburg zahlt 39 Millionen, der Bund 44 Millionen Euro.
  • Aktuell ist das Projekt nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gestoppt.

Mehr hier: ndr.de (frei)

Der Kopf hinter diesem Artikel

Hier schreiben die Autorinnen und Autoren der NAHVERKEHR HAMBURG-Redaktion mit einem konstruktiv-kritischen Blick auf nachhaltigen Nahverkehr und die Verkehrswende in Hamburg.

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Ein zugeparkter Radfahrstreifen zwingt Radfahrende zum Ausweichen auf die Fahrbahn. Solche Alltagssituationen sieht die Initiative als Beispiel dafür, dass Hamburg bei der Verkehrswende zu wenig Fortschritte macht. (Foto: Christian Hinkelmann)

„Die Zeit der Diplomatie ist vorbei“

Eine Initiative wirft dem Senat vor, die Verkehrswende auszubremsen und neue rechtliche Spielräume bewusst nicht zu nutzen. Ihre Vertreter:innen kündigen eine härtere Gangart an, erklären, welche Behörde aus ihrer Sicht blockiert und wollen kommende Woche mehr als 11.900 Unterschriften im Rathaus übergeben.

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