Neuer HVV-Fahrplan: Die wichtigsten Änderungen
- Ab dem 14. Dezember fährt zwischen Osdorf und Hagenbecks Tierpark ein neuer Expressbus (X21), zahlreiche Nachtbuslinien werden eingestellt, Metrobusse fahren dafür länger.
- Die RB71 fährt nicht mehr nach Altona, sondern zum Hauptbahnhof, und die HADAG-Fährlinie 64 (Teufelsbrück – Finkenwerder) ist ab dem 3. November bis Mitternacht unterwegs.
- Ansonsten sind keine größeren Angebotsverbesserungen im HVV geplant.
Job-Deutschlandticket wird auch teurer
- Mit der Preiserhöhung beim Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro im Januar erhöhen sich auch die Preise für vergünstigte Tickets, weil der Hamburger Senat seine Zuschüsse nicht überall erhöht.
- Semester-D-Tickets kosten künftig 37,80 statt 34,80 Euro, das D-Jobticket verteuert sich von 55,10 auf 59,85 Euro (abzgl. Arbeitgeberanteil) und Sozialleistungsempfänger müssen 27,50 statt bisher 22,50 Euro zahlen.
- Das kostenlose D-Ticket für Hamburger Schüler bleibt dagegen weiterhin gratis.
Hamburg testet erstmals Doppeldeckerbus im Linienbetrieb
- Die VHH erprobt bis zum 12. November einen Doppeldeckerbus im normalen Linienverkehr auf der X80 zwischen Bergedorf und Hauptbahnhof.
- Das Fahrzeug bietet 112 Plätze, darunter 80 Sitzplätze, und wurde von den Berliner Verkehrsbetrieben ausgeliehen.
- Während der Testphase können Fahrgäste den Komfort per QR-Code bewerten; bei Erfolg sollen künftig elektrische Doppeldecker folgen.
Lübeck wird zur Ein-Zonen-Stadt
- Ab 1. Januar 2027 führt der Verkehrsverbund NAH.SH ein neues Tarifsystem ein. Lübeck wird dabei komplett zur Lokalpreiszone, aus bisher zwei Preisstufen wird eine.
- Bad Schwartau und Stockelsdorf zählen künftig zum Umland. Fahrten dorthin werden teurer – laut Stadtverwaltung mindestens 15 Prozent über dem Lokalpreis.
- Alte Fahrkarten wie Mehrfahrten- oder Kleingruppenkarte entfallen. Künftig gibt es nur noch Einzel-, Tages- und Gruppentickets. Die Preise werden noch politisch festgelegt.
Hamburg drängt auf Bundesgeld für autonomes Fahren
- Auf der Verkehrsministerkonferenz gestern und heute fordert Hamburg, dass der Bund zugesagte Mittel für die Förderung des autonomen Fahrens bereitstellt.
- Hamburg will den öffentlichen Nahverkehr damit weiterentwickeln, um neue Mobilitätsformen zu erproben.
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