Kurznachrichten aus dem Rushhour-Newsletter

NAHVERKEHR HAMBURG Redaktion
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken
Nachbarschaftsparken in P+R-Anlagen floppt
  • Seit Februar kann man in den P+R-Anlagen am Meiendorfer Weg und in Volksdorf testweise Parkplätze auch privat mieten.
  • Der Pilotversuch des rot-grünen Senats erweist sich allerdings als Flop. Von insgesamt 30 Stellplätzen wurde erst einer vermietet.
  • 250 Euro hat die Stadt damit bisher eingenommen, teilte der Senat auf CDU-Nachfrage mit.

Mehr hier: buergerschaft-hh.de (frei)


Hochbahn: Energiekosten seit Corona fast verdoppelt
  • Seit 2019 sind die Energiekosten bei der Hochbahn von 42,84 auf 83,27 Millionen Euro (2024) gestiegen, was einer Zunahme von 94,4 Prozent entspricht.
  • Kein anderer Kostenbereich in dem Unternehmen ist so stark explodiert.
  • Die zweitgrößte Verteuerung gab es im gleichen Zeitraum bei den Personalkosten: +65,5 Prozent (274.26 → 453.78 Mio. €).

Mehr hier: buergerschaft-hh.de (frei)


Bund legt Neubaupläne für Bahnstrecke Hamburg–Hannover vor
  • Das Bundesverkehrsministerium hat dem Bundestag seinen Bericht für den Bau einer zusätzlichen Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover vorgelegt. Er soll Anfang 2026 abstimmen.
  • Das Ministerium empfiehlt den Bau, der rund 8,8 Milliarden Euro kosten soll. Der Nutzen-Kosten-Faktor liegt bei 1,5.
  • Würden allerdings alle Forderungen aus der Region umgesetzt (Lärmschutz, Tunnel, weitere Überholbahnhöfe), wäre der Bau mit 14 Milliarden Euro nicht mehr wirtschaftlich.

Mehr hier: ndr.de (frei)


Fahrschulen melden Einbruch bei Anmeldungen
  • Seit der Ankündigung von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, den Führerschein ab 2026 günstiger zu machen, brechen die Anmeldungen massiv ein.
  • Grund: Viele Menschen warten erst einmal ab, wann die Reform kommt, und melden sich nicht in Fahrschulen an.
  • Fahrschulinhaber berichten von Rückgängen um teils über 50 Prozent.

Mehr hier: abendblatt.de (Paywall)

Der Kopf hinter diesem Artikel

Hier schreiben die Autorinnen und Autoren der NAHVERKEHR HAMBURG-Redaktion mit einem konstruktiv-kritischen Blick auf nachhaltigen Nahverkehr und die Verkehrswende in Hamburg.

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Ein zugeparkter Radfahrstreifen zwingt Radfahrende zum Ausweichen auf die Fahrbahn. Solche Alltagssituationen sieht die Initiative als Beispiel dafür, dass Hamburg bei der Verkehrswende zu wenig Fortschritte macht. (Foto: Christian Hinkelmann)

„Die Zeit der Diplomatie ist vorbei“

Eine Initiative wirft dem Senat vor, die Verkehrswende auszubremsen und neue rechtliche Spielräume bewusst nicht zu nutzen. Ihre Vertreter:innen kündigen eine härtere Gangart an, erklären, welche Behörde aus ihrer Sicht blockiert und wollen kommende Woche mehr als 11.900 Unterschriften im Rathaus übergeben.

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