Bahn legt elf Rolltreppen am Hamburger Hauptbahnhof still
- Die Deutsche Bahn hat bundesweit rund 130 Rolltreppen vorübergehend gesperrt – unter anderem auch am Hamburger Hauptbahnhof.
- Der Grund: Am Berliner Hauptbahnhof blieben zwei Rolltreppen desselben Typs ruckartig stehen. Die Bahn überprüft aus Sicherheitsgründen nun alle baugleichen Fahrtreppen.
- Wann die Rolltreppen am Hamburger Hauptbahnhof wieder geöffnet werden, ist unbekannt.
Neue MAX-App im HVV: Senat schweigt zu Einführungstermin
- Die bekannte HVV-Switch-App soll durch eine weiterentwickelte Gemeinschafts-App von Hochbahn, BVG (Berlin) und MVG (München) ersetzt werden. Der Start sollte eigentlich in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres sein.
- Doch der Hamburger Senat weckt Zweifel, ob der Termin zu halten ist. Auf Nachfrage der Hamburger CDU schweigt er dazu und sagt lediglich: „Über die Einführung (…) wird derzeit beraten.“
- Bis Ende vergangenen Jahres hat die Entwicklung der App 1,77 Millionen Euro gekostet.
Schleswig-Holstein präsentiert wichtigste Schienenprojekte
- Das Land Schleswig-Holstein, die Deutsche Bahn und die AKN werden heute Vormittag ihre größten Schienenprojekte präsentieren, die in den nächsten zwei Jahren angeschoben werden sollen.
- Hintergrund ist zusätzliches Geld aus dem neuen Infrastrukturfonds der Bundesregierung. SH will davon 200 Millionen Euro zusätzlich ins Schienennetz investieren.
- Bei den Projekten, die heute in Kiel vorgestellt werden, soll es um reguläre als auch um ganz neue Perspektiven gehen.
Machbarkeitsuntersuchung für Bahnreaktivierung in SH gestartet
- Auf der seit mehreren Jahrzehnten stillgelegten Bahnstrecke zwischen Neumünster und Ascheberg in Schleswig-Holstein könnten bald wieder Regionalzüge fahren.
- Der NAH.SH-Verkehrsverbund soll in den nächsten Monaten in einer Machbarkeitsuntersuchung prüfen, inwiefern die Reaktivierung der alten Verbindung sinnvoll wäre.
- Die Studie durch das Planungsbüro TTK soll innerhalb eines Jahres unter anderem beantworten, was das Projekt wohl kostet und wie hoch das Fahrgastpotenzial ist.
Generalsanierung: Züge zwischen Hamburg und Berlin künftig langsamer?
- Der Bahnbetreiberverband Mofair urteilt nach zweieinhalb Generalsanierungen in Deutschland: „Keine der gemachten Versprechungen ist bisher eingehalten worden.“
- Mofair kritisiert zudem, dass bei der verlängerten Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin nur eine Brücke ertüchtigt, kaum zusätzliche Weichen und kein zeitgemäßes Signalleitsystem eingebaut werden.
- Der Verband befürchtet auch, dass nach der Generalsanierung eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit zwischen Hamburg und Berlin gefahren werden muss als vor der Sanierung.
Kritik am Mobilitätskonzept in der HafenCity
- Bewohner im Baakenhafen-Quartier berichten über knappe Parkplätze, hohe Stellplatzmieten und fehlende Abstellflächen für Lastenräder.
- Einzelne Bewohner kritisieren, dass Tiefgaragenstellplätze bis zu 270 Euro kosten würden und es kaum Möglichkeiten zur Anschaffung eines Zweitwagens gäbe.
- In dem autoarm geplanten Gebiet gibt es pro Wohnung nur 0,4 Parkplätze, allerdings einen direkten U-Bahn-Anschluss im 10-Minuten-Takt, Busanbindung und Carsharing.
Mobilität ist oft männerfixiert
- Frauen nutzen den öffentlichen Nahverkehr in Deutschland deutlich öfter als Männer, allerdings orientieren sich Fahrzeuge, Infrastruktur und Sicherheitskonzepte oft am „Durchschnittsmann“.
- Das betrifft Sitzhöhen, Haltestangen, Beleuchtung, Raumaufteilung – also konkrete Alltagsdetails im Nahverkehr.
- Auch Lastenräder, Autos und Verkehrsplanungen orientieren sich laut SPIEGEL hauptsächlich an männlichen Parametern.
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