Jobticket für Hamburgs Angestellte
- Die Stadt Hamburg startet für ihre rund 80.000 Beschäftigten das bezuschusste HVV-Jobticket auf Deutschlandticket-Basis.
- Durch Zuschüsse und einen HVV-Rabatt sinkt der monatliche Preis für die Mitarbeitenden auf 44,10 Euro.
- Die Buchung des digitalen Tickets ist ab sofort über ein internes Portal möglich, wie der Senat mitteilte.
Bahn reagiert auf Pendler-Chaos in Pinneberg
- Wegen Bauarbeiten fahren derzeit keine Regionalzüge zwischen Hamburg und Pinneberg. Pendler müssen in Pinneberg in die S-Bahn umsteigen, was dort zu massivem Gedränge führt.
- Um die Umsteigewege zu vereinfachen, lässt die DB derzeit alle S-Bahnen in Pinneberg nur von Gleis 2 (Mittelbahnsteig) fahren.
- Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßt den Schritt, warnt aber weiterhin vor Enge auf dem schmalen Mittelbahnsteig.
Geplante MAX-App sorgt weiter für Ärger
- Die von Hochbahn und BVG entwickelte MAX-App, die die HVV-Switch-App ersetzen soll, hatte bereits im vergangenen Jahr im HVV für Verstimmung gesorgt.
- Der Hamburger CDU-Abgeordnete Philipp Heißner kritisiert nun, dass die Entwicklungskosten über 1,8 Mio. Euro bislang nur von Hamburg getragen würden, während sich die Berliner BVG finanziell nicht beteilige.
- Insider monieren laut „Tagesspiegel Background“ zudem fehlende Transparenz und befürchten, dass die tatsächlichen Kosten deutlich über den genannten Zahlen liegen könnten.
Fahrgastverband fordert mehr Transparenz bei künftigen Fahrplänen
- Jedes Jahr zwischen März und April müssen Verkehrsverbünde, Bahnunternehmen und Länder ihre Wünsche für den nächsten Jahresfahrplan bei der DB InfraGo einreichen.
- Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert, dass HVV und NAH.SH diese Fahrplanentwürfe im Internet veröffentlichen, damit Fahrgäste frühzeitig über mögliche Fahrplanänderungen informiert sind.
- Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt praktizieren dieses Vorgehen bereits.
Streit um Ersatzbusse nach Berlin eskaliert
- Die Deutsche Bahn hat den Busbetreiber Ecovista wegen Vertragsbruchs beim Ersatzverkehr auf der Strecke Hamburg–Berlin abgemahnt.
- Ecovista setzt seit Sonntag Busse ein, die nicht den vereinbarten Qualitätsstandards bei Design und Fahrgastinfo entsprechen.
- Man lasse sich nicht erpressen, so Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte bei der DB InfraGo.
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