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NAHVERKEHR HAMBURG Redaktion
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken
Hamburg-Berlin: Vollsperrung dauert sechs Wochen länger
  • Die Deutsche Bahn verschiebt die Wiedereröffnung der sanierten Strecke um sechs Wochen auf den 14. Juni.
  • Eine Teileröffnung für Regionalzüge nach Schwerin und Rostock ist bereits für den 15. Mai geplant.
  • Auf allen weiteren Abschnitten bleiben die bisherigen Ersatzverkehre und Umleitungen bestehen.

Mehr hier: bahnblogstelle.com (frei)


Ersatzverkehr Berlin: Bahn hält an Problem-Firma fest
  • Die Deutsche Bahn setzt für den Ersatzverkehr nach Berlin weiter auf die kritisierte Firma Ecovista.
  • Obwohl die Busse des Unternehmens derzeit nicht der vertraglichen Leistung entsprechen, will man bis zum 14. Juni weiter zusammenarbeiten und sei in Gesprächen.
  • Ziel ist, das Qualitätsniveau der Busse wieder auf den bisherigen Stand anzuheben. Sollte keine Lösung gefunden werden, will die DB einen neuen Betreiber suchen.

Mehr hier: zeit.de (frei)


Freihafenelbbrücke: Hoffnung auf Provisorium
  • Die Verkehrsbehörde prüft eine Behelfsbrücke für die gesperrte Querung zwischen Veddel und der HafenCity.
  • Damit könnte die Sperrung für Auto, Rad und Fußgänger bis 2038 deutlich verkürzt werden.
  • Die Originalbrücke ist nach einer Havarie gesperrt, eine Entscheidung über den Ersatzbau steht aber noch aus.

Mehr hier: abendblatt.de (Paywall)


Ladeinfrastruktur: Hamburg erreicht Halbzeit-Ziel
  • Hamburg hat sein Netz auf über 4.800 öffentliche Ladepunkte für E-Autos ausgebaut.
  • Damit ist laut Senat fast die Hälfte des Ziels von 10.000 Ladepunkten bis 2030 erreicht.
  • Für Nutzer bleibt ein Haken: Nur etwa ein Sechstel aller Anschlüsse sind Schnellladepunkte.

Mehr hier: ndr.de (frei)


Schanzenbrücke: Prellbock zieht Klage zurück
  • Der Fahrgastverband Prellbock hat seine Klage gegen den Brückenneubau nach einem Teilerfolg fallen gelassen.
  • Die Deutsche Bahn änderte während des Verfahrens die Gründung der Brücke und verlagerte Teile der Montage.
  • Ausschlaggebend für den Rückzug war laut Prellbock ein Gerichtstermin, der erst nach der geplanten Brückenfertigstellung stattfinden sollte.

Alsterdampfer St. Georg steht plötzlich am Straßenrand
  • Deutschlands ältestes Dampfschiff wurde wegen Rumpfschäden im Osterbekkanal aus dem Wasser gehoben und am Straßenrand abgestellt, weil die einzige Alsterwerft ausgelastet ist.
  • Die Reparatur soll nun zwischen parkenden Autos und Fußgängern stattfinden.
  • Die außerplanmäßige Reparatur kostet den Betreiberverein schätzungsweise 300.000 Euro.

Mehr hier: abendblatt.de (Paywall)

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Hier schreiben die Autorinnen und Autoren der NAHVERKEHR HAMBURG-Redaktion mit einem konstruktiv-kritischen Blick auf nachhaltigen Nahverkehr und die Verkehrswende in Hamburg.

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