Lässt sich das HVV-Alkoholverbot zu leicht austricksen?

Das geplante Alkoholkonsumverbot im HVV kann offenbar leicht umgangen werden. Wer alkoholische Getränke vor der Fahrt in "erlaubte" Verpackungen umfüllt – z.B. Limonadenflaschen – und in Bus und Bahn dann daraus trinkt, muss scheinbar keine Kontrollen fürchten.
Von Christian Hinkelmann
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Ein U-Bahn-Zug vom Typ DT4 verlässt die Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt in Hamburg
Foto: Christian Hinkelmann

Derartige Feststellungen seien bei den künftigen Alkoholkontrollen im HVV nicht vorgesehen, teilte der Hamburger Senat in einer Antwort auf eine kleine schriftliche Anfrage des FDP-Politikers Dr. Wieland Schinnenburg (Drucksache 20/693) mit.

Allerdings: Wer beim Trinken aus einer Cola-Flasche gesehen wird, aus der es deutlich wahrnehmbar nach alkoholischen Getränken riecht, muss damit rechnen, dass die Kontrolleure die Polizei rufen um den Flascheninhalt zu überprüfen.

Das Alkoholverbot in HVV-Verkehrsmitteln und Bahnhöfen soll ab dem 1. September gelten.
Wer beim Alkoholkonsum erwischt wird, muss – nach Ablauf einer einmonatigen Schonfrist – 40 Euro Strafe zahlen.

Die Kontrollen sollen von der Hamburger Hochbahnwache und dem Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn durchgeführt werden. Personalaufstockungen gibt es dafür nicht.

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