Lage für geplante U5-Station in Barmbek-Nord steht fest

Die Lage der geplanten U5-Haltestelle in Barmbek-Nord steht fest. Sie soll an der Ecke Nordheimstraße/Fuhlsbüttler Straße entstehen. Vier Ein- und Ausgänge sind vorgesehen.
Christian Hinkelmann
Hochbahn-Plakat zur geplanten U5-Haltestelle in Barmbek-Nord
Hochbahn-Plakat zur geplanten U5-Haltestelle in Barmbek-Nord

Jetzt steht es fest: Die künftige U-Bahnlinie U5 wird in Barmbek-Nord an der Kreuzung Nordheimstraße/Fuhlsbüttler Straße halten. Das hat die Hochbahn mitgeteilt und erstmals eine Skizze zur geplanten Haltestellenlage präsentiert. Demnach soll der neue U-Bahnhof über vier Zugänge und drei Aufzüge verfügen.

Zwei Aufgänge sollen sich nördlich und südlich der Nordheimstraße auf Höhe der Einmündung in die Sahlenburger Straße befinden, zwei weitere Zugänge sind für den Bereich des Knotenpunktes Fuhlsbüttler Straße/ Hebebrandstraße geplant. Aktuell werden laut Hochbahn weitere Zugänge westlich der Fuhlsbüttler Straße geprüft.

Das Verkehrsunternehmen hatte seine aktuellen Pläne vorgestern auf einer Veranstaltung im Stadtteil rund 130 interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern vorgestellt. Im Fokus der Veranstaltung stand neben der Lage von Zugängen und Aufzügen vor allem die Verkehrsführung während der Bauphase.

Station liegt 500 Meter vom S-Bahnhof Rübenkamp entfernt

Der neue U…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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18 Antworten auf „Lage für geplante U5-Station in Barmbek-Nord steht fest“

Eine Station fernab vom Suburbanen Zentrum im Niemandsland.
Die Station wird kaum genutzt werden, eignet sich aber hervorragend als Beispiel für die “Architektur der Angst” der 70 ger Jahre. Anstatt auch mal den sinnlich, haptischen Aspekt und die Aufenthaltsqualität einer ganzheitlichen Stadtplanung zu überdenken, legt man den Fokus auf kühle Sachlichkeit und Finanzen. Der fehlende Umsteige Punkt sei hier noch erwähnt. Ein Großer Fehler an denen noch Generationen zu knabbern haben werden.

Woher wissen Sie, wie in einigen Generationen das Niemandsland städtebaulich und stadtplanerisch entwickelt wird? Eine Betrachtung des Status Quos ist jedenfalls kein holistischer Ansatz, sondern ziemlich 70er.

Es wird keine Zugänge westlich der Fuhle geben: Busumsteiger aus dem Norden wird es nur begrenzt geben, klar, aber die Anwohner nordwestlich der Kreuzung und die Fahrgäste mit Ziel Krankenhaus werden an dieser breiten Kreuzung keinen Spaß haben. Sprechen neben den Zusatzkosten auch technische Gründe dafür?

Na dann Gute Nacht Irene ! Wenn die Planer noch mehr Kurven aus der U5 herausplätten, bleibt am Ende eine schnurgerade Direktverbindung Steilshoop – Osdorf übrig. Und da es darum geht, Kosten zu sparen, kann man am besten alle dazwischenliegenden Haltestellen auslassen. So hat man immerhin eine Hochhaussiedlund mit der anderen verbunden. Es geht schließlich nicht darum, etwas nützliches für die nächsten 100 Jahre zu bauen, sondern nur ums Kostensparen.

Es tut mir leid, aber da muss ich widersprechen. Die Lage der geplanten Haltestelle liegt nicht auf der Stadtteilgrenze zwischen Barmbek Nord und Ohlsdorf, sondern sie liegt vollständig neben der Stadtteilgrenze auf Ohlsdorfer Gebiet.

Auf der Website des Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung lässt sich das leicht überprüfen: geoportal-hamburg.de/sga

Dann die gezeigte Karte auf den passenden Bereich und die passende Größe einstellen, links oben unter “Themen” die Auswahl “Stadtteile” markieren und das Ergebnis zur Kenntnis nehmen.

Natürlich ändert es sich ein wenig, falls auf der südwestlichen Ecke der Kreuzung Hebebrandstraße/Fuhlsbüttler Steraße ein Zugang zur Haltestelle gebaut wird. Aber so etwas ist doch gegenwärtig absolut offen.

Wenn die Zugänge an der Fuhle nur auf einer Seite sind, wie soll man dann bequem auf den Bus in Richtung Barmbek umsteigen?

in jeden Fall ist es ein Schildbürgerstreich, daß kein Anschluß an die S Bahnstelle Rübenkamp vorgesehen ist und beim Bau auch auf entsprechende Vorbereitungen verzichtet wird. (was dann einen nachträglichen Anschluß ermöglichen würde. Wer von Wandsbek zum Airport will, fährt halt weiterhin durch die Innenstadt.

Wenn ich von Wandsbek zum Flughafen will, werde ich nicht durch die Innenstadt fahren. Sondern ab Wandsbeker Chaussee einigermaßen direkt mit der S1 das Ziel erreichen. Ohne Innenstadt.

Die Haltestelle dürfte in großer Tiefe liegen (vergleichbar Gänsemarkt?), da im näheren Umfeld unterkellerte Wohngebäude unterquert werden. Steenkoppel, evtl. auch Nordheimstr. 15/17. Wurde auch darüber etwas mitgeteilt?

Weder Bahnsteig noch irgendein Zugang sind in Barmbek-Nord. Alles für Fahrgäste Zugängliche ist in Ohlsdorf. Bestenfalls wird ein Technikraum einen Meter nach Barmbek reichen. Deshalb wäre korrket, von einer neuen Haltestelle in Ohlsdorf zu sprechen.

Sehr geehrter Herr Hinkelmann,

das stimmt leider nicht! So, wie die Station auf der obigen Karte eingezeichnet ist, liegt sie zu 100 % in Ohlsdorf. Die Grenze zwischen Barmbek-Nord und Ohlsdorf verläuft nämlich längs der südlich der Nordheimstr. gelegenen Meister-Bertram-Str. Daher gehört sämtliches Gebiet nördlich der Meister-Bertram-Str., einschließlich des Gebietes beiderseits der Nordheimstr., zu Ohlsdorf.

Laut Geoportal liegen die Zugänge im Südwesten sowie die zwei im Osten komplett zu Barmbek-Nord, während die beiden nördlichen Fahrstühle zu Ohlsdorf gehören, genau wie der nordwestliche Zugang. Zum Glück haben wir noch die Einheitsgemeinde, die “Mehr Demokratie” so gerne zerschlagen wollte, um für ihr Moorburg ein paar Extrawürst gegen den Hafen herauszuholen. Aber die Initiative löste sich ja zum Glück schnell wieder auf

Das ist genauso wie bei “Oldenfelde”. Die liegt auch genau auf der Grenze zwischen Rahlstedt (Oldenfelde) und Farmsen-Berne. Aber es wird immer so getan, als ob jetzt Oldenfelde so richtig gut mit der U1 erschlossen wird. Mit aller Politprominenz beim Spatenstich. Oder wie Jenfeld, das auch angeblich mit der S4 ganz toll erschlossen wird.

So funktioniert eben Hamburg: Immer schön alles beschönigen, hochjubeln und rechtfertigen. Und alle glauben’s. Potjomkische Dörfer. Des Kaisers neue Kleider.

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