LED-Ampeln sparen jährlich über 150.000 Euro

Der Betrieb von LED-Ampeln spart in Hamburg offenbar viel Geld. Wie der SPD-Senat in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Politikers Klaus-Peter Hesse mitteilte (Drucksache: 20/1231), sparen die bisher umgerüsteten Ampeln pro Jahr 3.150 Megawattstunden Strom ein.
Christian Hinkelmann
Ampelvorrangschaltung für Busse in Hamburg. Das leuchtende A bedeutet, dass der Bus an der Ampel Grünlicht angefordert hat, das T signalisiert dem Busfahrer in der Haltestelle, dass er die Türen schließen soll, um rechtzeitig bei Grünlicht abfahren zu können
Ampelvorrangschaltung für Busse in Hamburg. Das leuchtende A bedeutet, dass der Bus an der Ampel Grünlicht angefordert hat, das T signalisiert dem Busfahrer in der Haltestelle, dass er die Türen schließen soll, um rechtzeitig bei Grünlicht abfahren zu können

Bei einem günstig gerechneten Großkundenpreis von 50 Euro pro Megawattstunde entspricht das einer jährlichen Einsparung von über 150.000 Euro.

Seit einem entsprechenden Bürgerschaftsbeschluss im Jahr 2005 sind bisher 480 der  insgesamt 1.717 Ampelanlagen in Hamburg auf LED-Technik umgerüstet worden.
Bis 2021 sollen alle Anlagen in der Stadt mit den stromsparenden Leuchtdioden betrieben werden. Bei gleichbleibenden Strompreisen würde Hamburg dann jährlich ca. 560.000 Euro sparen.

Allerdings: Der Umbau der Ampelanlagen von herkömmlichen Glühlampen auf LED-Technik ist nicht ganz billig. Zwar macht der Hamburger Senat in seiner aktuellen Antwort keine Kostenangaben – Erfahrungswerte aus anderen deutschen Städten zeigen aber, dass die Umrüstung pro Ampelanlage bei einer mittelgroßen Kreuzung ca. 20.000 Euro kostet.

Dies würde bei einer Umrüstung aller Hamburger Ampeln einer Summe von ca. 34 Millionen Euro entsprechen.

Hierbei muss aber gegengerechnet werden, dass die meisten Ampeln offenbar erst dann umgerüstet werden, wenn sie das Ende ihrer regulären Lebensdauer erreicht haben und sowieso durch Neubauten ersetzt werden müssten. De…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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