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Massenbetrug mit Deutschlandticket: So ist die Lage in Hamburg und Umland

Die ÖPNV-Branche verliert jedes Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag, weil sie Betrug am Deutschlandticket nicht effektiv genug bekämpft. Auch zwei große Ticketverkäufer rund um Hamburg nutzen noch ein Verfahren mit Sicherheitslücken.

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Das Deutschlandticket auf einer HVV-Chipkarte.
Das Deutschlandticket auf einer HVV-Chipkarte.

Das Deutschlandticket gilt als Riesenerfolg: Rund 13,5 Millionen Menschen bundesweit nutzen es, die Zahl der Menschen, die ein ÖPNV-Abo besitzen, ist seit Einführung der Karte um 62 Prozent gestiegen. Und auch im Hamburger Raum ist das D-Ticket ein Verkaufsschlager: 1,27 Millionen Tickets hat allein der HVV verkauft, eine halbe Million zusätzlich der NAH.SH in Schleswig-Holstein.

Bundesweit wären laut dem Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) acht Prozent aller Deutschlandticket-Fahrten mit dem Auto gefahren worden, wenn es das Ticket nicht gäbe, im HVV liegt der Anteil sogar weit über dem Schnitt bei 20 Prozent.

Doch eine Sache trübt die Feierlaune in der Nahverkehrsbranche zum zweijährigen Bestehen des Deutschlandtickets: Massenhafte Betrugsfälle, die einen riesigen finanziellen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe angerichtet haben sollen.

Allein im vergangenen Jahr haben die deutschen Verkehrsunternehmen zwischen Januar und Oktober rechnerisch bis zu 267 Millionen Euro durch Betrug an Einnahmen verloren. Das geht aus einem internen VDV-Sitzungsprotokoll…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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