Damit sind VHH-Fahrgäste besonders zufrieden und unzufrieden

Die Fahrgäste der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) sind mit der Qualität offenbar überdurchschnittlich zufrieden. Bei einer Kundenumfrage durch das Institut TNS Infratest erlangte das Unternehmen auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht) einen Zufriedenheitswert von 2,57. Der Bundesdurchschnitt liegt laut VHH dagegen nur bei 2,88.
Christian Hinkelmann
Ein Metrobus der Linie M3 an der Feldstraße
Ein Metrobus der Linie M3 an der Feldstraße

Sehr gute Werte erhielt das Unternehmen nach eigenen Angaben für die Einzelmerkmale „Kostenloses WLAN“ (2,36), „Linien-und Streckennetz“ (2,43), „Informationsmonitore in den Bussen“ (2,48) und „Äußeres Erscheinungsbild der Busse“ (2,48).

88 Prozent der Befragten würde die VHH bei der nächsten ÖPNV-Nutzung wieder wählen.

„Positiv überrascht hat auch das Merkmal ‚Preis – Leistungs-Verhältnis‘, dass  sich zwar absolut gesehen mit 3,26 eher im Mittelfeld bewegt, aber eine Verbesserung erfuhr um 0,11“, so VHH-Marketing-Chefin Susanne Rieschick-Dziabas.

Schlechtere Noten haben die VHH dagegen nach eigenen Angaben zum Thema „Pünktlichkeit“ bekommen.

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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4 Antworten auf „Damit sind VHH-Fahrgäste besonders zufrieden und unzufrieden“

Verspätungen dürften tatsächlich nur selten dem jeweiligen Verkehrsunternehmen direkt anzulasten sein. Für Staus, Baustellen, Events und Demos, die für Umleitungen sorgen, können weder die VHH noch die anderen im HVV etwas. Selbst der Fahrtakt liegt ja nicht vöölig in der Hand des jeweiligen Unternehmens, sondern muss mit HVV und Verkehrsbehörde festgelegt werden.

Anders sieht es allerdings mit den eingesetzten Bussen aus, und da sind die neuen Busse der VHH auf der zwischen Altona und Eimsbüttel stark beanspruchten Linie 15 ein ständiges Ärgernis: deutlich kleiner als die bisherigen Fahrzeuge, eng – die einander gegenüberliegend angeordneten Vierersitze sind ein schlechter Scherz und führen bei vier Erwachsenen zu absurden Beinverknotungen -, mit drei Plätzen in der letzten reihe, von denen zwei durch eine Trennscheibe derart eingeengt sind, dass sie oft gar nicht benutzt werden und schließlich mit nach innen öffnenden Türen, die den Raum für Stehplätze zusätzlich verknappen und die Leute an jeder Haltestelle zusammenschieben. Da nützt dann auch die Freundlichkeit der Fahrer nichts mehr …

Tief aus dem „goldenen Westen“, nicht Stammland Bergedorf:
Das äußere Erscheinungsbild der VHH-Busse ist Klasse, die Fahrer/-Innen sind freundlich und für Verspätungen auf der „Strese“ Linie 3 können die nix.

Für einen Hamburger ist die Aussagekraft dieser Umfrage eher gering. Die Preise macht nicht die VHH, sondern der HVV. Eine Differenzierung des Liniennetzes ist für die VHH kaum nachvollziehbar. Wer kennt denn schon das Liniennetz der VHH im Vergleich zur HHA oder der PVG?

Interessant wäre u.U. ein Vergleich unter den Hamburger Betrieben gewesen, also HHA, VHH, PVG, KVG.

Naja…

Also nach dem Schulnotensystem von 1 bis 6 wäre die Hälfte der Punktzahl in einer Klausur eine 4 bis 4-.
Also alles andere als das Mittelfeld oder Durchschnitt.

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