Mobility-Hackathon: Hochbahn sucht innovative Ideen

Die Hochbahn geht auf der Suche nach innovativen Ideen neue Wege: Informatiker, Entwickler und Designer sollen in einem Programmiermarathon Mobilitätslösungen entwickeln.
Ein Handyticket in der HVV-App in Hamburg an einem U-Bahnhof
Ein Handyticket in der HVV-App in Hamburg an einem U-Bahnhof

In anderen Branchen sind sie schon seit einigen Jahren ein beliebtes und günstiges Instrument für neue Ideen – im Öffentlichen Nahverkehr waren sie bislang weitgehend unbekannt: Hackathons!

Dabei handelt es sich um Veranstaltungen, auf denen sich Informatiker, Designer und “Computerfreaks” treffen und innerhalb kurzer Zeit nützliche und kreative Softwareprodukte entwickeln.  Am Ende steht meist ein funktionierender Prototyp, der dann – bei Bedarf – professionell weiterentwickelt werden kann.

Meist dauern solche Entwicklungslabor-Veranstaltungen mehrere Tage – oft wird in den Nächten durchprogrammiert.

Jetzt hat auch die Hamburger Hochbahn diese Hacker-Marathon-Idee für sich entdeckt und veranstaltet ab morgen ihren ersten Mobilitäts-Hackathon.

Ab Freitagnachmittag wird 24 Stunden lang programmiert

Start ist am Freitag um 15 Uhr in der “Halle 13” an der Hellbrookstraße in Barmbek, mitmachen kann jeder, der sich mit Programmieren oder Softwarentwicklung auskennt und laut Hochbahn Lust auf Ideen hat, die Mobilität von heute innovativer und komfortabler zu machen. Die Veranstaltung dauert 24 Stunden – am Ende werden für die besten Ideen Preise vergeben.

Die Hochbahn stellt den Entwicklern während des Hackathons Datenschnittstellen zur HVV-Fahrplandatenbank, Hamburg Tourismus, dem Hamburger Transparenzportal und andere Datenquellen zur Verfügung. Außerdem können die Entwickler neuartige Hardware ausprobieren – zum Beispiel kleine Funkchips, die in Bussen und Bahnen …

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3 Antworten auf „Mobility-Hackathon: Hochbahn sucht innovative Ideen“

Eine neue U-Bahn die nicht über Hbf/Jungfernstieg fährt. Vielleicht eine Querung durch die Alster! Innovativ? Ja! Nützlich? Und wie! Teuer? Natürlich..
Wahrscheinlichkeit? Gegen 0

Nunja, um Infrastrukturplanung geht’s ja nicht, sondern IT-Anwendungen. Eine App für eine VR-Brille, die eine U-Bahnfahrt als Straßenbahngegurke visualisiert, wäre aber vielleicht mal eine Innovation, die etwas Frieden in die Hamburger Verkehrspolitik bringen könnte. Komfort, Leistung und Effizienz werden so gepaart mit Nostalgie.

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