Kurz vor Fahrplanwechsel: Neue AKN-Bahnflotte ist fast komplett

Knapp drei Wochen vor dem offiziellen Einsatzstart ist die neue Fahrzeugflotte der AKN fast komplett: Zwölf der 14 fabrikneuen Züge für die Strecke Hamburg – Kaltenkirchen sind ausgeliefert. Die ersten Praxiserfahrungen sind überwiegend positiv. Die alten AKN-Züge werden ab Dezember größtenteils verschrottet. Zwei Triebwagen bleiben allerdings bei einem Museumsbahnverein erhalten.
Von Christian Hinkelmann
AKN-Triebwagen in Burgwedel
Ein LINT-Triebwagen der AKN in frühlingshafter Natur in Burgwedel in Hamburg

Knapp drei Wochen vor dem Fahrplanwechsel ist die neue Bahnflotte der AKN fast komplett. Zwölf der insgesamt 14 bestellten Triebwagen vom Typ LINT für die Strecke Hamburg-Eidelstedt –Kaltenkirchen sind bereits ausgeliefert. Davon befinden sich derzeit vier Züge im Vorlaufbetrieb, wie die AKN auf NahverkehrHAMBURG-Anfrage erklärte.

Die ersten Praxiserfahrungen mit den neuen Fahrzeugen sind demnach positiv. “Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden und es gibt keine nennenswerten Probleme mit den Fahrzeugen an sich”, so AKN-Sprecherin Christiane Lage-Kress. “Wir gehen davon aus, dass sich die Fahrzeuge auch im Regelbetrieb ab Mitte Dezember bewähren. Von unseren Fahrgästen bekommen wir überwiegend positive Rückmeldungen”.

Neu und ungewohnt sei zum Beispiel für Fahrgäste, dass sich die Türen nach dem Halt erst später öffnen lassen als bei den Altbauzügen. “Dieses Warten gehört fahrzeugseitig zum einen zum Standard, zum anderen ist es ein vorgegebener Sicherheitsmechanismus – wenn wir dies so erklären, wird es auch akzeptiert”, so Lage-Kress.

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember sollen laut AKN alle 14 neuen Fahrzeuge einsatzbereit sein und die rund 40 Jahre alten Triebwagen vom Typ VTE komplett ersetzen.

Die alten Züge, die inzwischen bis zu 3,8 Millionen Kilometer auf dem Tacho haben, …

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7 Antworten auf „Kurz vor Fahrplanwechsel: Neue AKN-Bahnflotte ist fast komplett“

“”…zum anderen ist es ein vorgegebener Sicherheitsmechanismus – wenn wir dies so erklären, wird es auch akzeptiert”, so Lage-Kress.”
Gute Güte, was für ein fürchterliches Werbesprech der AKN-Sprecherin! Wenn dies so erklärt wird, kann man ja auch mit Wahrheit gleich ganz hinterm Berg bleiben, könnte man meinen. Man darf offenbar GAR nix mehr glauben, was einem erzählt wird. Schade!

Wieso Verschrottet?
Auf einer Bürgerinformation vor ca. einem Jahr zum Thema “Einhausung der A7” (Autobahn-Deckel in Schnelsen und Stellingen) wurde sinngemäß erklärt dass die Flotte der AKN durch die zusätzlichen Fahrzeuge verstärkt werden solle um durch ein erweitertes Zugangebot (dichtere Zugfolgen) sollten, so der Berichterstatter, Autofahrer auf den ÖPNV “zulocken”. Erst nach Abschluss der Bauarbeiten (ca. 4 Jahre) sei an eine Ausmusterung der alten Fahrzeuge gedacht.
Wie ist das mit diesem Artikel in Übereinstimmung zu bringen?
Oder glaubt Niemand mehr daran dass Autofahrer auf den ÖPNV wechseln?

Also ich kann den Bönningstedter Bahnhof sehr gut einsehen.
Allerdings muss ich nicht die Augen bemühen um zu bemerken, ob gerade ein Lint einfährt,
die Lints quietschen beim Bremsen so etwas von nervig, woran liegt das bloß.

Vor einer Woche sah ich dann einen LINT in der HVZ gegen 17 Uhr. Einzeltraktion, stadtauswärts.
Hat mich gewundert, dass da nicht noch Fahrgäste auf dem Dach saßen, so voll war die Büchse.

Schön das der REF nnoch ‘lebbet’.
Die Chance eine 01 in Norddeutschland zu etablieren wurde versemmelt.
Den LINTE’n kann ich nichts abgewinnen. Im VTA bzw. VT2E konnten 4 Leute sich gegenübersitzen mit Fensterteilung ohne sich anzunerven. Beim LINT geht das nicht.
Keine 1.Klasse, keine Toi. Ich kann jeden Bad Bramstedter verstehen der sich eine Expressbuslinie nach Wrist wünscht.
Wenn die VTA’s nach Barmstedt kommen wird’s laut für die Anwohner dort. Lauter als zu Uerdinger/MAN-Zeiten.
Mal sehen wie lange es dauert bis sich dort ein motorradfahrende Ratsherr beschwert.

Wo werden sie ab dem 13. Dezember hauptsächlich fahren? Auf der A1.

Was fährt dann auf den Linien A2 und A3 wenn alle VTE-Baureihen verschrottet werden?

Ich werde mich mal überraschen lassen.

Liebes AKN Team. Was habt Ihr Euch dabei gedacht? Die neuen Züge sind katastrophal.

1. Für den o.a. Zug sind die Türen so konzeptioniert, dass es Minuten dauert, bis die Gäste eingestiegen sind,
geschweige denn in der rushhour aussteigen wollen
2. Wenn der Zug voll ist, wie das so oft zu Abendzeiten ist, haben die Gäste in verschiedenen Bereichen
keine Möglichkeit sich festhalten zu können. Das ist bei der alten AKN nicht der Fall.
3. Es erfolgt oft die Durchsage “treten Sie von den Türen weg, sonst können wir nicht weiterfahren”.
Die Gäste können nicht wegtreten, da die Züge überfüllt sind!!!!!! Sollen diese aussteigen? Dann setzt
bitte die alte AKN ein, wenn die Kapazitäten nicht reichen oder hängt noch einen Waggon dran.
4. Die Dreiersitze in einer Reihe sind viel zu eng gestaltet. Der am Fenster kann sich zum Fenster hinschieben,
der am Gang kann noch Platz lassen, indem er sich ein wenig Richtung Gang bewegt, der in der Mitte, ist
der Gelackmeierte!

Macht etwas und bitte schnell……es bringt keinen Spass mehr mit der AKN zu fahren.
Gebt den Leuten Halt im Inneren das Waggons, setzt zusätzliche Waggons ein oder lasst die alte AKN fahren….

@Burgwedeler:

Ich kann Ihnen nur vollkommen zustimmen! Die Züge müssen in Doppeltraktion gefahren werden.
Die neuen Züge sind schmaler als die alten, daher diese unmöglich enge Sitzanordnung. Was haben die sich bloß gedacht!

@Jan:

Das Quietschen ist das letzte. Da hat man einfach eine falsche Reibpaarung genommen. Ist das etwa das gleiche Leichtbauzeug, das die Berliner S-Bahn so furchtbar quietschen lässt? Das muss sich doch beheben lassen, wenn mal einer daran geht!

@Holger:

Dass man Sie auf der Bürgersprechstunde so veralbert hat, ist ja wohl die Härte. Hier auf dieser Seite stand, der jetzige Fahrplan werde bestehen bleiben. Ebenso, wenn das zur S-Bahn wird, dann würde es nur Anpassungen wegen kürzerer Fahrzeiten und wegfallender Umsteigezeiten geben. Nicht wahr: Eine S-Bahn nach Kaltenkirchen, eine zur Elbgaustraße, im Wechsel trallala, billig hurra.

Die Türen: So ein “Sicherheitsmechanismus” mit Zwangsabstand zu den Türen und Wartezeiten muss sich doch deaktivieren lassen. Lächerlich.

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