Das neue Schiff wurde in der Hadag-Hauswerft SSB Spezialschiffbau in Oortkaten gebaut, ist rund 27 Meter lang, hat 76 Sitzplätze und viel Abstellraum für Fahrräder.
Es soll hauptsächlich auf der neuen Fährlinie 73 von den Landungsbrücken bis zur Ernst-August-Schleuse in Wilhelmsburg eingesetzt werden. Auf diesem Weg muss die neue Fähre mehrere niedrige Brücken passieren und ist daher entsprechend flach konstruiert worden.
Hintergrund für das neue Schiff sind die stetig steigenden Fahrgastzahlen im Hamburger Hafenfährverkehr. Im vergangenen Jahr transportierten die Hadag-Schiffe mehr als achteinhalb Millionen Menschen, davon allein 270.000 auf der erst im Dezember 2012 eröffneten Linie 73 nach Wilhelmsburg, wie das Hamburger Abendblatt berichtet.
Für die kommenden Jahre rechnet das Unternehmen laut Zeitungsbeircht mit weiter steigenden Fahrgastzahlen – zum Beispiel aufgrund der geplanten Wohnbebauung im Baakenhafen in der Hafencity. Die derzeit noch an der Elbphilharmonie endende Linie 72 könnte später dorthin verlängert werden. Ein dafür nötiger weiterer Schiffsneubau sei laut Abendblatt bereits in der Überlegung.
Alle Rechte vorbehalten. Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig. Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.
Der Kopf hinter diesem Artikel
- Lesen Sie mehr über: Hadag
Auch interessant

Barrierefreie Bushaltestellen: Hamburg kommt nur minimal voran
Das sind die wichtigsten Mobilitäts-Nachrichten der Woche für Hamburg und Umland: Behörde prüft innovative Idee, um barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen zu beschleunigen, ein unabgestimmter Alleingang sorgt bei der MAX-App für neuen Ärger und die Serienproduktion für Moia-Robotaxis startet.

Neue S-Bahn-Generation für Hamburg: Was in diesem Jahr entschieden wird
Lange war es ruhig um Hamburgs nächste S-Bahn-Generation. Wir erklären, wie weit die Planungen sind, welche wichtige Entscheidungen jetzt anstehen – und wie der aktuelle Zeitplan aussieht.

Neue Zahlen setzen den Senat unter Druck: Wo Hamburgs Verkehrswende im Alltag scheitert
Neue Mobilitätsdaten widersprechen der politischen Erfolgserzählung. Bei Rad-, Fuß- und öffentlichem Nahverkehr wächst der Frust – und beim HVV zeigt sich ein Befund, der für Hamburgs Verkehrspolitik besonders heikel ist.






3 Antworten auf „Neue Hadag-Fähre für Wilhelmsburg-Linie“
Podiumsdiskussion des Blankeneser-Bürger-Vereins zum Thema „Ein neues Fähr-Tourismus-Konzept muss her“ mit Frau Müller Remer von der HADAG, Andreas Rieckhoff von der Verkehrs- und Wirtschaftsbehörde, Fritz-J. Kröger, Buchautor „125 Jahre HADAG“.
Zeit und Ort : 5.11. / 17:00 in der Gorch-Fock-Schule, Karstenstrasse 22 in Blankenese. Bus 189 bis Karstenstrasse.
Quelle : Elbe – Wochenblatt vom 29.10.2014 ( kurze Printmeldung ).
Wo bleiben eigentlich die LNG-Fähren? Wurde uns nicht versprochen, die bestehenden Fähren umzurüsten oder zumindest Neuanschaffungen nur noch mit LNG fahren zu lassen? Warum wird dann erneut eine stinkende Dieselfähre angeschafft?
Grundsätzlich ist das natürlich schön, ich würde mir aber wünschen das die Fähre auch mal am Wochenende fahren würde…