Neue Monitore machen Weg zur nächsten S-Bahn planbarer

Nie mehr umsonst zum Zug rennen: Die S-Bahn informiert an zwei Stationen jetzt schon vor den Treppen zum Bahnsteig über die verbleibenden Minuten bis zur nächsten Abfahrt. An diesen Haltestellen sind weitere Monitore geplant.
Von Christian Hinkelmann
Neue Monitore an ausgewählten Stationseingängen zeigen schon vorab die nächsten S-Bahn-Züge an.
Neue Monitore an ausgewählten Stationseingängen zeigen schon vorab die nächsten S-Bahn-Züge an.
Foto: Deutsche Bahn

Wer vor den Treppen zum Bahnsteig steht, kennt die Situation: Man weiß nie, ob man rennen muss, weil der nächste Zug in wenigen Sekunden einfährt oder ob man sich viel Zeit lassen kann.

Zumindest an den beiden S-Bahnhöfen Hammerbrook und Pinneberg gibt es solche Momente ab sofort nicht mehr, denn dort hängen jetzt im Eingangsbereich neue Monitore, die schon vor dem Weg zum Bahnsteig anzeigen, in wie viel Minuten die nächste Bahn fährt und wie lange der Fußweg zum Zug ungefähr dauert.

Beim Verlassen des Bahnhofs erhalten die Fahrgäste über diese Monitore sogar Informationen zu den nächsten HVV-Verbindungen und Hinweise zur nächstgelegenen StadtRAD-Station oder der nächsten Bushaltestelle.

Mit diesem Service, der zusammen mit Fahrgästen entwickelt wurde, will die S-Bahn Hamburg die Nutzung des ÖPNV vereinfachen. In Zukunft sollen die Monitore sogar noch weitere Informationen anzeigen können: „Im nächsten Schritt wollen wir an den Zugvoranzeigern Hinweise zu Fahrplanänderungen ergänzen, damit die Fahrgäste auch bei Einschränkungen möglichst schnell zu ihrem Ziel kommen“, erklärte der Leiter des Fahrgastmarketings bei der Hamburger S-Bahn, Henry Kördel.

Fünf weitere Stationen sollen solche Monitore bekommen

Bis Oktober – also pünktlich bis zu Beginn des internationalen Verkehrskongresses ITS in der Stadt – sollen die neuen Anzeiger auch an den S-Bahnhöfen Hauptbahnhof, Dammtor, Bergedorf, Ohlsdorf und Aumühle aufgehängt werden.

Insgesamt kos…

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7 Antworten auf „Neue Monitore machen Weg zur nächsten S-Bahn planbarer“

“Wer vor den Treppen zum Bahnsteig steht, kennt die Situation: Man weiß nie, ob man rennen muss, weil der nächste Zug in wenigen Sekunden einfährt oder ob man sich viel Zeit lassen kann.

Zumindest an den beiden S-Bahnhöfen Hammerbrook und Pinneberg gibt es solche Momente ab sofort nicht mehr, denn dort hängen jetzt im Eingangsbereich neue Monitore, die schon vor dem Weg zum Bahnsteig anzeigen, in wie viel Minuten die nächste Bahn fährt”

Aber die S-Bahn hat solche Anzeiger doch auch schon im Einsatz, etwa in Ohlsdorf, Barmbek und am Hbf? Die neuen zeigen zwar deutlich mehr Informationen, aber es ist nicht so, als wenn man bisher nirgends im S-Bahnnetz vor Betreten des Bahnsteigs wüsste, wann die nächste Abfahrt ist.

Ja, bei der S-Bahn gibt es die auch schon länger in der alten grünen LCD-Version. Die sollen aber auch ebenfalls getauscht werden, dazu kommen weitere an anderen Stationen.
Außer bei mir, da dauert es ja nun zwei Jahre länger. Auch mit einem etwas attraktiveren Haltestellenumfeld und mit DFI-Anzeigern bei den Bussen, jedoch ohne Gewähr, ob die wirklich zu uns kommen. Vielleicht werden sie ja auch dringender in Superbüttel, Superdorf und Superhude, auch in Superschanze, St. Super oder Supernese, vor allem aber in Supertona und Supersen (beide mit dem Bahnhof 🚧) sowie Superstedt (das mit der Superbuslinie 🚌) benötigt. 🙂🙃😃

Euch/Ihnen allen ein schönes Pfingstwochenende!🙂

Schade, dass man hier nicht editieren kann. Dann eben als Nachtrag:
Ein 🚧 reicht aus, aber die Superbuslinie selbstverständlich im Konvoi 🚌🚌🚌.
😉

Solche Anzeigen wie hier im Beispiel U-Bahn sind in NRW (Bonn, Köln, Rhein-Ruhr, Bielefeld) schon vor über 40 Jahren eingeführt worden. Sie informieren die Fahrgäste meist bereits im Straßenraum vor Betreten von U-Bahn-Stationen. Daraus hat sich ein weit verbreiteter ähnlicher Anzeigestandard auch an üblichen Straßenbahn- und Bus- Haltestellen entwickelt.

Ich halte die neuen Anzeiger eher für einen Rückschritt. Die alten Anzeigen waren mit der großen Schrift auch aus größerer Entfernung lesbar. Bei den neuen muss ich erheblich näher rangehen um sie entziffern zu können. Am S-Bahnhof Bergedorf zeigt die Anzeige an Gleis 5 z.B. immer dass die nächste Bahn “sofort” kommt. Nur ganz klein oben rechts in der Ecke ist die Uhr sichtbar – und zeigt dass die Information bereits 5 Minuten alt ist…

Es scheint sich um Hammerbrook zu handeln. Da felht aber die wichtige Info, ob die S3 denn nun als Langzug (wie angeblich bestellt) oder nur als Vollzug (wie meist gefahren) kommt. Für den Vollzug nach Stade sollte man in Hammerbrook nicht rennen, wenn man nicht weiter als Neugraben möchte. Der wird ohnehin zu voll sein, selbst ein zu Corona-Zeiten es sich um ein anderes, aber relevanteres “zu voll” handelt.
Immerhin könnte man wohl dieses System noch einmal richtig programmieren.

Ich muss “Philipp” leider rechtgeben: schön bunt, aber wer keine ganz jugendlichen Augen hat, muss näher als früher rangehen; Zusatzinfos (“nächster Zug”) sind z.T. so kleingeschrieben, dass sie kaum lesbar sind. Aktuelles Zugziel und nächstes Folgeziel sind fast gleich groß geschrieben. Kurz: erfreulich viele wichtige Informationen, aber dadurch für den schnellen Blick wenig übersichtlich. Die Tendenz bei Deutsche-Bahn-Schildern ist ohnehin: viel Schild, kleine Buchstaben. Das Bild aus Stuttgart zeigt: es geht auch anders.

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