Neue S-Bahn-Ansagen verwundern Fahrgäste

Wochenrückblick: Neues S-Bahn-Ansagesystem hat Anlaufschwierigkeiten, Nachfolger der HVV-Switch App hängt fest und im schleswig-holsteinischen Busverkehr droht ein Kahlschlag.
Christian Hinkelmann
S-Bahn-Zug im Hamburger Hauptbahnhof.
S-Bahn-Zug im Hamburger Hauptbahnhof.

Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir für Sie die wichtigsten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.

Neue S-Bahn-Ansagen verwundern Fahrgäste

Seit einigen Tagen gibt es in den Hamburger S‑Bahn-Zügen neue automatische Ansagen, die – mit mehreren Monaten Verzögerung – nun auch die Baustellen-Linie S7 ansagen können (die schon bald wieder verschwinden soll).

Fahrgäste wundern und amüsieren sich allerdings über die Aussprache, die teilweise seltsam unnatürlich klingt. Internet-User berichten in einem Onlineforum von langen Pausen zwischen einzelnen Wörtern und seltsamen Betonungen. Vor allem bei den englischsprachigen Ansagen von gibt es offensichtlich noch Nachbesserungsbedarf („Ohlstuff“ statt „Ohlsdorf“).

Nach Informationen des Blogs DT5 Online sind die neuen Ansagen computergeneriert und stammen aus dem DB-eigenen Text-to-Speech-Tool.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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5 Antworten auf „Neue S-Bahn-Ansagen verwundern Fahrgäste“

Zur Bahnsteighöhe: Das sind aber auch Luxusprobleme! Noch vor zwanzig Jahren, als ich noch oft mit meinem Fahrrad auf längeren Strecken und mit der Bahn unterwegs war, hatte Oldenburg in Holstein noch eine Bahnsteighöhe, die kaum höher als ein Straßenkantstein war. Und damals fuhren dort noch die alten VT 628. Da musste man mit dem Fahrrad in der Hand die Leiter hochklettern. Und das ging auch. Die Leute sind heutzutage viel zu verwöhnt. Ist ja nicht mehr auszuhalten!

Linie X27: Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Buslinie, je länger sie ist, umso mehr Fahrgäste hat. Und die X27 ist ja eine Verkettung von gefühlt mehreren Buslinien. Viel entscheidender ist eigentlich die Anzahl der Fahrgäste bezogen auf die Streckenlänge. Und bei einer Taktverdichtung wäre natürlich wichtig, auf welchen Streckenabschnitten die Nachfrage zugenommen hat.

Wo würden gleich nochmal die Sportstätten und alles andere Zubehör für Olympia gebaut werden? Und wohin würden die ganzen Sportler und Sportfans hinfahren?
Ja, genau.
Und deshalb werden ganz sicher auch keine U-Bahn-Strecken im Schnellbahn-Void von Hamburg (Bezirke Wandsbek, Bergedorf und Harburg) gebaut werden.

Mein „Nein“ ist übrigens schon abgeliefert.

können Sie bitte das Thema mit den Bahnsteighöhen noch mal erläutern? 20 cm sind ja tatsächlich ein unbequemer Höhenunterschied. Wie wurde das denn auf anderen Strecken (S nach Buxtehude) gelöst?

Hallo,
auf der S‑Bahn-Strecke nach Stade gibt es dasselbe Problem. Dort sind wegen des Güter- und Regionalverkehrs auf denselben Gleisen auch nur 76cm-Bahnsteige möglich. Ein barrierefreier Einstieg wird dort mit mobilen Rampen hergestellt, die die Fahrerinnen und Fahrer bei Bedarf i.d.R. an der ersten Tür anbringen.

Beste Grüße

Christian Hinkelmann

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