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Neue S-Bahnlinien nach Kaltenkirchen und Bad Oldesloe: So kommt der Ausbau voran

Aktuelle Baubilder von NAHVERKEHR HAMBURG-Abonnenten zeigen die Fortschritte an den beiden zukünftigen Linien ins Hamburger Umland. Vor allem auf der Baustelle für die neue S4 gab es am vergangenen Wochenende eine große Veränderung.
Christian Hinkelmann
Am vergangenen Wochenende wurden für den Bau der S4 die Fernbahngleise der Strecke Hamburg - Lübeck im Bereich Hasselbrook stillgelegt und provisorisch auf eine neue Trasse daneben verlegt. Die alten Gleise sind hier bereits gekappt und die Oberleitung ist demontiert.
Am vergangenen Wochenende wurden für den Bau der S4 die Fernbahngleise der Strecke Hamburg - Lübeck im Bereich Hasselbrook stillgelegt und provisorisch auf eine neue Trasse daneben verlegt. Die alten Gleise sind hier bereits gekappt und die Oberleitung ist demontiert.
Foto: Karsten Reckleben

Mehr als 300.000 Menschen pendeln jeden Tag aus dem Hamburger Umland in die Stadt, um dort zu arbeiten. Und mit dem Deutschlandticket könnten es, trotz Homeoffice, sogar noch mehr werden – zumindest aus den Regionen, in denen es eine gute Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr nach Hamburg gibt.

Auf zwei Verbindungen soll er in den nächsten Jahren deutlich besser werden: Entlang der AKN-Strecke von Hamburg-Eidelstedt nach Kaltenkirchen und an der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Bad Oldesloe. Auf beiden Verbindungen werden gerade neue S-Bahn-Strecken gebaut, die deutlich leistungsfähiger werden sollen als das bisherige Angebot.

Doch wie steht es eigentlich aktuell um die Bauarbeiten? NAHVERKEHR HAMBURG zeigt Bilder von den Baustellen.

Vor allem rund um die neue S-Bahnlinie S4 zwischen Hamburg und Bad Oldesloe passiert in diesen Tagen ziemlich viel. Am vergangenen Wochenende war die Regional- und Fernstrecke neben der künftigen S4 rund um den Bahnhof Hasselbrook komplett gesperrt, weil die Strecke dort auf einer Länge von 1,2 Kilometern Richtung Norden verschoben wurde. Dazu wurden die beiden Fernbahngleise provisorisch an die parallel verlegten Schienen der S4 angedockt. Die Verschwenkung des ersten Fernbahngleises fand bereits vor einigen Wochen statt, das zweite Gleis folgte nun am Wochenende.

Regionalverkehr fährt Umleitung

Seit heute Früh fahren alle Regional- und Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Bad Oldesloe im Bereich Hasselbrook/Wandsbek nun nicht mehr auf ihrer alten Strecke, sondern vorübergehend auf den frisch verlegten S4-Gleisen, die dafür extra mit Oberleitungen ausgestattet wurden (für die S4 sind Oberleitungen dort nicht nötig, die Züge sollen an dieser Stelle mit den typischen seit…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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Ein LINT-Triebwagen der AKN.

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3 Antworten auf „Neue S-Bahnlinien nach Kaltenkirchen und Bad Oldesloe: So kommt der Ausbau voran“

Mich gruselt der Blick auf die Ausfädelung der Güterzüge von Lübeck kommend auf die Umgehungsbahn. Dort werden die Züge sozusagen als Geisterfahrer den Fernzügen ein Stück auf demselben Gleis entgegenkommen.

Vielen Dank für den Bericht zum Baufortschritt – sowas alle paar Monate finde ich sehr interessant. Auch das Einbetten der Planungszeichnungen in den Artikel ist wunderbar – so kann man sehr gut verstehen was da vorgeht, und was gemacht wird.

Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht zu den Baustellen, die Hamburg auch wirklich voranbringen. Nach den jahrelangen Disskussionen um Güterzüge, Lärm und Toiletten in S-Bahnen sieht man endlich mal, dass es voran geht bei den Projekten.
Durch den Ausbau der Verbindungskruve zu Gub kann vielleicht der Ersatzfahrplan während der Baustellen weiter stabilisert werden.
Da Rahlstedt vor Jahren eine Bahnsteigverlängerung erhalten hat, kommt Hamburgs bevölkerungsreichster Stadtteil nun zeitweise in den Genuss einer nonstop Verbindung zum Hamburger Hbf. Das rumgegurke mit den rumpelbussen des Schienenersatzverkehres reduziert sich somit auf ein nötiges/erträgliches Minimum.
Hoffe das es im zweiten Bauabschnitt auch so ähnlich gut vorran gehen wird. Im nördlichen Nachbarland scheinen die dortigen Entscheider und Planer überfordert mit dem Projekt zu sein.

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