Neue Verzögerungen bei der geplanten S-Bahn nach Kaltenkirchen

Weitere Verzögerungen bei geplanter S-Bahn nach Kaltenkirchen. Planfeststellungsunterlagen müssen umfangreich erneuert werden. Baubeginn frühestens Ende 2022.
Von Christian Hinkelmann
Fotomontage: S-Bahn am AKN-Haltepunkt Burgwedel in Hamburg
Fotomontage: S-Bahn am AKN-Haltepunkt Burgwedel in Hamburg

Seit fast zehn Jahren wird eine S-Bahn auf der bisherigen AKN-Strecke nach Kaltenkirchen geplant. Zwischenzeitlich haben die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein das gemeinsame Verkehrsprojekt mit großer Energie vorangetrieben – doch seit einigen Monaten ist es still um die neue Bahnlinie geworden, mit der Pendler aus dem Umland umsteigefrei bis in die Hamburger Innenstadt gelangen sollen.

NahverkehrHAMBURG hat nachgefragt in der Verkehrsbehörde in Hamburg und dem Wirtschaftsministerium in Kiel, wie es aktuell um die S-Bahn nach Kaltenkirchen steht.

Auf Hamburger Gebiet gibt es bereits Baurecht

Die positive Nachricht für alle Projektbefürworter: Für den Streckenabschnitt auf Hamburger Seite zwischen den Bahnhöfen Eidelstedt und Burgwedel besteht schon seit über einem Jahr Baurecht. Am 1. November 2018 wurde ein entsprechender Planfeststellungsbeschluss erlassen.

In dem Beschluss steht allerdings auch, dass erst gebaut werden darf, wenn auch für den Streckenabschnitt auf schleswig-holsteinischer Seite Planrecht besteht. Das teilte die Hamburger Verkehrsbehörde gegenüber NahverkehrHAMBURG mit. Und genau hier liegt der Haken: In Schleswig-Holstein ist das Planfeststellungsverfahren nämlich längst noch nicht fertig.

Der Grund: Nach Anwohnerprotesten im Bereich Ellerau hatte Schleswig-Holstein entschieden, die bestehende Strecke dort – auf Kosten der Fahrplanstabilität – eingleisig zu belassen und nicht zweigleisig auszubauen, wie ursprünglich geplant (

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21 Antworten auf „Neue Verzögerungen bei der geplanten S-Bahn nach Kaltenkirchen“

Schade, dass man es in Deutschland immer noch nicht verstanden hat, as das Allgemeinwohl vor Wohl des einzelnen steht. Die Klage Wut und Protest Wut mancher Leute ist absolut unbegreiflich.

In anderen Ländern wie z.b. den Niederlanden, werden solche Projekte durchgezogen wie geplant. Anlieger von solchen Projekten, werden entsprechend entschädigt und somit haben diese auch keinen Grund sich aufzuräumen und fadenscheinigen Argumenten und sinnlosen klagen solche wichtigen Verkehrsprojekte unnötig zu vertäuern.
Vielleicht sollte man in Deutschland tatsächlich mal darüber nachdenken, ob man Anlieger dann nicht einfach enteignet, wenn sie sich mit Stein und Bein gegen solche Projekte wären.. Klingt jetzt drastisch und bevormundent, aber permanent werden Projekte teurer oder verzögern sich teilweise um Jahrzehnte wegen solcher Idioten, die meinen sie wären die einzigen auf der Welt und solche wichtigen Projekte sind unnötig. Ganz zu schweigen davon, dass es dadurch finanziell auch zu Lasten der Allgemeinheit geht.

Im GG steht: Enteignungen zum Wohl der Allgemeinheit sind möglich. Allerdings steht da auch was von Rechtsweggarantie, also auch dagegen kann geklagt werden. Dann gibt es noch die Möglichkeit der vorläufigen Besitzeinweisung, also man könnte dann bauen, bevor das Enteignungsverfahren abgeschlossen ist. Aber auch dagegen kann geklagt werden.

Das Hauptproblem:
Die zuständigen Verwaltungsgerichte sind überlastet, so dass jede Instanz Jahre dauert. Und die letzte, das Bundesverwaltungsgericht, ist die dritte Instanz.

Muss es S21 nach Kaltenkirchen sein?
Man kann hier Zweisystemzüge einsetzen, d.h.. Akkubahn mit seitlichen Stromabnehmer für S-Bahn-Strecke zum Berliner Tor (über Dammtor)…

Ja, die Verlängerung der S21, endet zzt. in diesem Korridor an der Elbgaustraße, ist sinnvoll.
Akku-Hybridzüge mit Nachladung auf den bestehenden Gleichstromstrecken wären eine Alternative.
Es gibt neue Akku-Regionalzüge, die stationär nachgeladen werden.
Aber diese mit Nachladung auf der Strecke gibt es noch nicht,
müssten noch zeitaufwendig neu entwickelt werden.
Und die Akkus wären auch teuer.

Dagegen gibt es bereits das System mit den zwei Stromsystemen,
wie z.B. auf der Strecke nach Stade.
Und das hat sich in der Praxis bewährt.
Es fehlt hier “nur noch”
der Streckenausbau nach Kaltenkirchen.

Es wird langsam Zeit, dass es zu einer Länderfusion Hamburg -Schleswig-Holstein kommt, um diesen elenden Partikularismus, der eine sinnvolle Nahverkehrsentwicklung in der Metroporegion Hamburg verhindert, überwunden wird. Es zeigt sich auch, dass trotz Grüner Regierungsbeteiligung in Kiel überall dort Bremser am Werke sind, besonders bei Nah-SH, wenn es um den Nahverkehrsausbau geht. Sei es nun die Reaktivierung der Strecke Uetersen Tornesch für den Personenverkehr, eine S-Bahnanbindung Bergedorf – Geesthacht, eine Personenverkehrsanbindung von Brunsbüttel, Ausbau der Bahnstrecke von Kiel nach Schönberg, Erhalt der Seebäderbahn trotz Fehmarnbelthinterlandanbindung, vollständiger zweigleisiger Ausbau der Marschbahnstrecke, Ertüchtigung von Elmshorn zu einem Regional- Fernverkehrsbahnknoten usw. Stattdessen werden fahrgastfeindliche Pläne von Nah-SH bekannt die RB71 nicht mehr nach Altona fahren zu lassen und nach Fertigstellung der S4 die Linie RB61 einzustellen.

Und für Radschnellwege die heutigen, dann stillgelegten, Bahnstrecken benutzen.
– – –
Oh je, der Karneval hat gerade am 11. 11. begonnen!

Nein, das wäre nicht Hamburg-typisch.

Du kennst dich wohl gar nicht aus WW:
Busse.
Es geht nur und ausschließlich mit Bussen.

Der RegioBus als Pendant zum MetroBus.
Weil genauso besch…en geeignet wie das kaputte Rückgrat des Hamburger ÖPNVs, wie wir seit Jahrzehnten bestaunen können.

Übrigens hat dieser Senat seine Ziele zum Radwegebau grandios verfehlt (siehe diverse Artikel zum Thema auf dieser Seite).

Ich finde 1,50m-Radwege genauso wichtig wie 3,00m-Fahrspuren.

In den Artikel über die zweigleisigen Ausbau wird nicht direkt erwähnt, wie im Hamburger Abendblatt, dass nur die Ausfädellung in Eidelstedt und den Streckenabschnitt Quickborn – Ellerau zweigleisig ausgebaut wird. Die Fotos im Artikel zeigen die Strecke von Ellerau nach Quickborn. Am Bahnübergang ist schon Platz, aber es wird knapp. Ich vermutte, dass der weiße Anbau für die zweigleisige Strecke weichen muss, damit genug platz wäre. Bei einer Untertunnelung, wie früher gefordert wurde, wird verzichet. Was auch im Projekt Verzichtet wird, ist die 200 Meter Gleis hinter Ulzburg-Süd zweigleisig auszubauen. Neben diesen eingleisigen Abschnitt und Quickborn – Ellerau – (Tanneneck) kommt es immer wieder zu Verspätung bei der AKN in beiden Richtungen. Meine Forderung, egal wann der S-Bahn Ausbau kommt, vorab die Gleise hinter Eidelstedt und den großen Teil von Quickborn und Tanneneck und den 200 Meter Abschnitt hinter Ulzburg Süd zweigleisig auszubauen.

Ich applaudiere! Hoffentlich hat sich dieses Projekt bald erledigt. Jede Verzögerung macht es unattraktiver und für die Politik schwerer zu verkaufen, womit die Akzeptanz in der Bevölkerung schwinden dürfte. Vielleicht erkennen die Regierungen von HH und SH ja in der Zwischenzeit, dass ein Weiterbetrieb der Leistungen durch die AKN unkomplizierter und günstiger ist.

Hallo Schnelsener,

wenn der Betrieb günstiger wäre, warum fährt dann die AKN am späten Abend oder am Sonntag noch im 40 Minuten Takt? An möglichen weniger Fahrgästen (besonders im Raum Hamburg) kann es nicht liegen.

Hallo KAKI83,

Dass die AKN abends und sonntags nicht in einem dichten Takt fährt, liegt einfach daran, dass der politische Wille für eine Taktausweitung nicht da ist. Ist ja auch taktisch klug: Wenn die S21 später einmal mit einem besseren Takt aufwartet, ist das Projekt in der Wahrnehmung der Bürger, alias Wähler, gleich viel unterstützenswerter.

„Radschnellwege, der neue Fetisch grüner Verkehrsplanung“ – wenn es man so wäre!

Der geplante RSW HH-Bad Bramstedt benötigt zur Überwindung der 34 km langen Luftlinie glatte 47 km, mithin eine Umweg von 38 %(!) für ein besonders umwegsensibles Verkehrsmittel. Jede der fünf beteiligten Gebietskörperschaften hat dabei lupenreine Kirchturmpolitik betrieben und den RSW dort geplant wo gerade Platz ist oder wo ohnehin ein bereits bestehender Radweg saniert werden muss. Gipfel der Unvernunft war der Verlauf entlang der B4 bzw. der Schleswig-Holstein-Straße (Krach, Abgase, Blendung durch Scheinwerfer, Monotonie), was in beiden Fällen auch noch erhebliche Umwege erfordert hätte.

Leider hat auch HH-Nord, wo B90/G die größte Fraktion stellt, diesen Blödsinn mitgemacht. Dort folgt der RSW der Linie der U1, die bei Kiwittsmoor einen weiten Bogen nach Osten macht. Es bietet sich in diesem Abschnitt vielmehr an, den RSW in gerader Linie durch die stillen Wohnstraßen zwischen der Langenhorner Chaussee und der Landebahn verlaufen zu lassen und damit die Lage in einer ÖPNV-Wüste zu verbessern.

Der Bau von einem Kilometer RSW kostet lt. Bundesverkehrsministerium im Schnitt ca. 0,9 Mio. Euro, so dass sich aus 10 km Umweg Mehrkosten von ca. 9 Mio. Euro ergeben hätten. Dazu kämen später noch die Kosten für Beleuchtung, Winterdienst etc.

Als erstes hat der Bauausschuss in Kaki begriffen, dass der RSW seine Funktion als überörtliche Verbindung so nicht erfüllen kann und hat die zunächst erteilte Zustimmung zur „Ostvariante“ auf der Sitzung am 11. Oktober einstimmig(!!) zurückgezogen.

Try it again, Sam!

Ein Lehrstück in deutscher Planungspollitik. A20 und S4 lassen grüßen.
10 Jahre und kein Ende in Sicht.
Das beginnt schon damit, dass mit der Planung die AKN zu beauftragt wird, also genau diejenigen, welche das geringste Interesse daran haben, das das Projekt umgesetzt wird. Wer schafft sich schon gerne selbst ab?
Dann die Gemeinde Ellerau, die seit vielen, vielen Jahren sehenden Auges Bau-Genehmigungen bis direkt an die Gleise vergibt.
Wäre alles nicht so schlimm, wenn es nur darum gehen würde, dass sich weiterhin tausende Pendler/Innen in Eidelstedt tagtäglich im Winter den Allerwertesten abfrieren.
Wirklich nervig ist die Tatsache, dass mit Verweis auf die unklare Situation keine erkennbaren Versuche unternommen werden, einen sicheren Übergang für die inzwischen durch Neubau sehr vielen Schulkinder bei der AKN-Station Tanneneck zu ermöglich. Die Ausrede ist immer, dass da ja vielleicht eine S-Bahn kommt und somit alles neu zu machen wäre.
Und Ellerau als Kommune interessiert das nicht die Bohne, sind ja nicht Ihre Kinder.
Vielen Dank an alle Beteiligten für die hervorragende Arbeit!
Eine Frage: Warum muss eigentlich – wenn sich nichts ändert – auf dem Teilstück zwischen Ellerau und Tanneneck alles neu geplant werden?

Ganz ehrlich, warum soll die S21 fahren? Nur damit man 2 Minuten eher bei der Arbeit ist? Es kann einigen Leuten anscheinend nicht schnell genug gehen den Arbeitsplatz zu erreichen.
Ich fahre täglich mit der S-Bahn und seit über einem Jahr gibt es sogut wie täglich Zugausfälle wegen defekter Züge, Betriebsstöhrungen, Weichenstöhrungen etc. auf den S-Bahn Strecken wodurch es zu erheblichen Verspätungen kommt. Die Polizei – und Rettungskrafteinsätze und betriebsfremde Personen im Gleisbett kommen auch noch dazu.
Die Bahn sollte sich das Geld sparen und erstmal die Probleme beheben die sie in ihrem eigenen Netz hat bevor sie ihr Netzt erweitert. Die S-Bahn ist kein Imagegewinn wie es ein Bürgermeister vor einiger Zeit mal behauptet hat. Wahrscheinlich ist er nie S-Bahn gefahren. Die S-Bahn ist ein Grund wieder aufs Auto umzusteigen. Wofür bezahl ich seit Jahren jeden Monat? Das ist ja schon regelrecht peinlich und die Durchsagen klingen wie Hohn wenn es mal wieder heißt:”Wir bitten für die entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.”
Wie soll denn das dann laufen, wenn die Probleme bleiben? Bisher kommt man immer irgend wie zur AKN oder mit der AKN zu einem Bus der einen weiter bringt. Wenn es dann mal Probleme mit der S-Bahn gibt, sitzt man auf der Strecke fest und kommt gar nicht mehr weiter. Hat da mal jemand dran gedacht? Ich sag nur – Never change a running system! Und dann die Sache mit den Oberleitungen. Es werden schon Züge gefahren, die ohne auskommen.
Ich vermute mal, irgendwer hatte mal die Idee zum Ausbau und damit der jetzt nicht blöd dasteht wird das durchgezogen…

Und da ich gerade dabei bin:
Als zweites ist noch schöner, dass Herr Jung sich nun offenbar der S4 geschlagen gibt (“… und nach Fertigstellung der S4 die Linie RB61 einzustellen.”) 😀

Ansonsten:
“In dem Beschluss steht allerdings auch, dass erst gebaut werden darf, wenn auch für den Streckenabschnitt auf schleswig-holsteinischer Seite Planrecht besteht.”
Unfassbar! Kann diese Klausel nicht irgendwie geändert werden? Hier sollte Hamburg sich sofort einschalten und eine Änderung erwirken, da das Gesamtprojekt ja definitiv realisiert werden wird.
Wenn demnächst auf Hamburger Gebiet gebaut werden könnte, dann könnten wichtige Vorleistungen erbracht werden, die die Verzögerungen fast kompensieren würden, da die umfangreichsten Arbeiten in HH sind:
– Ausfädelung in Eidelstedt und zweigleisiger Ausbau in diesem Bereich
– Neubau der Haltestelle Schnelsen Süd
– sowie andere notwendige Anpassungen
Als Weiteres sollte überlegt werden, ob in S-H nicht der S-Bahn-Ausbau bis Quickborn schon vorgezogen werden kann, auch wenn noch nicht alles bezüglich Ellerau plangeändert wurde. In dem Streckenabschnitt wäre nur die Elektrifizierung und die Haltestellenanpassung notwendig. Die Stromversorgung kann auch über den 15-kV-Schaltposten Eidelstedt gewährleistet werden.

Ansonsten, an das Team:
Warum nehmt ihr diese Fotomontage, auf der die S-Bahn so braun aussieht? Ihr habt doch eine bessere mit roter S-Bahn.

Um das Problem mit der Bestellung der S-Bahn Fahrzeuge 490 zu umgehen, könnte doch auf dem Hamburger Gebiet bis Burgwedel doch die Strecke so wie geplannt umgebaut werden (zweigleisiger Ausfedelung Eidelstedt, Anpassung Bahnsteighöhe und -länge sowie der Aufbau der Oberleitungen. Dann kann ein Teilbetrieb der S21 bis Burgwedel erfolgen. Dann könnte man zumindest einen großteil der Fahrzeuge durchfahren lassen. Es müsste höchstens eine Weiche zwischen Schnelsen und Burgwedel zusätlich eingebaut werden. Dann müsste man nur sehen, ob noch zumindest in der Hauptzeit die AKN noch bis Eidelstedt übergangsweise durchfahren ließe, damit die Leute zur S3 und S32 einen besseren Anschluss hätten.

Artikel gelesen? Der Planfeststellungsbeschluss auf Hamburger Seite verbietet Bautätigkeiten für dieses Projekt, sofern es noch keinen Planfeststellungsbeschluss für SH-Seite gibt.

Guten Tag Herr Hinkelmann,
ja, ich habe den Artikel komplett gelesen. Was ich geschriben hatte, war ein Vorschlag, um aus dem Dilemma bei der Zugbestellung rauszukommen. Wie Sie geschrieben haben, wenn bis nächstes Jahr keine weitere 490 Züge bestellt werden, die Produktion bei Bombardier eingestellt werden und auf die Nachfolge Generation warten müssen. DAs Planungsrecht kann von der Politik geändert werden, wenn die Absicht besteht. Auf der S4 wird auf hamburger Gebiet früher gebaut bzw. der Betrieb soll früher starten.

Mein Vorschlag zur Güte:
Die Strecke über freie Felder führend an Ellerau vorbei zu verlegen; dies dann, wenn das verwaltungsgerichtlich letztinstanzlich wider Erwarten dem Partikularinteresse des Grundstückseigentümers Vorrang vor dem Allgemeinwohl repräsentiert durch die Pendler eingeräumt werden sollte.

Die derzeitigen Betriebsprobleme der S-Bahn können nicht der Grund sein, jeglichen Netzausbau zu unterlassen. Da es sich um ein Gesamtprojekt handelt, ist ein Vorziehen des zweigleisigen Ausbaus bei der Abzweigung Eidelstedt auch nicht so ohne Weiteres möglich bzw. würde die Kosten noch weiter in die Höhe treiben.

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