Neue Website für den HVV – keine App-Tickets am kommenden Dienstag

Der HVV bekommt eine neue Website. Während der Umstellungsarbeiten am kommenden Dienstag können HVV-Fahrgäste stundenlang keine Tickets per App kaufen.
Ein Handyticket in der HVV-App in Hamburg an einem U-Bahnhof
Ein Handyticket in der HVV-App in Hamburg an einem U-Bahnhof

HVV-Kunden, die ihre Fahrkarten normalerweise per App kaufen, müssen in der kommenden Woche auf Alternativen ausweichen.

Der Verkauf von E-Tickets fällt am nächsten Dienstag von 10 Uhr bis voraussichtlich 15.30 Uhr komplett aus.

Fahrkarten, die vor 10 Uhr in der HVV-App auf das Smartphone geladen wurden, können laut Verbund auch während des Systemausfalls weiter angezeigt werden.

Der Grund für den Ausfall sind nach Angaben des Verkehrsverbunds Wartungsarbeiten am System. Dabei wird die alte HVV-Website hvv.de vom Netz genommen und durch eine komplett neue Seite ersetzt.

HVV.de bekommt neues Design und Hintergrundsystem

“Bei der neuen HVV-Website geht es im Wesentlichen um die Einführung eines neuen Content-Management-Systems im Hintergrund”, so HVV-Sprecher Rainer Vohl zu NahverkehrHAMBURG. “In diesem Zusammenhang werden auch das Design und die gesamte Nutzerführung der Website optimiert.”

Der Verkehrsverbund hatte die Konzeption und Umsetzung  der neuen Web-Plattform Ende 2014 ausgeschrieben.

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6 Antworten auf „Neue Website für den HVV – keine App-Tickets am kommenden Dienstag“

Warum werden diese Arbeiten nicht nachts durchgeführt? Ganz einfach, weil eine große Anzahl an externen Dienstleistern an der Umstellung samt Zulieferung hängt, die Ihre Mitarbeiter zu der Zeit im Büro haben müssen (Telko inkl.). Haben sicher nicht alle Verträge für nächtliche Arbeiten 🙂

Solche Art von Arbeiten, die so einen starke Auswirkung haben, werden eigentlich immer nachts ausgeführt…

Wieso schafft der HVV das nicht?

Grundsätzlich ist eine neue Webseite aber eh mal nötig.

@Marcel: Weil so etwas Geld kostet. Je nachdem wie das Funktioniert sind vielleicht auch andere Firmen beteiligt die bei Problemen dann auch Nachts bereit stehen müssen. Das geht ja nicht immer so einfach.

Ich hoffe, dass das aber besser funktioniert als diese überflüssige HVV Card.

Unglaublich, wie konnten Menschen überhaupt Tickets kaufen, bevor es dieses Internet, oder diese neumodischen Smartphones gab?

Und wie funktionieren eigentlich diese Tarif- und Linienpläne sowie Fahrplanaushänge an den Haltestellen? Haben die auch einen Touchscreen?

Immerhin haben diese Info-Säulen eine Sprachbedienung, nachdem man auf die Taste gedrückt hat.

Aber lieber Leute wegen jeder Kleinigkeit dazu zwingen nachts zu arbeiten. Wieviele Fahrscheine werden nochmal über die App verkauft? Achso in Hamburg hat eh fast jeder eine Zeitkarte, kauft am Automaten oder beim Busfahrer? Na dann wird es zwischen 10:00 und 15:30 ja auch besonders viele Menschen betreffen, weil das ja auch die Hauptverkehrszeit ist.

Aber auf den Unmut bin ich gespannt, meckern können wir Deutschen 😀

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