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Neuer E-Scooter-Verleiher Bird in Hamburg gestartet – so viel kostet er

In Hamburg gibt es jetzt noch mehr Elektro-Stehroller: Seit vergangener Woche verleiht auch das US-Unternehmen Bird in der Hansestadt E-Scooter und verspricht extra langlebige Roller. Das kosten sie.
Christian Hinkelmann
Ein abgestellter E-Scooter von Bird am Hamburger Hauptbahnhof
Ein abgestellter E-Scooter von Bird am Hamburger Hauptbahnhof

Nach Lime, Circ, Tier und Voi ist jetzt auch der Verleiher Bird in Hamburg gestartet und verleiht seit vergangener Woche seine E-Scooter in der Innenstadt.

Das US-Unternehmen ist bereits weltweit in 140 Städten aktiv und hat in Hamburg, Berlin, München Köln und Frankfurt zunächst jeweils 100 E-Roller auf die Straßen gestellt.

Extra für den deutschen Markt hat der kalifornische Verleiher ein modifiziertes Tretroller-Modell konzipiert, das die strengen deutschen Sicherheitsauflagen erfüllt und wiederum auf einem eigenentwickelten E-Scooter basiert.

Bird-Roller sollen extralang haltbar sein

Die Fahrzeuge sollen mit einer Batterieladung rund 50 Kilometer zurücklegen können. Bird betont, dass die Lebensdauer dieser neuen Roller-Generation bei eineinhalb bis zwei Jahren liegen wird. E-Scooter waren in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten, nachdem bekannt wurde, dass einzelne Roller teilweise nur wenige Monate im Sharing-Dauerbetrieb überleben.

Der Leihvorgang der Bird-Roller funktioniert genauso wie bei allen anderen Anbietern: Ein Smartphone ist Pflichtvoraussetzung, denn die Roller lassen sich nur über die eigene Bird-App leihen. Nach Installation der App muss ein Kundenkonto angelegt werden. Danach werden alle verfügbaren E-Scooter in der näheren Umgebung auf einer Stadtkarte angezeigt.

Preise für E-Scooter…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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