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Neuer Fahrplan 2019: Das verändert sich ab Dezember im HVV

U-Bahnen im 150-Sekunden-Takt, U4-Verlängerung, längere Züge, mehr Busse: Am 9. Dezember wird das Angebot im HVV so stark ausgebaut wie seit Jahren nicht. Das sind die Details.
Christian Hinkelmann
Menschen steigen in einen U-Bahnzug am Bahnhof Mundsburg in Hamburg
Menschen steigen in einen U-Bahnzug am Bahnhof Mundsburg in Hamburg
Foto: Christian Hinkelmann

Der Öffentliche Nahverkehr in Hamburg steht vor der größten Angebotsverbesserung seit vielen Jahren: In gut sechs Wochen, am 9. Dezember, geht nicht nur die U4-Verlängerung zu den Elbbrücken in Betrieb (siehe hier), sondern auch auf den bestehenden U-Bahnlinien werden deutlich mehr und längere Züge eingesetzt. 19 Millionen Euro gibt der rot-grüne Senat dafür zusätzlich aus.

Unter anderem soll auf der Ringlinie U3 der dichte 3,3-Minuten-Takt im Berufsverkehr um jeweils eine Stunde verlängert werden – morgens in Fahrtrichtung „mit dem Uhrzeigersinn“ bis 9.20 Uhr, abends in Richtung „gegen den Uhrzeigersinn“ bis 19.30 Uhr.

Das geht aus einer aktuellen Bürgerschaftsdrucksache hervor (21/14631).

150 -Sekunden-Takt auf der U3 morgens

Morgens ist demnach teilweise erstmals ein 150-Sekunden Takt geplant. In der Realität fahren die U-Bahnen bei Bedarf teils heute schon in einem sehr dichten Takt – neu ist nun, dass die bisherigen Verstärkerzüge nun in den regulären Fahrplan übernommen werden und damit immer fahren (siehe hier).

Verstärkerzüge auf der U1 nachmittags

Auf der U1 sollen zwischen Ohlsdorf und Farmsen zusätzliche Verstärkerzüge im Berufsverkehr eingesetzt werden – erstmals auch in der Hauptverkehrszeit am Nachmittag. Außerdem sollen in diesem Abschnitt tagsüber alle Züge von 4 auf 8 Wagen verdoppelt werden.

Auf der U2 werden zwischen Niendorf Markt und Billstedt sämtliche Kurzzüge auf 8 Wagen verstärkt, auf der U4 sollen künftig die letzten 4-Wagen-Züge durch 6-…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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30 Antworten auf „Neuer Fahrplan 2019: Das verändert sich ab Dezember im HVV“

Es ist toll, dass längere Bahnen eingesetzt werden. Aber noch mehr Buschaos zu verursachen ist bestimmt nicht der richtige Weg. Die sollten die wichtigsten Buslinien auf Straßenbahnen umstellen, dann würde dort auch weniger Verkehr sein. Nur ein schienengebundenes Mittel kann in Hamburg wirklich Sinnvoll sein. DIe müssen Ihre Angebote einfach weiter ausbauen und nicht immer mehr Busse fahren lassen. Zweites ist die jährliche Preiserhöhung nicht umbedingt sinnvoll. Da überlegt man schon, ob man diesen Chaos sich noch antun möchte. Wenn das so weiter geht, ruft das Auto danach gefahren zu werden. Die Schnellbuslinien sind reine Verarschung!

Der Artikel ist ein wenig missverständlich mit den Jahresangaben. Es gibt nur die 2019 in der Überschrift und impliziert, dass alle diese Änderungen erst Dezember 2019 eintreten und nicht Dezember 2018. Entweder passiert tatsächlich erst was ab Ende 2019 oder es fehlen die Jahresangaben (2018) in den Datierungen.

Der Jahresfahrplan für das Jahr 2019 beginnt bereits im Dezember 2018 – so, wie Jahresfahrpläne in Europa traditionell immer bereits im Dezember des Vorjahres beginnen 😉

Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung – aber auf zuvielen Linien bleibt alles beim Alten. Für die ständig überlastete 173 nach Bramfeld gibt es weder längere Busse noch eine Taktverbesserung. Eines von beiden wäre dringend nötig. Auich der Verstärkerverkehr der U3 müsste Abends in beiden Richtungen gefahren werden. Wie oft stehe ich gegen 18:30 uhr Sternschanze und komme nicht mehr mit in Richtung Barmbek, weil die Bahnen voll sind.

Schade, dass wieder die Chance vergeben wurde, den 8er Bus nachts stündlich bis Poppenbüttel zu verlängern… in Bramfeld Nord ist nachts eine große Lücke in der Mobilität. Bitte prüft dringend, ob es noch realisiert werden kann…

Ob der Ersatz der Linie 6 durh die 17 , für die Strecke Innenstadt zur Feldstraße, eine Verbesserung für die Menschen in der Neustadt und auf St.Pauli bedeutet, wird sich noch rausstellen müssen.
Leider ist es auch diesmal wieder so, dass die Ausweitung des Fährverkehrs, auch als Entlastung der S3 für die Wilhelmsburger*innen, wieder nicht in Angriff genommen wurde. Es ist doch eine steinzeitliche Planung, eine Fähre nicht am Wochenende fahren zu lassen. Leider steckt anscheinend dahinter, dass die Fähren am Wochenende lukrativer, für andere Zwecke, vermietet werden können.

Die Fahr-Sperrzeiten für Rentner
sind ein großes Übel, das hat die
Generation nicht verdient, die die
HHA groß gemacht hat! Ohne diese
Generation gäbe es die HVV gar nicht !
Was ich damit sagen will, es ist ein
äußerst undankbares Verhalten der
Rentner gegenüber !

Es bekommen wieder nur die die Verbesserungen, die sowieso schon einen guten ÖPNV haben. Stimmt’s, lieber Michael Jung? Fast leer geht der Bezirk Wandsbek wieder aus und die Nutzer der RB81 gehen wieder ganz leer aus.

Die Verlängerung der Samstagverstärker nach Farmsen – kommt mir wie ein „gnädiges Geschenk“ vom HVV serviert vor – ist aber schon seit Jahren überfällig. Und dann wird schon wieder (konkret im Bahninfo-Forum) aus dem Hamburger Westen geschrien: „Dann aber bitte auch bis Ochsenzoll, Garstedt oder am besten gleich bis Norderstedt Mitte!“ Als ob nicht auch mal etwas nur für Wandsbek getan werden kann – hier die Angleichung der Verhältnisse an den Westast. Denn Ohlsdorf korrespondiert mit Farmsen (so wie z.B. auch Kellinghusenstraße mit Wandsbek Gartenstadt). Das nur mal zu den Relationen, die gern übersehen werden. Ochsenzoll? – Dann fordere ich: bis Volksdorf!

Und bezüglich der RB81 – die gerade heute Nachmittag/Abend wieder massenweise ausgefallen ist – tut sich wieder überhaupt nichts. Außer natürlich den Fahrpreiserhöhungen. Nicht mal ein gutes Wort seitens des HVV gegenüber den Betroffenen. „Komm gut nach Hause!“ gilt offensichtlich nur für „Hamburg, außer Bezirk Wandsbek“. Und dann muss ich hier noch lesen, dass die RB81, auf der zeitweise die Leute auf den Stufen zu den vielen fast leeren 1.-Klasse-Bereichen sitzen müssen, am besten gleich bis Lübeck fahren sollte. Ich glaube, der betreffende Herr hat das Glück, nicht mit dieser grässlichen Bahn fahren zu müssen.

Die Auswertung der Anfragen und Vorschläge für den neuen Fahrplan wurde inzwischen bei Nah.sh publik gemacht: alles nur „geht nicht“, „kein Bedarf“ bla, bla, bla
kein Verstärkerzug gegen 17:20 ab Hbf
keine Verlängerung der Verstärkerfahrten auf nach 19:00 ab Hbf
keine mehr (2. Klasse-) Wagen
kein besserer Takt
Da hätte ich mich auch nicht einbringen brauchen. Unnützes Engagement. Kein Wunder, das die Politikverdrossenheit weiter zunimmt!

Von den Buslinien will ich gar nicht erst sprechen:
23, 28, 8, 9, 10, 11, 26, 27: Busbeschleunigung, FIMS-Anzeiger, Fahrkartenautomaten, Fehlanzeige!
(höchstens weitere Fahrzeitverlängerungen in der Nebenzeit)

Es ist ja eine schöne Vision, wenn es denn alles so klappen würde.
Aber bei der S-Bahn sind erhebliche Zweifel angebracht, ob der Fahrplan nicht eine Wunschliste bleibt.
Es sind jetzt immer wieder Fahrten ausgefallen wegen Fahrzeugführermangel, wie soll es dann auf einmal ab 9.12. mit mehr Fahrten gehen – ist Weihnachten vorgezogen worden?
Zu den Bussen: Der Fahrplan macht immerhin Hoffnung durch Ansätze, die Querverbindungen zwischen den Achsen (z. B. Harburg – Bergedorf) zu verbessern.
Aber wo bleibt die lange überfällige Verbindung von Rothenburgsort – Hamm Süd (Osterbrookviertel) nach Wandsbek. Die Linie 130 fährt nur zeitweise bis zur U-Bahn Hammer Kirche. Sinnvoll wäre es die LInie 116 (von Wandsbek-Markt) nach Süden über die Billerhuder Insel bis nach Rothenburgsort zu verschwenken (statt des Parallelverkehrs zur U2 über die Hammer / Horner Landstraße.

So viele neue Tf wird der neue S-Bahn-Plan nicht benötigen. Die zus./verl. Fahrten sind überschaubar.
Außerdem scheint die S-Bahn tw. eine neue Strategie für unwichtige Dienste zu fahren. Früher die S31 am Wochenende, jetzt die Pendlerdienste Ohlsdorf- Poppenbüttel. Insofern sind die Änderungen ungefährdet, wenn S11/S2 überhaupt fahren.

Geändert wird vor allem die Zuglänge. Aber auch da ist es zw. schon heute knapp.

Artikel 87e Abs.4 Grundgesetz (GG) der Bundesrepublik Deutschland überträgt dem Bund die Pflicht: „Der Bund gewährleistet, dass dem Wohl der Allgemeinheit, insbesondere den Verkehrsbedürfnissen, beim Ausbau und Erhalt des Schienennetzes der Eisenbahnen des Bundes sowie bei deren Verkehrsangeboten auf diesem Schienennetz, soweit diese nicht den Schienenpersonennahverkehr betreffen, Rechnung getragen wird.“ Beim SPNV überträgt sich diese Gewährleistungspflicht auf die Länder.

Neidisch schauen die Bürger von Schleswig-Holstein auf die Verbesserungen im Regionalverkehr, welche die Regierung in Hannover bei den Linien RE3, RB31, RB38, RB41 und RE5 zum Fahrplanwechsel einführt. Ungläubig fragen sie sich: Wieso sieht die Landesregierung in Kiel keinen vergleichbaren Handlungsbedarf:

1. Warum werden die in der SPNV-Vergabe ab 2022 auf der Strecke „Lübeck – Hamburg“ vorgesehenen Verkehrsverbesserungen nicht im kommenden Fahrplan umgesetzt?

2. Warum endet tagsüber jede zweite Fahrt der RB81 in Ahrensburg, um dort 47 Minuten Wendezeit zu verbringen, statt bis Bargteheide zu fahren? Dort hätte sie immer noch 30 Minuten Zeit für ihre Umkehr, aber Gartenholz und Bargteheide würden im 1/2h-Takt bedient!

3. Warum halten die RE8-Züge nicht, wie im Zielfahrplan Deutschlandtakt „Region Nord“ des BMVI vorgesehen, in Ahrensburg? Dann könnten die HVZ-Verstärkerfahren „Hamburg Hbf – Ahrensburg“ auf den Laufweg bis Rahlstedt beschränkt werden und im Überholgleis von Bbf Rahlstedt kehren!

4. Wann endlich wird die RB81 bis Lübeck Hbf durchgebunden, so dass die Oberzentren Hamburg und Lübeck – wie in Niedersachsen die Oberzentren Bremen und Hamburg – nicht nur durch den RE, sondern auch die RB verbunden werden. Dann könnten das Umsteigen zwischen RB81 und RE8 in Bad Oldesloe (Übergangszeit 8 – 9 Minuten) und die RE8-Halte in Reinfeld entfallen?

Wenn der Gesetzgeber in Art. 87e GG vom „Wohl der Allgemeinheit“ spricht, bedeutet dies: Der Bürger mit seinen Bedürfnissen steht im Zentrum und nicht das Wohlergehen bestimmter Eisenbahnunternehmen oder deren Gewinnerwartungen! Aber offensichtlich interessieren die Politiker in Kiel die Verkehrsbedürfnisse der Bürger von Schleswig-Holstein nicht.

Taktverschlechterung auf der ständig überfüllten und unzuverlässigen Linie 15 zwischen Altona und Eimsbüttel – großartig! Die Formulierung zum Einsatz von Gelenkbussen auf der Linie ist mir nicht klar. Was sollen die „überlangen Solobusse“ sein? Sind damit nur die ganz wenigen noch fahrenden blauen Kastenbusse gemeint? Zur Zeit verkehren auf der Linie fast ausschließlich die „Busse des Jahres 2013“, Schuhschachteln, die mit ein paar Leuten mit Einkaufstaschen und anderthalb Kinderwagen in der Mitte schon restlos dicht sind. Wenn die mit geringerer Taktdichte weiter fahren, wäre das eine deutliche Reduzierung der Kapazität und eine Unverschämtheit gegenüber den Fahrgästen, die jetzt schon abends am Schlump gerne mal 1-2 Busse durchlassen dürfen, bevor sie zusteigen können.

Gelenkbusse werden hier schon jede Menge bringen. Grundsätzlich aber braucht die 15 mehr Zuverlässigkeit – durch eine Ampelvorrangschaltung und vorallem durch eigene Busspuren (gern auch als Kombi für Radfahrer_innen). Von der Schröderstiftstrasse bis zur Rothenbaumchaussee ist der Platz da, in der Max-Brauer-Allee kann man die temporäre Busspur ohne grosse Probleme zu einer dauerhaften Lösung ausbauen. Dafür muss man nur ein paar Strassenschilder abmontieren.

An den Abschnitten, an denen man eine Busspur relativ leicht einrichten kann, braucht man sie nicht, weil der Verkehr dort ohnehin fast immer fliesst und auf dem Abschnitt zwischen Stresemannstraße und Schlump gibt es halt nur eine Fahrspur je Richtung.

Die Kombination von Bus- und Fahrradspur ist in meinen Augen Unsinn – bereits jetzt kann man auf dem Abschnitt zwischen Holstenstraße und Julius-Leber-Straße in Richtung Altonaer Bahnhof oft neben den Bussen herlaufen, weil sie im Schritttempo hinter Radfahrern auf die Haltestelle Gerichtstraße zukriechen. So bekommt man mehr Zuverlässigkeit ganz bestimmt nicht.

Sinnvoll wäre eine Ampelvorrangschaltung für die Busse an den ganzen Fußgängerampeln zwischen den großen Kreuzungen, damit es dort tatsächlich immer zügig durchgeht. Ich habe nie verstanden, warum man mit großem Aufwand an komplexen Kreuzungen herumgeschraubt hat, wo es dann eben oft doch keinen Vorrang gibt anstatt sich auf die kleinen Ampeln dazwischen zu konzentrieren.

Meine zentrale Frage bleibt aber auch hier offen: Wird die Linie 15 komplett auf Gelenkbusse umgestellt oder nicht? Die Taktverschlechterung von 5/5 auf 6/7 bedeutet zunächst einmal eine Verringerung der Kapazität um 25 Prozent! Da müssten schon sehr viele Gelenkbusse zum Einsatz kommen, um das aufzufangen und ich kann mir schwer vorstellen, dass die VHH ihre relativ neuen kleinen Kästen nun bereits wieder umfassend durch andere Busse ersetzt. Ich wollte über das HVV-Kontaktformular direkt nachfragen, aber seit der Website-Erneuerung funktioniert das leider nicht mehr.

Ihre Ablehnung der kombinierten Bus-Fahrrad-Spur kann ich nur zu gut unterstreichen. Das Beispiel „Schleichen vor Gerichtsstraße“ ist mir auch schon oft nagativ aufgefallen.
Mein Vorschlag zur Lösung dieses Platzproblems: man sollte die Mitte zwischen den beiden Fahrbahnen (früher Fläche der Straßenbahn) für den „fließenden Verkehr“ nutzen. Entweder für beide Richtungen als abgetrennter Radweg oder als Busspur. In beiden Fällen müssten an mehreren Stellen die Ampeln entsprechend angepasst werden (Neue Ampeln und angepasste Schaluingen. Wichtig: eine echte Busvorrangschaltung).

Ich kann das Unverständnis bzw. die Kritik von Chris-Altona nur teilen!! Die Linie 15 ist fast ganztägig überfüllt. Warum also wird gerade dort der Takt ausgedünnt?
Auf dieser Linie findet offenbar ein jahrelanges, sinnloses Herumexperimentieren statt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass die alte Linie 115 zeitweilig tagsüber nur alle 15 Minuten fuhr. Da konnte man gleich zu Fuß gehen, wenn der Bus gerade weg war.
Mit Einführung der Metrobuslinie 15 kam ein dichterer Takt. Und die rege Nachfrage belegt sehr eindeutig: Wo es ein gutes, dichtes Angebot gibt, sind Buslinien in der Innenstadt auch gut ausgelastet. Im Fall der Linie 15 sogar oft zu gut. Auf dem Abschnitt zwischen Altona und Schlump wäre sogar ein 3-Minuten-Takt gerechtfertigt.
Außerdem: Der dichte Takt hat auch die häufigen Verspätungen auf der oft verstopften Strecke erträglich gemacht. In Zukunft sehe ich mich in der Rushhour wieder 10-15 Minuten warten, bis 2 bis 3 lange Gelenkbusse auf einmal kommen.

Liebe Mitforisten,

inzwischen ist der Thread zwar schon alt, aber trotzdem die Information, dass ich am 1. November über das HVV-Kontaktformular, nachdem es wieder ging, nachgefragt habe, wie es in Zukunft mit dem Takt und den Gelenkbussen auf der Linie 15 zwischen Altona und Eimsbüttel aussieht. Eine Antwort gab es bis heute trotz Nachfrage vor 10 Tagen nicht. Kundenservice a la HVV…

So gut die Bustaktverbesserungen sind, so zeigen sie trotzdem, dass das Bussystem in Hamburg die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit erreicht hat. Mittelfristig wird Hamburg nicht um die Einführung eines Straßenbahnsystems umhin kommen. Aber es hat in Hamburg schon Tradition die Augen so lange vor den Realitäten zu verschließen bis es (fast) zu spät ist. Statt langfristig konzeptionell zu planen wird ein Flickwerk an das nächste gestoppelt. Das nächste Fiasko – die Schließung und Verlagerung des Fern- und Rgionalbahnhofs Altona, womit ein gut funktionierender Verkehrsknoten mutwillig zerrissen würde – konnte zumindest vorerst gestoppt werden. Zeit, die man zum Nachdenken nutzen sollte.

Nachdenken bei Hamburger Behörden?
Nachdenken bei Hamburger Politikern im Verkehrsbereich?
Ich habe die Hoffnung aufgegeben. Wenn ich schon lese, dass der Takt des M 15 ausgedünnt wird, aber Querverbindungen sind in HH ja eh nicht so wichtig…

Auf der M15 fahren bisher 144m Bus pro Stunde: 12 Busse die 12 Meter lang sind. An Dezember fahren da dann 162m Bus pro Stunde: 9 Gelenkbusse die 18 Meter lang sind – insgesamt eine Kapazitaetsverbesserung um 12%.

Na ja für die Schülerinnen, die zu den Gymnasien Hochrad und Othmarschen eine starke Verschlechterung. Jetzt müssen sie dann erst mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und dann noch mindestens 10 zu Fuß gehen, statt wie bisher aus Ottensen kommend, direkt vor ihrer Schule auszusteigen.

Altona ist ein gut funktionierender Verkehrsknotenpunkt? Für Umstieg von S-Bahn auf den Bus mag das stimmen – ansonsten fehlt ein U-Bahn-Anschluss, umsteigefreie Regionalbahnverbindungen in alle Himmelrichtungen (Ausnahme Richtung Pinneberg und weiter Richtung Marschbahn) und ein Fernverkehr, der auch genutzt wird.
Ich bin auch für Bahnhöfe in zentralen Lagen, aber Altona passt einfach nicht mehr in unsere Zeit, ob wir es wollen oder nicht! Lasst uns gemeinsam den neuen Westbahnhof nach vorne bringen und für einen Bahnhof der Zukunft kämpfen – als attraktiver Verkehrsknoten. Das Glorifizieren des alten Bahnhofs und das Festhalten am Gestern führt zu nichts.

Bahnhöfe MÜSSEN in zemtraler Lage sein.
In Heidelberg und Braunschweig wurden vergleichbar
auch Kopfbahnhöfe in zentraler Lage
durch „moderne“ Durchgangsbahnhöfe weiter außerhalb ersetzt.
Von Heidelberg weiß ich,
da gab es maasive Fahrgast-Rückgänge, ca. um ein Drittel.
Und in Braunschweig wird es garantiert nicht anders gewesen sein.
Denn die Reisezeit der Pendler aus dem Umland in die Innenstadt
wurde jeweils deutlich verlängert.
Und dann ist eben oft das Auto wieder die schnellere Alternative !

Nein – und nochmals NEIN !!!
Die Verlegung des Bhf Altona nach Diebsteich ist
– wie Stuttgart-21 –
„nur“ ein Immobilienprojekt.
Die wertvollen Flächen der Gleise sollen für eine Bebaung frei gemacht werden.
Das ist heute der Kern aller dieser Projekte.
Und da geht es um viele Milliarden !!

Sehr geehrter Herr Jung, eine Stadtbahn kann man schnell verlangen. Aber macht eine Stadtbahn auch unter verschiedensten Gesichtspunkten in Hamburg überhaupt Sinn? In vielen deutschen Großstädten (z.B. Köln, Düsseldorf, Essen) werden die Stadtbahnen nach und nach in den Untergrund verlegt und nennen sich dann U-Bahn, also doppelte Kosten! Dann kann man gleich U-Bahnen bauen! Die Haltestellenabstände sind in der Regel viel größer, als bei Bushaltestellen! Dann müssen trotzdem parallel Busse fahren, um die Zwischenräume zu bedienen. Und z.B. eine damals oberirdisch geplante Stadtbahn über den Winterhuder Marktplatz, eine Bundesstraße (!), würde zu einem Verkehrskollaps geführt haben, wenn man keine Häuser abreißen und keinen Tunnel auch unter dem Marktplatz und der Alster bauen will.

Die Drucksache ist leider misslich fomuliert: Die 17 übernimmt alle bisherigen Fahrten der 6 zur U Feldstraße. Hier wird es keinerlei Verbesserung (keine zusätzlichen Fahrten) geben.

Die große Hoffnung liegt auf den angekündigten längeren Bussen, die ja gemäß letzter Berichterstattung auch nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2019 zu erwarten sind…

Bis dahin bleibt bei der 6 also im morgendlichen Berufsverkehr-Gequetsche alles beim Alten – leider.

Jetzt ist die U4 bis Elbbrücken fertig. Warum gibt es ab hier keine Busverbindung in den Hafen z.B. bis Waltershof? Irgendwie nicht gut durchdacht

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