Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Neuer Mobilitätsrechner berechnet Pendlerkosten in Hamburg

Was kostet das tägliche Pendeln von Pinneberg in die Hamburger Innenstadt? Ist der eigene Wagen dabei günstiger als der Öffentliche Nahverkehr? Antworten auf diese Fragen soll ein neuer Wohn- und Mobilitätskostenrechner für die Metropolregion Hamburg bieten.
Christian Hinkelmann
Symbolbild: Autobahn in Hamburg
Symbolbild: Autobahn in Hamburg

Mit diesem Rechner soll jeder Bürger selbst ermitteln können, wie teuer das Pendeln zwischen Wohnort und Arbeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln ist und ob bei einem Umzug zum Beispiel ein weiterer PKW angeschafft werden muss und wie hoch der Zeit- und Kostenaufwand zum Erreichen des Arbeitsplatzes nötig ist. Der Rechner soll so helfen, Kostentransparenz bei Entscheidungen über einen neuen Wohnort herzustellen.

Nach Angaben der Metropolregion Hamburg haben Untersuchungen gezeigt, dass solche Kosten bisher nur schwer zu ermitteln sind.

Außerdem will die TU Hamburg-Harburg für die Metropolregion Hamburg in einen einem auf drei Jahre angelegten Projekt einen „Erreichbarkeitsatlas“ erstellen, der regionsweit Verkehrsverbindungen transparent machen soll.

„Die Analyse soll helfen mit einer sehr detaillierten, und gleichzeitig großflächigen Betrachtung, Problemlagen zu analysieren und Lösungsansätze aufzudecken“, heißt es in einer Mitteilung.

Der Erreichbarkeitsatlas soll einen Überblick geben, mit welchen Reisezeiten und Verkehrsmitteln wichtige Ziele wie Schulen, Bahnhöfe, Krankenhäuser, Arbeitsplätze, Einkaufsläden, Freizeiteinrichtungen und Behörden erreichbar sind. Der Fuß- und Radverkehr, Park- sowie Bike und Ride-Anlagen sollen dabei ebenso berücksichtigt wie auch entstehende Mobilitätskosten.

Eine Datenbasis für die gesamte Metropolregion, die diese Anforderungen erfü…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Die U5 soll Hamburgs erste U-Bahnlinie mit fahrerlosen Zügen werden. Dazu werden die neuen Bahnsteige mit speziellen Türen ausgerüstet.

U5 wird die teuerste U-Bahn Hamburgs – und ist trotzdem wirtschaftlich

Senat nennt endlich die erwarteten Baukosten für die U-Bahnlinie U5. So sehen die aktuellen Zahlen im Vergleich zur ersten Prognose aus, dann soll die komplette Linie eröffnet werden, deswegen ist Hamburg nun verpflichtet, die komplette Linie auch wirklich zu bauen und für dieses wichtige Detail an der U5 wird der Bund kein Fördergeld zahlen.

Der zweigleisige Ausbau der AKN-Strecke bei Quickborn kommt voran. Die ersten Schwellen für die künftige S-Bahn nach Kaltenkirchen liegen schon.

So weit sind die Bauarbeiten für die neue S-Bahn nach Kaltenkirchen

Fotoreport: So sieht es aktuell auf der S-Bahn-Baustelle zwischen Burgwedel und Ellerau aus, deswegen ist von der geplanten Elektrifizierung noch nichts zu sehen und das sind die aktuellen Zeitpläne für den Oberleitungsbau und die Freigabe eines zweiten Gleises bei Quickborn.

Einsame eingleisige U-Bahnstrecke mitten im Wald zwischen Wulfsdorf und Ahrensburg West.

U-Bahn durchs Nirgendwo – deswegen wurde sie gebaut

Sie hat nur wenige Fahrgäste, fährt in Holstein durch Wald und Wiesen und um die einzige größere Stadt macht sie einen großen Bogen: Die U-Bahnlinie U1 zwischen Volksdorf und Großhansdorf ist ein kurioses Unikat im HVV. Deswegen wurde sie vor 111 Jahren absichtlich um Ahrensburg herum gebaut und darum gab es Überlegungen, dort Lastwagen auf Schienen fahren zu lassen.

Eine Antwort auf „Neuer Mobilitätsrechner berechnet Pendlerkosten in Hamburg“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert