Neuer S-Bahnhof an den Elbbrücken soll doch kommen

Überraschung: An den Elbbrücken soll in den nächsten Jahren doch eine Umsteigemöglichkeit zwischen der künftigen U4 und der S-Bahn entstehen. Nachdem der bisher geplante gemeinsame Kombibahnhof aus Kostengründen auf Eis gelegt wurde, gibt es jetzt eine Alternativlösung. Die Planungen laufen bereits.
Geplante U- und S-Bahnhaltestelle Elbbrücken mit Verbindungssteg
Geplante U- und S-Bahnhaltestelle Elbbrücken mit Verbindungssteg
Foto: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Pünktlich mit Verlängerung der U4 bis zu den Elbbrücken soll dort nun doch ein direkter Umstieg zur S-Bahn möglich werden – allerdings anders als bisher geplant. Das kündigte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) gestern Abend überraschend im Verkehrsausschuss der Bürgerschaft an.

Da der bisher geplante neue S-Bahnhof direkt neben der künftigen U4-Station “Elbbrücken” zu teuer sei, habe die Stadt die Deutsche Bahn mündlich beauftragt, nach günstigeren Alternativen zu suchen, so Horch im Ausschuss. Und tatsächlich wurde eine machbare Lösung gefunden: Die neue S-Bahn-Station soll nun nördlich der neuen U4-Station entstehen. Hier würden die Gleise zwar in einem starken Gefälle verlaufen, dies sei aber kein Hindernis, so Martin Huber, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenwesen. Demnach sei noch während der parlamentarischen Sommerpause ein Ingenieursbüro mit der weiteren Planung beauftragt worden. Einzelheiten zum genauen Standort des neuen Bahnhofs und zur Finanzierung würden in Kürze bekannt gegeben werden. Horch: “Dieser Planungsauftrag zeigt, wie ernst uns eine bezahlbare Umsteigelösung an den Elbbrücken ist”.

Die Verlängerung der U4 bis zu den Elbbrücken befindet sich aktuell im Planfeststell…

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2 Antworten auf „Neuer S-Bahnhof an den Elbbrücken soll doch kommen“

Die neuen Planungsergebnisse sollen SINNVOLL sein und bequem für die Umsteiger sein. Nur auf das Geld zu schauen bringt nicht viel.

Da ist für die U 4 Geld ohne Ende da, nur soll die U Bahn wohl wohl nur zweitrangig Fahrgäste befördern. Unterfährt der bereits fertiggestellte Teil die Innenstadt ohne Halt, will man jetzt bei der Umsteigestation zur S Bahn sparen. Weshalb wird die U 4 eigentlich gebaut, für optimalen ÖPNV offenbar nicht. Es ist doch absurd, statt einer Stadtbahn eine etwa 10 mal so teure U Bahn zu bauen und dann kein Geld für eine Umsteigemöglichkeit zur S Bahn mehr zu haben. Vertagt doch einen einzigen Kreuzungsumbau für die M 5, die ein zukünftiger Senat eh wieder für die Stadtbahn umbaut, und baut mit diesem Geld eine zukunftsorientierte Umsteigestation zwischen S Bahn und U 4.
Oder fordert Hamburg optimale Anbindung an S Bahnen nur dort, wo andere zahlen, wie bei der S Bahn nach Bad Oldesloe.

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