HVV startet kommende Woche Pilotversuch in Harburg

Nach jahrelanger Vorbereitung ist es nächste Woche soweit: Der HVV führt die "Elektronische Fahrkarte" ein – allerdings erst einmal nur testweise in Harburg und Umland. Wer mit der neuen Plastikkarte Tickets kauft, bekommt 25 Prozent Rabatt – muss aber einen monatlichen Grundbetrag zahlen.
Die HVV-Card an einem Prüfgerät in einem Bus
Die HVV-Card an einem Prüfgerät in einem Bus

Immer wieder wurde der Start in den letzten Jahren verschoben – in der kommenden Woche ist es nun soweit: Der HVV führt das E-Ticket in einer ersten Pilotregion im Landkreis Harburg ein. Bei dem Ticket handelt es sich um eine Kundenkarte im EC-Kartenformat. Mit ihr können HVV-Kunden in Zukunft bargeldlos zahlen. Dabei wird die gewünschte Fahrkarte im Bus oder am Automaten einfach auf die neue Kundenkarte gebucht.

Der Betrag per Lastschrift vom Konto abgebucht. Wahlweise kann die neue Karte auch vorher mit einem Guthaben “aufgetankt” werden – ähnlich, wie bei einer “Geldkarte”.

Den Planungen nach soll die neue Kundenkarte pro Monat 10 Euro kosten. Dafür bekommen die Besitzer 25 Prozent Rabatt auf gekaufte Fahrkarten. Der HVV zielt mit dem Modell auf regelmäßige Gelegenheitsfahrer ab, für die sich eine Monatskarte bisher nicht gelohnt hatte. Ab ca. 15 Fahrten im Monat soll sich die neue Karte rentieren.

Der HVV erhofft sich mit dem E-Tickt die Erschließung einer ganz neuen Kundengruppe und rechnet – nach Senatsangaben aus Mai 2009 – mit mindestens 4 Millionen Euro Mehreinnahmen im Jahr (Drucksache 19/3075).

Das E-Ticket im HVV unterscheidet sich von der Benutzung her deutlich vom kürzlich gestarteten E-Ticket der Deutschen Bahn (Touch&Travel). Dort müssen…

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